8 Gedanken zu „Rede des neuen Bundespräsidenten

  1. @0 Humor, d.h. die Verflüssigung von „Starrsinn“ hilft vorübergehend.

    Was noch hilft, sind (natürliche) Lösungen für die Änderung des Status-Quo von „Jammerlappen aller Art“ nach dem Motto: „Intelligente Verschwendung – Craddle to Craddle“.

    Die Natur macht es vor: Wer nicht handelt, wird behandelt.

  2. „Biomasse mit Interntanschluss“ – meint der mich oder sonst einen hart arbeitenden Systemiker in diesem Blog?

  3. „Je nach Bewertung kann man also zu einer positiven oder einer negativen Beurteilung kommen. Das ändert aber nichts daran, dass die Protestbewegung – und das sieht man, wenn man sie mit einer Beobachtung zweiter Ordnung beobachtet – an die Form des Protestes gebunden ist. Sie setzen eine andere Seite voraus, gegen deren Verhalten sie protestieren können, und sie können nicht selbst diese andere Seite sein oder werden, ohne dass der Protest und mit ihm diese spezifische Form gesellschaftlicher Selbstbeobachtung erlischt. Wie Wachhunde haben sie das starke Bedürfnis, Ordnung wiederherzustellen oder zumindest eine Verschlimmerung zu verhindern. Und wie Wachhunde haben sie nur die Möglichkeit, zu bellen und zu beißen.“

    Quelle: Niklas Luhmann in Soziologie des Risikos, Walter de Gruyter, 1991, S.154 Kap.7 Protestbewegungen

  4. Der Weg zu einem Schweizer Pass wird für Einwanderer der dritten Generation künftig leichter. Das haben die Schweizer in einem Volksentscheid entschieden – für die rechtspopulistische SVP eine schwere Niederlage.

  5. „Diese Bundespräsidentenwahl zeigt tatsächlich die Schwäche der Bundeskanzlerin. Sie wollte ein Signal für eine zukünftige Koalition mit den Grünen setzen und scheiterte damit wohl nicht nur bei der bayerischen Schwesterpartei. Die Wahl Steinmeiers war für die Bundeskanzlerin allerdings das kleinere Übel. Denn die Niederlage eines eigenen Kandidaten gegen die Stimmen einer Koalition aus anderen Parteien wäre die eigentliche Blamage gewesen – und hätte unter Umständen neue Koalitionsoptionen eröffnet.“ http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-anne-will-zu-frank-walter-steinmeier-14875157-p2.html

  6. „Man war sich irgendwie einig, dass der Präsident vor der Aufgabe steht, „nach rechts zu integrieren“. (…) Der interessanteste Schlagabtausch der Show fand zwischen den beiden Nicht-Politprofis statt: Poschardt stellte die Frage, ob „dieses Marginalisieren und Denunzieren“ die Rechtspopulisten nicht bloß stärker mache. Intendantin Langhoff hielt ihm entgegen: „Marginalisieren und Denunzieren sind die beiden Hauptformate dieser Parteien.“ Stimmt natürlich beides irgendwie – also einigte man sich in der Mitte, dem heiligen Gysi sei Dank: „An die richtigen Rassisten kommste sowieso nicht ran“, verkündete der ehemalige Linke-Chef. „Aber an die anderen schon.“ http://www.spiegel.de/kultur/tv/anne-will-zu-steinmeier-der-hitzkopf-in-frank-walter-a-1134251.html

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