Vom Privileg, ein äußerst nachgefragtes Studium zu beginnen, erfolgreich zu absolvieren und feierlich zu beenden

Jedes Jahr im November findet am Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften der Fachhochschule Potsdam die feierliche Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen statt. Zu diesem Anlass wird auch ein Grußwort des Dekans erwartet. Da ich mit dem Ende dieses Semesters meine Tätigkeit als Dekan am Fachbereich beende, war dieses Grußwort für mich ein ganz besonderes; ich sprach vom Privileg, ein äußerst nachgefragtes Studium zu beginnen, erfolgreich zu absolvieren und feierlich … weiterlesen

Die politische Aufgabe der Sozialen Arbeit – die Vision einer Paradoxie

Die paradoxe politische Aufgabe der Sozialen Arbeit könnte darin bestehen, Menschen dabei zu unterstützen, dass sie es schaffen, ihren auf die Politik gerichteten hoffenden Blick auf sich selbst zurückzuwerfen. Denn schon lange dürfte klar sein, dass Politik das nicht kann, was viele Bürger/innen von dieser immer noch einfordern: die Gesellschaft zum Wohle aller Menschen zielgerichtet … weiterlesen

Zwischen Erleben und Handeln – oder: die systemische Haltung

Fritz B. Simon hat in seinem Blog „Systemische Kehrwoche“ ein fragendes Statement der Leserin Gitta Peyn veröffentlicht (http://www.carl-auer.de/blogs/kehrwoche/frage), das sich auch an die systemische Soziale Arbeit richtet. Frau Peyn geht es um die Problematik, dass die Systemtheorie eine grundsätzliche Offenheit der Weltwahrnehmungen beschreibt und erklärt; denn diese ist für die Systemtheorie veränderbar durch die Art … weiterlesen

Große Gesellschaft und kleine Gemeinschaften

Soziale Arbeit agiert zwischen der großen Gesellschaft und den kleinen Gemeinschaften. Und sie muss sich davor hüten, diese beiden sozialen Kontexte mit sehr unterschiedlichen Regeln miteinander zu vermischen; sie sollte den einen Kontext nicht mit dem anderen verwechseln. Mit der großen Gesellschaft ist die Welt des Geldes, also der Bereich der Erwerbsarbeit und Wirtschaft gemeint, aber auch die Massenmedien, … weiterlesen

Kommunikationsvirtuosen

Bereits vor über zwanzig Jahren hat der Soziologe Richard Münch* die These ausgeführt, dass wir in unserer Gesellschaft sehr viele Fachspezialisten haben, dass wir jedoch mehr Kommunikationsvirtuosen benötigen. Diese These weiterführend könnten wir sagen, dass Fachspezialisten solche Expertinnen und Experten sind, die – systemtheoretisch gesprochen: Komplexitätsgewinne durch Komplexitätsreduktionen erreichen. Sie begrenzen ihr Interessengebiet auf enge … weiterlesen

Reduzierte Komplexe

„Reduzierte Komplexe“ – was soll das denn sein? So fragen sich vielleicht Leser/innen dieses neuen Blogs neugierig und schauen tatsächlich rein. Dafür schon einmal: Ganz vielen Dank – besonders auch an jenen systemischen Kreativdenker, der diesen Namen ersonnen hat, an Fritz B. Simon. Der Titel des Blogs ist freilich mehrdeutig. Zum einen erinnert er viele … weiterlesen