Pornos und Selbstreflexion

Daily Mail berichtete vor kurzem von einer Untersuchung zum Pornokonsum von jungen Frauen. Ihr zufolge sieht jede dritte Frau mindestens einmal pro Woche Pornos an. Das mit Abstand am häufigsten genannte Motiv (73%): „It’s a quick road to orgasm“. Ich finde das überraschend, weil das schnelle Wichsen bisher eher als männliches Muster gilt. Die Autorin, … weiterlesen

Rachepornos umgedreht

Rachepornos sind eine niederträchtige Möglichkeit von verlassenen Partnern, intime Bilder der/s Ex ins Netz zu stellen (siehe auch mein Kommentar vom 13.9.2014). Das war der dänischen Journalisitin Emma Holten auch passiert – mit den Folgen von lästigen anonymen Anmach-Mails. Sie dokumentiert das in einem Blog (http://www.hystericalfeminisms.com/consent/) Da praktisch keine Chance besteht, diese Dinger zu tilgen, … weiterlesen

Rache-Porno

Rache-Pornos (revenge porn) sind sexuelle Fotos oder Filme, die ein Ex-Lover oder eine Ex-Geliebte ins Netz stellt, um den Betreffenden im Nachhinein bloßzustellen. Bevorzugt wird dabei Material, das die gezeigte Person in peinlichen und unwürdigen Situationen zeigt. Das Motiv ist einfach zu verstehen: Rache aus Enttäuschung, und das in dem empörungsberechtigten Bewusstsein, dem anderen die … weiterlesen

Pornfilmfestival

Am Freitag beginnt in Berlin das siebte Pornfestival. Dort werden Pornos jenseits des männerdominierten Mainstreams gezeigt, darunter auch welche, die explizit als feministische Pornos firmieren. Schon seit ein paar Jahren wird die von PorNo-Aktivistinnen gemachte Unterscheidung zwischen guter Erotik und böser Pornographie kritisiert. Unter dem Titel „PorYes“ wird seit 2006 der „Feminist Porn Award“, der … weiterlesen

MILF

Manchmal kommen komische Interviewfragen daher. Vor kurzem wurde ich gefragt, ob MILF ein Trend sei. MILF ist die Abkürzung von „Mom I’d like to fuck“ und meint die sexuelle Anziehung, die ältere Frauen auf jüngere Männer ausüben. „Älter“ heißt im Alter, in dem die eigene Mutter sein könnte, das kann sich also auch auf junge … weiterlesen

Pornographie macht Kopfschmerzen

Zwei indische Neurologen berichten in der online-Ausgabe der Archives of Sexual Behavior über einen 24-jährigen Mann, der massive „explosive“ Kopfschmerzen bekam, wenn er Porno-Videos ansah. Körperlich ist der genau diagnostizierte Mann gesund, hat auch sonst nie Kopfschmerzen gehabt, auch nicht bei anderer sexueller Aktivität. Die Autoren erklären seine Reaktion durch  nociozeptive Mechanismen des trigemino-vaskulären Systems … weiterlesen

„Pornografie ist die Theorie“…und was ist die Praxis?

Endlich eine Antwort auf die Frage, ob Pornographie einfach nur blöd, aber harmlos ist oder ob sie zu dem führt, was Pädagogen neuerdings als „sexuelle Verwahrlosung“ beschreiben? Schön wär’s, aber wieder einmal ist alles differenzierter, wenn man genau hinschaut. Das tut das letzte Heft der „Zeitschrift für Sexualforschung“, das sich mit dem Porno-Konsum Jugendlicher beschäftigt. … weiterlesen

Pornos und kompetente Jugendliche

„Selbstregulierungskompetenz“ ist doch ein schönes Wort. Und erst recht eine erfreuliche Fähigkeit, wenn sie Jugendliche bei ihrem Umgang mit Internet-Pornos beweisen. Das zeigen Gunter Schmidt und Silja Matthiessen in einer Studie, die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finanziert wurde. Offenbar läßt sich die Jugend nicht von der sexualisierten Bilderwelt beeindrucken, sondern nutzt das Angebot … weiterlesen