Gibt es eine Gemeinsamkeit von Lebenswissenschaften und philosophischer Anthropologie?
Vorschlag für Workshop der Helmut Plessner Gesellschaft 2007
Thomas Fröhlich
3 Seiten, 1,00 EUR
In den WarenkorbDie Helmuth Plessner Gesellschaft befasst sich mit der Philosophie des gleichnamigen Biologen und Philosophen. Helmuth Plessner hat in Heidelberg Biologie studiert und war u.a. 1911 Gast im Haus von Max Weber in der Ziegelhäuser Landstrasse 17. Dort trafen sich über lange Zeit Heidelberger Geistes- und Naturwissenschaftler, so auch solche des Heidelberger Kaiser-Wilhelm-Instituts für medizinische Forschung, das heute Max-Planck-Institut heisst. Die damalige Gesprächsbrücke ist lange verloren. Mit einem von Philosophen, Biologen, Psychosomatikern und Literaturwissenschaftlern entwickelten Vorgehen wird im vorgelegten Modell der in Heidelberg ins Leben gerufenen Projektgruppe an diese Gemeinsamkeit angeknüpft. Der von der Gruppe vorgelegte Workshop-Vorschlag kann auf Anregung der Helmuth Plessner Gesellschaft im Zentrum einer der kommenden Veranstaltungen der Gesellschaft stehen. Die zu überwindende Schwierigkeit liegt dabei darin, dass namentlich von Seiten der Biologie alias Life Sciences kaum anknüpfungsfähige Konzepte vorliegen - eben weil sich die Welten der Geisteswissenschaft und der Biologie so lange unabhängig voneinander und weitgehend entkoppelt entwickelt haben. Dieses Problem gilt es zu lösen.
- Quellenangabe:
- Thomas Fröhlich, Heidelberg, 2007
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