
Kinder brauchen mehr als Liebe
Klarheit, Grenzen, Konsequenzen
133 Seiten, Kt, 2010
€ 14,95
978-3-89670-733-8
Inhaltsverzeichnis · Leseprobe
Wo Lehrer und Erzieher über Verhaltensauffälligkeiten, Unkonzentriertheit und zunehmende Aggressivität klagen, geraten Eltern gehörig unter Druck. Sind ihre Kinder Tyrannen? Werden sie später den Anforderungen der Gesellschaft nicht gewachsen sein? Der Tenor der meisten Erziehungsratgeber lässt das vermuten.
Achim Schad verabschiedet sich von einseitigen Schuldzuweisungen und nimmt statt dessen das „System Familie“ in den Blick: Aus den Fugen geratene Strukturen, doppelte Botschaften und Teufelskreise in der Kommunikation produzieren Probleme, die dann als „schwierige Kinder“, „schwache Mütter“, „abwesende Väter“ oder „hilflose Eltern“ wahrgenommen werden. Wer dagegen die typischen Problemmuster und charakteristischen Strukturmerkmale in der Familie identifizieren und sich bewusst machen kann, findet – manchmal überraschend leicht – zu nachhaltigen Lösungen.
Dieser Ratgeber unterstützt Eltern auf dem Weg zu einem klaren und effektiven Erziehungsstil. Es zeigt Vätern und Müttern, wie sie vom Reden zum Handeln kommen, Machtkämpfe vermeiden und Grenzen setzen, ohne zu verletzen. Die klar formulierten Lösungswege sind in jahrzehntelanger Beratungspraxis des Autors gereift und erfolgreich erprobt.
Rezension zu diesem Buch
Dem Autor gelingt auf eine wohlwollende Weise, Eltern und anderen erwachsenen Bezugspersonen förderliche Strategien für die Erziehung einerseits und mögliche Fallstricke andererseits aufzuzeigen.
Amir Djawadi
(www.schwabaki.de, 11. April 2011)
Schad setzt sich für einen wertschätzenden, respektvollen und gewaltfreien Erziehungsstil ein. Anschaulich, hilfreich, sofort umsetzbar.
Heike Littger
(Psychologie heute, März 2011)
Die Botschaft des Buches lautet: Halt, Orientierung und Sicherheit sind für Kinder elementar wichtig. Wenn sie gegeben sind, können Bindung und Liebe wachsen. Aber keine Angst: Wenn es in 80 Prozent der Fälle klappt, sich klar zu verhalten, reicht das, heißt des Autors Trost. Empfehlenswert!
Ulfried Geuter
(SWR 2, 19.08.2010)
An vielen konkreten Beispielen wird verdeutlicht, wie Eltern vom Reden zum Handeln kommen können, wie sie ihren Kindern Grenzen setzen können, ohne sie zu verletzten und wie sie gemeinsame Aktivitäten entwickeln und ihren Kindern Verantwortung übertragen können. Ich kann das Buch allen Eltern nur empfehlen.
Winfried Stanzick
(Libri.de, ab 16.07.2010)
Familiennah und kompakt, keine Patentrezepte, sondern Anstöße zum Umdenken. Breit empfohlen!
Ute Spelda
(ekz Bibliotheksinfo, 07.06.2010)
Der vielleicht wichtigste Merksatz des Buches steht am Schluss: Nobody is perfect – und man muss es auch als Eltern nicht sein.
(Rhein-Main Presse Mainz, 26.05.2010)
Das Buch kann man als einen Ratgeber bezeichnen, der Rat gibt und Wege aufzeigt, sich im Gewirr von individuellen, gesellschaftlichen, schulischen … Erwartungshaltungen und den förderlichen Bedürfnissen der Kinder zurecht zu finden.
Jos Schnurer
(www.socialnet.de, 13.04.2010)
Ein leicht verständliches, schnell zu lesendes Buch, das anhand von Alltagsbeispielen typische Erziehungsprobleme demonstriert und leicht umzusetzende Ratschläge anbietet, ohne die verschiedenen Familienstrukturen und Beziehungsmuster im Hintergrund außer Acht zu lassen.
Angelika Stallhofer
(www.enjoyliving.at, 20.04.2010)
Man legt das Buch nach kurzweiliger Lektüre mit vielen Anregungen im Kopf zur Seite. Und am Ende trösten einen der Autor: Wenn Sie es schaffen, in 80 Prozent der Fälle klare Botschaften zu geben, sich als Mutter und Vater einig zu sein und konsequent zu bleiben, dann sollte das Familienboot durch alle Untiefen hindurchkommen.
Ulfried Geuter
(DeutschlandRadio-Online, 23.03.2010)
Kein Allheilmittel, aber eine gute Dosis für eine erste Handlungskompetenz-Stärkung! Und sicher auch für professionelle ErzieherInnen und BeraterInnen eine gute Informationsquelle.
Detlef Rüsch
(Amazon, ab 12.03.2010)
Das Buch ist als eine Art Kursbuch zu verstehen, bei dem weniger die wissenschaftliche Betrachtung der Problematik im Mittelpunkt steht als die schnelle Hilfe für akut Betroffene.
Klaus-Günther Beck-Ewerhardy
(www.sandammeer.at, ab 12.03.2010)

Achim Schad
Achim Schad, Studium der Sozialpädagogik, Zusatzausbildung in Systemischer Kurzzeittherapie (Schwerpunkt Familientherapie); bis 2006 Fachbereichsleiter in der kommunalen Familienbildungsstätte Wuppertal;
seit 2006 Fachbereichsleiter und Projektleiter in der Bergischen VHS Solingen/Wuppertal; seit 1990 freiberufliche Tätigkeit als Bildungsreferent sowie als Paar- und Familientherapeut.
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