Bild - UmschlagVerlag für systemische Forschung
Jan V. Wirth

Helfen in der Moderne und Postmoderne

Fragmente einer Topographie des Helfens

Mit einem Vorwort von Heiko Kleve
154 Seiten, Kt, 2005
€ 19,95
ISBN 978-3-89670-349-1

Die Rede vom Helfen ist zentral in Theorie und Praxis helfender Professionen. Hier andockend fragt dieses Buch: Was bedeutet Helfen eigentlich? Und wie kann in einer heterogenen, pluralisierenden und ambivalenten, also postmodernen Gesellschaft effizienter geholfen werden? Auf der Distanzierung von einem Uneindeutigkeiten und Widersprüchlichkeiten tabuisierenden Denken in Verbindung mit einer Dekonstruktion des Hilfebegriffs gründet eine neue Auffassung vom Helfen. Dadurch werden professionellen Helfern zugleich innovative, vielleicht effektivere Handlungsoptionen angeboten. Das Ergebnis ist frappierend, zumindest ernüchternd: Helfen kann das nicht leisten, was es beabsichtigt. Was aber? Eben etwas anderes. Durch den Abstraktionsgrad der Studie wird der Leser zu einem kreativ-initiierenden und eigenverantwortlichen Umgang mit den hier entstehenden Deutungsräumen einer zukünftigen Theorie postmodernen Helfens eingeladen.

"Mutig und engagiert untersucht Jan V. Wirth die sozialarbeiterische Praxis und Theorie aus einem postmodernen Blickwinkel und entdeckt dabei vieles, was sowohl das Handeln als auch das Denken in der Sozialen Arbeit konstruktiv befruchten kann. Diese Publikation kann daher als ein gewichtiger Beitrag zur Etablierung eines postmodernen Diskurses in der Sozialen Arbeit betrachtet werden." (Heiko Kleve)

Rezension zu diesem Buch

"Der Autor nutzt das Potenzial der Luhmannschen Systemtheorie gut und schreibt so anschaulich, dass die Lektüre des Buches auch für die nicht systemtheorie-kundige Leserschaft zu einem Gewinn wird - um so mehr als Wirth für seine Analyse weitere theoretische Ansätze postmodernen Zuschnitts (Lyotard, Bauman, Welsch) beizieht.
Als Resultat erwartet den Leser und die Leserin neben vielem andern eine scharfsinnige Analyse des Hilfebegriffs und einen treffende Beschreibung der Bedingungen, mit denen sich die professionelle Hilfe in der postmodernen Gesellschaft konfrontiert sieht. Der theorie-interessierten Leserschaft steht damit ein
Werk zur Verfügung, das an Stelle von Rezepten für den Arbeitsalltag vielfältige Anregungen für die kritische Reflexion von scheinbar Selbstverständlichem bietet."
Martin Hafen (Amazon, 16.04.2007)

Mit seinem Buch präsentiert Wirth eine umfassende und interessante Zusammenfassung postmoderner Konzepte der Sozialer Arbeit. Er verfolgt diese Ansätze mit großer Neugier und Konsequenz und erreicht damit einen interessanten Beitrag zur Theorie Sozialer Arbeit.
Das Buch eignet sich für alle, die ihr bisheriges Theoriewissen vertiefen möchten oder ihre Praxis anhand postmodern-konstruktivistisch-systemteoretischen Ansätzen reflektieren möchten.
Christian Spatscheck (Sozialextra, Dezember 2006)

Es handelt sich hier um ein wirklich außergewöhnliches Buch zu einem Grundlagengebiet der Sozialpädagogik mit einem wirklich hohen Anspruch an den/die LeserIn. Dafür entschädigt es mit außerordentlich neuen Blickwinkeln und Perspektiven und verbindet kreative Denkansätze mit der Professionalität sozialpädagogischer Forschung auf eine Weise, die ihresgleichen sucht. Kurzum: ein "Muss" für das Grundlagenstudium, sehr lesenswert!
Susanne Disoski (Libri.de, 18.05.2006)

Bild - Autor

Jan V. Wirth

Jan V. Wirth
Systemischer Berater/Therapeut i.A. (DGSF)
NLP-Practitioner (DVNLP)
Diplom-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge (FH)

Referent für Informationsdienste und Neue Medien der DSSA (http://www.dgssa.de)

Doktorand an der Pädagogischen Hochschule Freiburg
Studium an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin
Studium der Soziologie an der Freien Universität Berlin

Lehraufträge an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin, der Hochschule Merseburg (FH) und der FH Potsdam für Theorie und Geschichte der Sozialen Arbeit und Handlungsmethoden und Selbstreflexion

Veröffentlichungen in (internationalen) Fachzeitschriften

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