
Das Familienstellen
Grundlagen und Vorgehensweisen
Mit einem Vorwort von Gunthard Weber
Mit einem Nachwort von Thomas Görnitz
215 Seiten, 9 Abb., Kt, 2., erw. Aufl. 2009
€ 21,95
978-3-89670-471-9
Inhaltsverzeichnis · Leseprobe
Zwei Grundfragen leiten das Familienstellen: Was verstrickt uns in die Schicksale anderer und was löst aus dieser Verstrickung? Und: Wie kann die Liebe gelingen? Auf diese Fragen antwortet das Familienstellen, um Menschen in ihren vielfältigen Nöten und Problemen eine Lebenshilfe anzubieten. In viele unserer ernsthaften und dauerhaften Probleme geraten wir dort, wo wir die ungelösten Konflikte und nicht verheilten Verletzungen anderer Personen aus unserer Familie mit unserem eigenen Leben leidvoll aufgreifen. Wir tun dies aus einer blinden Liebe heraus, ohne es zu wollen und zu wissen, und häufig auch, ohne dass eine eigene Not uns dazu treibt. Dieses Buch beschreibt diese Prozesse der Verstrickung, wie sie sich im Familienstellen zeigen und lösen lassen. Es verdeutlicht die Ordnungen in unserer Seele, die zum Gelingen der Beziehungen zwischen Mann und Frau, Eltern und Kindern, Nachkommen und Vorfahren beitragen. Und es vermittelt, wie das Familienstellen vorgeht, damit Vergangenes wirklich vorbei sein und unsere Lebenskraft sich gestärkt wieder nach vorne ausrichten kann. Der Verfasser bietet aus seiner reichhaltigen Erfahrung einen anschaulichen und fundierten Einblick in das Familienstellen: einen Leitfaden für alle „Aufsteller“, die das Familienstellen lernen oder vertiefen wollen, eine Gesprächsgrundlage für eine begründete fachliche und öffentliche Auseinandersetzung mit dieser Methode, eine Orientierung für den Laien, der sich für Problemlösungen mit Hilfe von Familienaufstellungen interessiert.
Rezension zu diesem Buch
Das Buch vermittelt einen guten Überblick über das Thema. Es lässt auch keinen Zweifel, dass der Autor auf dem ‚Boden Bert Hellinger‘ steht, ihn an einigen Stellen deutet, erklärt und verteidigt.
Ein Buch mit viel Inhalt, das zur Auseinandersetzung anregt und für diejenigen zu empfehlen ist, die sich zum Thema Aufstellungsarbeit informieren möchten.
Jan-Cort Mensching
(Systhema, Heft 3/2006)
Schneider bietet eine überzeugende, undogmatische Gesamtdarstellung des nicht unumstrittenen Verfahrens zur Lebensbewältigung in persönlichen und familiären Krisen.
Eine aktuelle, auch Varianten und Weiterentwicklungen integrierende und laienverständliche Übersicht.
(ekz Bibliotheksinfo, Juli 2006)

Jakob Robert Schneider
Jakob Robert Schneider, Studium der Philosophie, Theologie, Leibeserziehung und Pädagogik, führt psychologische Beratung und Gruppentherapie in eigener Praxis sowie Seminare mit Familien-Aufstellungen im In- und Ausland durch. Mitarbeit in der Internationalen Arbeitsgemeinschaft systemische Lösungen nach Bert Hellinger (IAG) und der Zeitschrift „Praxis der Systemaufstellung“.
Der Autor ist mit zahlreichen Artikeln in vielen Büchern des Carl-Auer Verlags vertreten. Gemeinsam mit Brigitte Gross ist er Autor des Buches „Ach wie gut, dass ich es weiß“ (Carl-Auer).
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