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Roland Kachler

Hypnosystemische Trauerbegleitung

Ein Leitfaden für die Praxis

Mit einem Vorwort von Gunther Schmidt
244 Seiten, Kt, 2. Aufl. 2012
€ 24,95
978-3-89670-742-0
neue Auflage – erscheint 2/2012

Inhaltsverzeichnis  ·  Leseprobe

Trauer und Verlust gehören zu jeder Biografie, und so verwundert es nicht, dass beides auch im Verlauf vieler Therapien zum Thema wird. Vom herkömmlichen Ziel in der Trauerarbeit, einen Verstorbenen loszulassen, fühlen sich viele Betroffene jedoch nicht verstanden und unterstützt.

Neuere Untersuchungen zeigen, dass der Trauerprozess ein zirkulärer, selbstbezüglicher und dynamischer Selbstorganisationsprozess ist. Trauernde pendeln zwischen dem Realisieren des Verlusts und der tiefen Sehnsucht, eine neue innere Beziehung zum Verstorbenen zu finden. Trauerarbeit kann deshalb als kreative Beziehungsarbeit verstanden und als solche therapeutisch genutzt werden.

Roland Kachler stellt erstmals die systemischen, hypnotherapeutischen und hypnosystemischen Hintergründe und Vorgehensweisen dieses neuen Traueransatzes dar. Die vorgestellten Interventionen können unmittelbar für die Arbeit in der Trauerbegleitung angewandt werden. Zahlreiche Fallbeispiele illustrieren die Umsetzung sowohl in der akuten Trauerbegleitung als auch in der Psychotherapie.

„Ich bin sehr froh, dass dieses Buch endlich erscheint, es ist aus meiner Sicht längst überfällig und stellt einen echten Meilenstein dar.“ Dr. med. Gunther Schmidt

Der Autor über das Buch

Weitere Titel

  Selbsthypnose - Buch

Rezension zu diesem Buch

Das Buch spiegelt sehr deutlich die Komplexität des Trauerprozesses wider, gibt einen Überblick über die neueren Ansätze der Trauerpsychologie und einen umfassenden Einblick in die Theorie und die Praxis des hypnosystemischen Ansatzes mit vielen praktischen Beispielen. […] Ich kann dieses Buch allen in der Beratung Tätigen empfehlen, es ist wie der Untertitel sagt: Ein Leitfaden für die Praxis.
Karin Sommer-Florin (Counseling Journal f. Beratung, Pädagogik u. Psychotherapie. Verbandszeitung des BVPPT, 5.10.2011)

Die enorme Nützlichkeit ergibt sich, neben der inhaltlichen Substanz und der wissenschaftlichen Fundierung, aus den zahlreichen Hinweisen (‚Beachte! ), den Exkursen, Fallvignetten, Interventionen und Übungen wie Hausaufgaben, Rituale, Imaginationen. Die Methodenvorschläge sind lebensnah und präzise beschrieben und damit gut umsetzbar. [...] Damit ist dieses Buch in meinen Arbeitskontexten das Standardwerk zum Thema Trauerarbeit und ich kann Dr. Gunther Schmidt nur zustimmen, wenn er auf dem Klappentext schreibt, dass dieses Buch einen ‚echten Meilenstein darstelle.
Matthias Freitag (Kontext. Zeitschrift für Systemische Therapie und Familientherapie., September 2011)

Geballte Kompetenz, gespeist aus Wissen und vieljähriger Erfahrung, verbunden mit einer beim Lesen spürbaren Wertschätzung dem Klienten oder Patienten gegenüber und verwoben mit Fantasie, Schöpfertum und dem Anliegen, mit den Rat oder Unterstützung Suchenden gemeinsam Weisen zu finden, die hilfreich sind, Probleme zu behandeln: erträglich zu machen, ihre Bedeutung zu verändern oder aufzulösen – dies alles finden die Leser in jedem einzelnen dieser Bücher.
[…] Das Konzept, das Roland Kachler entwirft und gründlich erläutert, nimmt Trauerarbeit bei schweren Verlusten als einen Prozess, der komplex und dynamisch ist: als prekären Selbstorganisationsprozess (15). Dieser strebt nach einer Lösung in einem scheinbar unlösbaren Kontext. […] Sehr empathisch und gleichzeitig gedanklich klar entführt Roland Kachler in eine Denk-, Deutungs-, Beziehungs-Welt, die wir lieber mieden und in die doch jeder Mensch irgendwann eintritt. Hypnosystemische Trauerarbeit lässt Trauernden einen Lichtschein am Horizont erkennen, der für jeden eine andere Farbe hat.
Regina Mahlmann (GABAL , 7. Juni 2011)

Das Buch ist ein Fachbuch, ist aber gut lesbar und sehr verständlich geschrieben, so dass es nicht nur Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen wesentliche Erkenntnisse und Impulse gibt, sondern auch allen anderen, die Menschen in Trauer begleiten und an einem vertieften Verständnis der Trauerprozesse interessiert sind.
Gertraude Kühnle-Hahn (a+b - Zeitschrift für die Evangelische Landeskirche in Württemberg, 15.3.2011)

Das Verbleiben nun nicht ohnmächtig als niederschmetternd erleben müssen, sondern in guter Weise als Teil der eigenen Geschichte und des eigenen Selbst annehmen zu können, dazu bietet die Methode der hypnosystemischen Trauerbegleitung eine adäquate eigene Haltung und eine Vielzahl von methodischen Möglichkeiten der Hilfe zur Integration der Trauer und des Verlustes. Ein Ansatz, der zumindest grundlegend bedacht werden sollte und sowohl den Prozess der Trauer als auch den Trauernden selbst aus einem anderen Blickwinkel heraus zu begleiten versteht.
Michael Lehmann-Pape (www.amazon.de, 7. April 2011)

Ein „Leitfaden für die Praxis“, der auch für Seelsorger und freie Trauerbegleiter ohne therapeutische Ausbildung in weiten Teilen geeignet ist und ihre Arbeit mit trauernden Menschen mit Sicherheit befruchten kann.
Winfried Stanzick (Amazon, ab 17.11.20110)

Wird Trauer einseitig als Loslass-Emotion verstanden, wird sie schnell zu einem negativen Gefühl. Die kreative Kraft, die darin liegt, geht verloren. Die zu finden und zu kultivieren, den wertvollen Aspekt der Trauer in Form von Beziehungskompetenz zu entdecken, das ist Ziel der hypnosystemischen Trauerbegleitung. Schritt für Schritt ist das therapeutische Vorgehen einfühlsam beschrieben.
(COMED, Oktober 2010)

Roland Kachler stellt erstmals die systemischen, hypnotherapeutischen und hypnosystemischen Hintergründe dieses neuen Trauersansatzes dar und verbindet sie mit aktuellen Ergebnissen aus Neurobiologie und Hirnforschung. Die vorgestellten Interventionen können unmittelbar für die Arbeit in der Trauerbegleitung genutzt werden. Zahlreiche Fallbeispiele illustrieren die besondere Arbeit mit Trauernden.
Melchior Fischer (MEGaPhon, 09/2010)

Bild - Autor

Roland Kachler

Roland Kachler, Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut, Klinischer Transaktionsanalytiker, Supervisor (EZI), Systemischer Paar- und Sexualtherapeut; Fortbildungen u. a. in Hypnotherapie, Ego-State-Therapie, EMDR, Traumatherapie (PITT); leitet seit 1990 eine Psychologische Beratungsstelle in Esslingen; eigene psychotherapeutische Praxis.
Schwerpunkte: Psychotherapie, Paar- und Sexualtherapie, Trauerbegleitung und Trauertherapie; Vorträge und Workshops zu verschiedensten psychologischen Themen, bes. Trauer, Partnerschaft, Familie, Erziehungsthemen.

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