Organisationsaufstellungen als Beratungsinstrument für Führungskräfte
Eine empirische Analyse
142 Seiten, Kt, 2008
€ 18,95
ISBN 978-3-89670-908-0
Inhaltsverzeichnis · Leseprobe
Die heutige Arbeitswelt bringt für alle Beschäftigten neue Herausforderungen. Insbesondere jedoch für Führungskräfte, weil sie die sich ergebenden Prozesse initiieren und aktiv steuern müssen. Sie müssen nicht nur Ziele setzen und Entscheidungen treffen, sondern ebenso Konflikte in der Tiefe lösen und unterschiedliche Ziel- und Wertewelten von Menschen integrieren. Des Weiteren prägen Beziehungsmanagement nach außen und das Coaching der Mitarbeiter nach innen die Führungsrolle mehr denn je. Den Blick für Beziehungsmuster und Wirkungszusammenhänge zu öffnen und potentielle Lösungsansätze zu offerieren ist somit eine zentrale Forderung an einen nützlichen Beratungsansatz. In Organisationen mit komplexen Beziehungssystemen soll die Beratung durch Organisationsaufstellungen im Sinne eines "sozialen Navigationsinstrumentes" die schnelle Analyse von Beziehungsdynamiken und Konflikten gewährleisten. Doch kann sie dies leisten? Wie nützlich ist die Beratung durch Organisationsaufstellungen für Menschen mit Personalverantwortung wirklich? Der Autor gibt anhand einer empirischen Studie mit nationalen und internationalen Führungskräften wichtige Antworten auf diese Fragen. Seine Ergebnisse bieten viele neue Perspektiven und innovative Handlungsmöglichkeiten. Alle Interviewpartner gewannen durch Organisationsaufstellungen überraschende Einsichten in Konflikte und Verstrickungen innerhalb ihrer Organisationen, die wiederum zu erfolgreichen Lösungsansätzen führten.
Rezension zu diesem Buch
Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur wissenschaftlichen Untermauerung der Aufstellungsarbeit.
Daniela Furkel (Personalmagazin, 10/2008)

Michèl Gleich
Michèl Gleich, Diplom-Pädagoge, ist Offizier der Bundeswehr und leitet eine Stabsabteilung in Berlin. Er ist in den Bereichen Personalführung und Organisationsentwicklung als Gastdozent für diverse Institutionen tätig. 2007 wurde er aufgrund herausragender akademischer Leistungen für den Max-Böttcher-Preis der Helmut-Schmidt-Universität nominiert.
