
Milton H. Erickson (Hrsg.)
Gesammelte Schriften von Milton H. Erickson
Band III: "Die Veränderung sensorischer, perzeptueller und psychophysiologischer Prozesse"
500 Seiten, Gb/SU, 1997
€ 60,50
ISBN 978-3-927809-36-9
Der amerikanische Psychiater Milton H. Erickson gilt als der herausragende Hypnosetherapeut des 20. Jahrhunderts. Er beeinflusste grundlegend die Entwicklung der lösungs- und ressourcenorientierten Kurzzeittherapie wie auch der strategischen und systemischen Familientherapie.
Erickson war in erster Linie ein Praktiker der Psychotherapie. Die meisten seiner über 300 Fallberichte sind in diesen Gesammelten Schriften enthalten. Erickson vertrat die Auffassung, jeder Patient sei ein unverwechselbares Individuum und müsse dementsprechend individuell behandelt werden. Daraus und aus seiner großen Kreativität erklärt sich die Vielfalt seiner therapeutischen Vorgehensweisen und Techniken.
Die in diesen sechs Bänden enthaltenen Artikel umfassen Ericksons wissenschaftliches Lebenswerk und umspannen einen Zeitraum von fünf Jahrzehnten. Erickson hat mit diesen Arbeiten die Entwicklung der Hypnose und einer modernen psychotherapeutischen Praxis nachhaltig geprägt. Sein andauernder Einfluss auf die Ideen- und Konzeptbildung in verschiedenen therapeutischen Bereichen ist u. a. an der wachsenden Zahl von Büchern über seine Ansätze abzulesen.

Ernest L. Rossi
Ernest L. Rossi, Ph. D., Professor für Neurowissenschaften an der Nuova Scuola Di Neuroscienze Ipnosi Therapeutica und dem Istituto Mente-Corpo in San Lorenzo Maggiore, Italien; private Praxis in Los Osos, Kalifornien. 1972-1980 enge Zusammenarbeit mit Milton Erickson; Hrsg. der Gesammelten Schriften von Milton H. Erickson. Rossi wurde dreimal von psychologischen Fachgesellschaften mit einem Lifetime Achievement Award for Outstanding Contributions to the Field of Psychotherapy ausgezeichnet: 1986 von der Milton H. Erickson Foundation, 2003 von der American Association for Psychotherapy und 2008 von der American Society of Clinical Hypnosis.

Milton H. Erickson
Milton H. Erickson (1901–1980), M. D., studierte Psychologie und Medizin; Facharzt für Psychiatrie; bis 1948 Professur für Psychiatrie an der Wayne State University in Detroit, Michigan; danach private Praxis in Phoenix, Arizona; Gründer der American Society of Clinical Hypnosis; Gründungsherausgeber des American Journal of Clinical Hypnosis. Ericksons Zusammenarbeit mit Jay Haley, Gregory Bateson, Margaret Mead und John Weakland am Mental Research Institute in Palo Alto hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Familientherapie und der systemischen Therapie.
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