Der Dialog in Management und Organisation – Illusion oder Perspektive? - Eine systemtheoretische Zuspitzung
Michael Rautenberg

Der Dialog in Management und Organisation – Illusion oder Perspektive?

Eine systemtheoretische Zuspitzung

Mit einem Vorwort von Rudolf Wimmer
193 Seiten, Kt, 2010
21,95 € ISBN 978-3-89670-928-8 Thema: Management/Organisationsberatung, Philosophie/Systemtheorie/Gesellschaft Reihe: Verlag für Systemische Forschung Seit den 1990er Jahren wird der Dialog als Kommunikations- und Managementinstrument für Organisationen und deren Lernfähigkeit gepriesen. An der Spitze dieser Dialogbewegung stehen... Weiterlesen

Seit den 1990er Jahren wird der Dialog als Kommunikations- und Managementinstrument für Organisationen und deren Lernfähigkeit gepriesen. An der Spitze dieser Dialogbewegung stehen namhafte MIT-Professoren wie Peter Senge, Edgar Schein, William Isaacs und Claus-Otto Scharmer. Deren einschlägige Schriften untersucht der Autor und stößt dabei auf eine bemerkenswerte Theorielücke: Die Pro-Dialog-Argumentation von Senge & Co. stützt sich auf keine zusammenhängende Organisationstheorie. Dies nimmt er zum Anlass, die Chancen des Dialogs vor dem Hintergrund systemtheoretischer und konstruktivistischer Konzepte zu prüfen. Die Argumentationslinie dieses Buches räumt mit gängigen Illusionen auf und vermittelt gleichzeitig Perspektiven zur Anwendung des Dialogs in der Strategie- und Unternehmensentwicklung.

Der Autor wendet sich mit diesem Buch an Manager, Berater und all jene, die an der Anwendung von neuerer Systemtheorie und Konstruktivismus in der Organisationswelt interessiert sind.

„Michael Rautenberg nimmt den Leser auf einen ausgesprochen geistreichen Gedankengang mit, insgesamt eine intellektuell anspruchsvolle Reise, die zu unternehmen es sich aber allemal lohnt, wenn einem die Zukunftsfähigkeit von Organisationen ein echtes Anliegen ist.“
Prof. Dr. Rudolf Wimmer

„Die Idee, der Dialog könne das Mittel der Umgestaltung von Organisationen sein, ist sympathisch. Michael Rautenberg analysiert, ob sie auch realistisch ist. Eines der Resultate seiner Untersuchung ist, dass die Vertreter des Dialogs über keine Theorie der Organisation verfügen und sie auf das Netzwerk interpersoneller Beziehungen reduzieren. Das reicht genauso wenig, um Organisationen und ihren Wandel zu erklären, wie der Dialog für die Veränderung ... Schade eigentlich. Trotzdem oder gerade deswegen: eine Einsicht, an der man als Praktiker wie Theoretiker nicht vorbeikommt.“
Prof. Dr. Fritz B. Simon

Michael Rautenberg

Michael Rautenberg, Volkswirt und systemischer Berater, blickt auf zehn Jahre Managementerfahrung bei Lufthansa und der Deutschen Bank zurück. Dort hat er sich schwerpunktmäßig mit Management- und Organisationsentwicklung beschäftigt, aber auch das harte Geschäft von Sanierung und Restrukturierung kennengelernt. 2005 gründete er die Managementberatung „pelargos“ in Frankfurt/Main. Im Rahmen seines gesellschaftspolitischen Engagements hat er 2008 mit einigen Mitstreitern die gemeinnützige Initiative „Kopfstand - Bündnis Bildung“ aus der Taufe gehoben. An der Frankfurt School for Finance and Management ist er Dozent für Organisatorischen Wandel.

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