Christian Helmrich

Die Kommunikation im Familienstellen

Über die Interaktion der Beteiligten in Theorie und Praxis

113 Seiten, Kt, 2013 16,95 € ISBN 978-3-89670-977-6 Thema: Systemaufstellungen, Systemische Therapie Reihe: Verlag für Systemische Forschung Dieses Buch untersucht die Theorie und Praxis des Familienstellens aus kommunikationspsychologischer Sicht. Es beschreibt, in welcher Weise die am Familienstellen beteiligten... Weiterlesen

Dieses Buch untersucht die Theorie und Praxis des Familienstellens aus kommunikationspsychologischer Sicht. Es beschreibt, in welcher Weise die am Familienstellen beteiligten Kommunikationspartner (Klient, Therapeut, Stellvertreter und Beobachter) in ihren Rollen als Kommunikatoren und Rezipienten in eine wechselseitige offene sowie mehr oder weniger subliminale nonverbale und verbale Kommunikation treten.

Zunächst werden hierbei die Interaktion der an einer Aufstellung beteiligten Personen analysiert sowie die Inhalts- und Formtopik des Familienstellens mit ihrer Semantik und Pragmatik benannt und kategorisiert. Die nonverbalen Signale der Stellvertreter werden hierbei systematisch mit ihrer semantischen Bedeutung dargestellt sowie die analogen und digitalen Interventionen des Therapeuten auf ihre pragmatische Wirkung hin untersucht.

Anschließend werden Kommunikationsphasen des Familienstellens und ihre Unterstufen definiert sowie kommunikationstheoretisch beschrieben, mit einem durchgängigen Fallbeispiel veranschaulicht und deren pragmatische Funktionen und Risiken besprochen. Im Ergebnis leitet sich hieraus ein therapeutischer Gesprächsleitfaden mit Gesprächsregeln ab, der in die eigene therapeutische Arbeit integriert werden kann.

Christian Helmrich, M.A., B.Sc., ist Kommunikations-Psychologe (Univ.), Gesundheitswissenschaftler (mit Lehrbefähigung) und Systemischer Therapeut (SG & DGSF) mit einer insgesamt fünfjährigen Psychotherapieausbildung in Deutschland und Österreich. Neben seiner Berufspraxis als Therapeut und Berater lehrt er als Dozent in Bachelor- und Masterstudiengängen an Universitäten gesundheitswissenschaftliche Themengebiete, Unterrichtsmethodik, Gesprächsführung und Kommunikation sowie an psychotherapeutischen Weiterbildungsinstituten die Fächer Klinische Psychologie, Diagnostik und Psychotherapie.

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