Einführung in die interkulturelle systemische Beratung und Therapie
Thomas Hegemann, Cornelia Oestereich

Einführung in die interkulturelle systemische Beratung und Therapie

126 Seiten, Kt, 2009 14,95 € ISBN 978-3-89670-677-5 Thema: Systemische Therapie, Psychologie/Psychotherapie Reihe: Carl-Auer Compact In einer multikulturellen Gesellschaft können die Menschen immer weniger davon ausgehen, dass ihr Gegenüber die gleichen Vorstellungen über die Welt hat oder gleiche Werte und... Weiterlesen

In einer multikulturellen Gesellschaft können die Menschen immer weniger davon ausgehen, dass ihr Gegenüber die gleichen Vorstellungen über die Welt hat oder gleiche Werte und Haltungen vertritt. Auch professionelle Beratung und Psychotherapie müssen sich auf ethnische und kulturelle Veränderungen einstellen.

Thomas Hegemann und Cornelia Oestereich stellen in dieser Einführung kompakt und übersichtlich die Grundlagen und Besonderheiten der interkulturellen systemischen Arbeit dar. Nach einer Einführung in die Grundlagen der Sozialanthropologie und Medizinethnologie beschreiben sie die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die interkulturelle Praxis.

Den größten Teil nehmen die Beispiele aus der beraterischen bzw. therapeutischen Praxis des Autorenteams ein. Sie illustrieren ein breites Angebot von Beratungsmethoden für die psychosoziale Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergund, von der Überwindung von Sprachbarrieren bis zur Arbeit in emotional belastenden Situationen.

Ein ausführliches Literaturverzeichnis und Vorschläge für Praxisleitlinien schließen die Einführung ab.

Thomas Hegemann

Thomas Hegemann, Dr. med.; Facharzt für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, psychotherapeutische Medizin; Lehrsupervisor und lehrender Coach (SG). Leiter des „ich schaff’s“-Instituts; Lehrtrainer von istob – Zentrum für Systemische Therapie, Supervision und Beratung.

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Cornelia Oestereich

Cornelia Oestereich Dr. med., Psychiaterin, Psychotherapeutin, Familientherapeutin. Ärztliche Leiterin einer psychiatrischen Klinik mit Fachabteilungen für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie, Suchterkrankungen, Gerontopsychiatrie sowie Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und -psychotherapie. Lehrtherapeutin (SG) und Lehrende Supervisorin (SG) am Niedersächsischen Institut für Systemische Therapie und Beratung Hannover e. V.; Vorsitzende der Systemischen Gesellschaft (SG) Deutscher Verband für Systemische Forschung, Therapie, Supervision und Beratung e. V. Bis 2007 Vorstandsmitglied des Ethnomedizinischen Zentrums Hannover e. V. Arbeitsschwerpunkte: Entwicklung und Etablierung interkultureller (systemischer) Behandlungskonzepte in der stationären wie ambulanten Psychiatrie. Systemische interkulturelle Familientherapie mit Dolmetschern. Entwicklung systemischer Behandlungskonzepte in der stationären Akutpsychiatrie (SYMPA). Etablierung systemischer, ambulanter Therapiekonzepte für schwertraumatisierte Menschen, auch aus anderen Kulturen.

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