Gefühle und Systeme - Die emotionale Rahmung beraterischer und therapeutischer Prozesse
Rosmarie Welter-Enderlin, Bruno Hildenbrand (Hrsg.)

Gefühle und Systeme

Die emotionale Rahmung beraterischer und therapeutischer Prozesse

eBook (PDF) 2011 16,00 € ISBN 978-3-89670-794-9 Thema: Systemische Therapie In der Entwicklung systemischer Therapietheorien wurde der Gefühlsaspekt vernachlässigt – Systeme haben keine Gefühle. Individuen jedoch sehr wohl, und deshalb werden in diesem Buch... Weiterlesen bei Ciando kaufen

In der Entwicklung systemischer Therapietheorien wurde der Gefühlsaspekt vernachlässigt – Systeme haben keine Gefühle. Individuen jedoch sehr wohl, und deshalb werden in diesem Buch die systemtheoretisch geprägten Therapie- und Beratunsansätze verbunden mit Ansätzen, die den Aspekt der Begegnung in der therapeutischen Beziehung betonen. Denn die therapeutische Begegnung schafft erst den Rahmen einer emotional sicheren Basis als Voraussetzung von Wandel.

Das Buch stellt einerseits die theoretischen Grundlagen für diese Auffassung bereit und beleuchtet das Thema andererseits am konkreten Umgang mit affektiver Kommunikation in Situationen der Therapie und Beratung (auch von Organisationen). Es soll dazu beitragen, dass das Herstellen professioneller Beziehungen, wie es von Beratern und Therapeuten intuitiv und „nebenbei“ schon immer praktiziert wurde, aktiv und bewusst gestaltbar wird.

Mit Beiträgen von: D. Stern, K. Ludewig, E. Imber-Black, L. Ciompi u. a.

Rosmarie Welter-Enderlin

Rosmarie Welter-Enderlin (1935–2010), MSW; Paar-, Familien- und Organisationsberaterin, langjährige Lehrbeauftragte an der Universität Zürich; Autorin zahlreicher Fachartikel und Bücher, darunter „Resilienz und Krisenkompetenz“ (2010), „Einführung in die systemische Paartherapie“ (2. Aufl. 2010) und „Wie aus Familiengeschichten Zukunft entsteht“ (2006). 2003 erhielt sie den „American Family Therapy Academy Award“ für herausragende Beiträge zur Familientherapie. Im Jahr 2006 ehrten zahlreiche Kollegen Rosmarie Welter-Enderlins Beitrag zur Entwicklung der systemischen Therapie und Beratung mit der Festschrift „Erhalten und Verändern“ (hrsg. von Bruno Hildenbrand).

Bruno Hildenbrand, © www.mrdreamor.de
© www.mrdreamor.de

Bruno Hildenbrand, Prof. i. R. Dr.; war bis zum Eintritt in den Ruhestand 2015 Professor für Sozialisationstheorie und Mikrosoziologie am Institut für Soziologie der Friedrich Schiller Universität Jena und bearbeitet jetzt als Gastwissenschaftler an der Universität Kassel ein Projekt über die Bewältigung von Krisen im Umgang mit Kindeswohlgefährdungen in sozialen Diensten. Bis 2015 war er Dozent und Supervisor am Ausbildungsinstitut für systemische Therapie und Beratung Meilen in Zürich. Er lebt in Marburg. Veröffentlichungen u. a.: „Unkonventionelle Familien in Beratung und Therapie“ (2009) sowie „Einführung in die Genogrammarbeit“ (4 Aufl. 2015); gemeinsam mit Rosmarie Welter-Enderlin u. a. Herausgeber von „Resilienz – Gedeihen trotz widriger Umstände“ (4. Aufl. 2012).

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