Mehr-Generationen-Familienunternehmen - Erfolgsgeheimnisse von Oetker, Merck, Haniel u. a.
Fritz B. Simon, Rudolf Wimmer, Torsten Groth

Mehr-Generationen-Familienunternehmen

Erfolgsgeheimnisse von Oetker, Merck, Haniel u. a.

254 Seiten, 14 Abb., 23 Fotos, Gb, 2., unveränd. Aufl. 2012 29,95 € ISBN 978-3-89670-481-8 Thema: Management/Organisationsberatung Familienunternehmen gelten vielen als altmodisch oder gar als „Auslaufmodelle“. Das Gegenteil ist der Fall. Das zeigt die Studie zu den Erfolgsmustern von... Weiterlesen

Familienunternehmen gelten vielen als altmodisch oder gar als „Auslaufmodelle“. Das Gegenteil ist der Fall. Das zeigt die Studie zu den Erfolgsmustern von Mehr-Generationen-Familienunternehmen, die an der Universität Witten/Herdecke erstellt wurde und die in der Presse bereits Aufmerksamkeit gefunden hat.

Die Autoren konnten „Familienoberhäupter“, Gesellschafter und/oder Vorstände bekannter und erfolgreicher Familienunternehmen wie Oetker, Merck, C&A, Haniel u. a. für dieses ungewöhnliche gemeinsame Forschungsprojekt gewinnen. Aus der Insiderperspektive wird analysiert, wie es in den jeweiligen Unternehmen gelingt, die Paradoxien und Konflikte, die aus dem Zusammenwirken von Familie und Unternehmen entstehen, zu meistern und in Erfolgsstrategien umzusetzen. Die Autoren arbeiten diese Bewältigungsstrategien als Schlüssel zur Langlebigkeit der Unternehmen heraus und beschreiben unterschiedliche Formen, in denen die gemeinsame Entwicklung von Unternehmen und Familie organisiert werden kann.Am Ende steht eine Sammlung der Erfolgsbedingungen für Langlebigkeit und Erfolg. Dabei zeigt sich, dass börsennotierte Unternehmen gegenüber Familienunternehmen – ganz im Gegensatz zur öffentlichen Wahrnehmung – einen Wettbewerbsnachteil haben, weil ihnen die Familie als stabiler Partner auf der Eigentümerseite fehlt. In der neu entbrannten Kapitalismusdiskussion sind Familienunternehmen ein hervorragendes Beispiel für die „andere Art“ des Kapitalismus.

Fritz B. Simon

Fritz B. Simon, Dr. med., Univ.-Prof.; Studium der Medizin und Soziologie; Psychiater und Psychoanalytiker, systemischer Familientherapeut und Organisationsberater. Forschungsschwerpunkt: Organisations- und Desorganisationsprozesse in psychischen und sozialen Systemen. Autor bzw. Herausgeber von ca. 300 wissenschaftlichen Fachartikeln und 29 Büchern, die in 14 Sprachen übersetzt sind, u. a.: Der Prozeß der Individuation (1984), Die Sprache der Familientherapie (1984), Lebende Systeme (1988), Unterschiede, die Unterschiede machen (1988), Radikale Marktwirtschaft (1992), Die andere Seite der Gesundheit (1995), Die Kunst, nicht zu lernen (1997), Zirkuläres Fragen (1999), Tödliche Konflikte (2001), Die Familie des Familienunternehmens (2002), Gemeinsam sind wir blöd!? (2004), Mehr-Generationen-Familienunternehmen (2005), Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus (2006), Einführung in die systemische Organisationstheorie (2007), Einführung in die systemische Wirtschaftstheorie (2009), Vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Systemische Aspekte des Fußballs (2009), Einführung in die Systemtheorie des Konflikts (2010), „Zhong De Ban“ oder: Wie die Psychotherapie nach China kam (2011), Einführung in die Theorie des Familienunternehmens (2012), Wenn rechts links ist und links rechts (2013), Einführung in die (System-)Theorie der Beratung (2014).

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Rudolf Wimmer

Rudolf Wimmer, Dr. jur.; Professor für Führung und Organisation, Institut für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke. Habilitiert für Gruppendynamik und Organisationsentwicklung, seit 1977 Trainer und Berater für Fragen des General Management mit dem Schwerpunkt auf Strategienentwicklung, organisationellen Wandel, Weiterentwicklung und Lernfähigkeit von Organisationen und Etablieren geeigneter Steuerungsformen. Seit 1988 geschäftsführender Gesellschafter der OSB, Gesellschaft für systemische Organisationsberatung GmbH. Langjähriger Mitherausgeber und Redakteur der Zeitschrift Organisationsentwicklung. Schwerpunkte: Beratung von Familienunternehmen beim Generationswechsel; strategische Neupositionierung von Unternehmen; Konzeption und Realisation von organisationalen Veränderungen. Zahlreiche Veröffentlichungen in den Feldern Organisations- und Führungstheorie sowie zur theoretischen Fundierung der systemischen Organisationsberatung, unter anderem Publikationen u. a.: „Organisation und Beratung“ (2., erw. Aufl. 2012), „Mehr-Generationen-Familienunternehmen“ (zus. mit F. B. Simon und T. Groth, 2. Aufl. 2012).

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Torsten Groth

Torsten Groth, Dipl.-Soz.-Wiss., ist Dozent am Wittener Institut für Familienunternehmen und selbstständiger Organisationsberater. Beratungsschwerpunkte: Langlebigkeit von Familienunternehmen, Familienstrategie und Nachfolgemanagement. Groth berät Familienunternehmen und Unternehmerfamilien in Führungs- und Organisationsfragen. Zudem ist er als systemischer Berater in der Beraterausbildung und Führungskräfteentwicklung tätig.

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