Gianfranco Cecchin, Gerry Lane, Wendel A. Ray

Respektlosigkeit

Provokative Strategien für Therapeuten

Aus d. Englischen v. Sally und Bernd Hofmeister
109 Seiten, Kt, 5. Aufl. 2010
14,95 € ISBN 978-3-89670-756-7 Thema: Systemische Therapie Es gehört schon eine gehörige Portion Mut und Abgeklärtheit dazu, wenn ein Autor wie Gianfranco Cecchin mit zwei Kollegen dazu aufruft, sich respektlos gegenüber gewohnten... Weiterlesen

Es gehört schon eine gehörige Portion Mut und Abgeklärtheit dazu, wenn ein Autor wie Gianfranco Cecchin mit zwei Kollegen dazu aufruft, sich respektlos gegenüber gewohnten therapeutischen Wahrheiten zu zeigen, an vertrauten Prämissen zu zweifeln und liebgewonnene Hypothesen fallen zu lassen, wenn sie für gewünschte Veränderungen nicht mehr dienlich sind. Dieses Buch belegt, dass ein derartiges Wagnis mit großem Erfolg gekrönt sein kann.

Gianfranco Cecchin

Gianfranco Cecchin, (1932–2004), M. D., war Mitbegründer der Mailänder Schule der systemischen Therapie. Als Kodirektor des Centro Milanese Di Terapia Della Famiglia in Mailand wurde er durch seine Pionierarbeit in der Familientherapie weltweit bekannt. Er ist Autor bzw. Koautor zahlreicher Artikel und Bücher, unter anderem des Klassikers „Respektlosigkeit. Provokative Strategien für Therapeuten“ (zus. mit Wendel A. Ray und Gerry Lane).

Gerry Lane, MSW, betreibt eine Privatpraxis und ist Direktor der familientherapeutischen Abteilung am Hillside Hospital, Atlanta, Georgia. Er ist Autor einer Reihe von Beiträgen in Zeitschriften und Büchern und hält Workshops weltweit.

Wendel A. Ray

Wendel A. Ray, Ph.D., MSW, ist Professor für Ehe- und Familientherapie an der University of Louisiana in Monroe und Mitbegründer des Family Therapy Institute of Louisiana. In Palo Alto, Kalifornien, leitet er das Don D. Jackson Archive am Mental Research Institute. Daneben ist er in eigener Praxis als Einzel-, Ehe- und Familientherapeut sowie als Supervisor der American Association of Marital and Family Therapy (AAMFT) tätig. Autor von zahlreichen Beiträgen in Zeitschriften und Büchern.

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  1. „Respektlosigkeit“ hat mir sehr gut gefallen.
    Ein angenehm zu lesendes Buch, welches mir auch mit Blick auf den teilweise frustrierenden Berufsalltag noch ein kleines Lächeln entlocken konnte. Sehr gut geeignet für Menschen, die sich in psychosozialen Arbeitsfeldern engagieren und dabei sich selbst und die Möglichkeiten außerhalb des Gewohnten nicht aus dem Blick verlieren wollen.

    Weshalb ich nur 3 von 5 Sternen vergeben habe, liegt zum einen an der nicht allzu glücklichen Übersetzung des engl. Begriffs „irreverence“ in „Respektlosigkeit“, da dieser im Deutschen doch sehr negativ behaftet ist. Zum anderen an dem, in meinen Augen, zu hohen Preis für 109 Seiten.
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