Helm Stierlin

Sinnsuche im Wandel

Herausforderungen für die Psychotherapie. Eine persönliche Bilanz

148 Seiten, Kt, 2010 19,95 € ISBN 978-3-89670-754-3 Thema: Philosophie/Systemtheorie/Gesellschaft, Systemische Therapie Reihe: Systemische Horizonte Helm Stierlin, der Pionier der systemischen Familientherapie, führt seine Leser mit diesem Buch auf eine philosophisch-biografische Reise. Es ist einerseits eine Rückschau auf seine... Weiterlesen

Helm Stierlin, der Pionier der systemischen Familientherapie, führt seine Leser mit diesem Buch auf eine philosophisch-biografische Reise. Es ist einerseits eine Rückschau auf seine mehr als fünfzigjährige Erfahrung als Psychiater und Psychotherapeut, von den ersten Vorlesungen bei Karl Jaspers bis zur Gründung des Helm-Stierlin-Instituts in Heidelberg.

Gleichzeitig betrachtet Stierlin den tiefgreifenden Wandel, den Sinnsuche und Sinnfindung im 20. Jahrhundert in Deutschland durchlebten. Das Buch hinterfragt dabei auch den Beitrag der Psychotherapie zur persönlichen Sinnfindung: Was bedeutet Lebenssinn? Wie ist es möglich, in einer von Sinnangeboten überfluteten Moderne zum persönlichen Lebenssinn zu finden? Wann macht Psychotherapie Sinn?

„Dies ist wohl das persönlichste aller Bücher von Helm Stierlin – ein Erntebericht des Nachdenkens über die Frage nach Sinn und Sinnerfahrung in Praxis und Forschung innerhalb des größeren Ganzen von Zeit und Gesellschaft.“
Prof. Dr. Joseph Duss-von Werdt

Helm Stierlin, © Milly Orthen
© Milly Orthen

Helm Stierlin, Prof. em., Dr. med. et phil., geb. 1926 in Mannheim, arbeitete zwischen 1955 und 1974 an verschiedenen psychiatrischen Kliniken und Forschungsinstituten, vor allem in den USA, wo er zum Psychoanalytiker ausgebildet wurde. Dazwischen nahm er Professuren und Gastdozenturen an verschiedenen amerikanischen Universitäten sowie in Neuseeland und Australien wahr. Von 1974 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1991 war er ärztlicher Direktor der Abteilung für Psychoanalytische Grundlagenforschung und Familientherapie der Universität Heidelberg. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: psychotische und psychosomatische Störungen, der Ablösungsprozess der Adoleszenz, systemische Familientherapie, psychohistorische Studien. 1985 erhielt er den renommierten Distinguished Professional Contribution to Family Therapy Award der American Association for Marriage and Family Therapy. Helm Stierlin war Mitbegründer und bis 1995 Mitherausgeber der Zeitschrift „Familiendynamik“. Daneben veröffentlichte er über 280 wissenschaftliche Arbeiten und dreizehn Bücher, die in zwölf Sprachen übersetzt wurden, darunter „Nietzsche, Hölderlin und das Verrückte“, „Krebsrisiken – Überlebenschancen“ und „Gerechtigkeit in nahen Beziehungen“.

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