James G. March

Zwei Seiten der Erfahrung

Wie Organisationen intelligenter werden können

Aus d. Amerikanischen v. Maren Klostermann
Mit einem Vorwort von Torsten Groth
eBook (PDF) 2016
23,99 € ISBN 978-3-8497-8029-6 Neuerscheinung Thema: Management/Organisationsberatung Auch als Buch erhältlich Wird man aus Erfahrung klug? Das ist die scheinbar einfache Frage, mit der sich dieses Buch befasst. Der Autor geht der Frage nach, welche Rolle die Erfahrung bei der Schaffung von... Weiterlesen bei Ciando kaufen

Wird man aus Erfahrung klug? Das ist die scheinbar einfache Frage, mit der sich dieses Buch befasst. Der Autor geht der Frage nach, welche Rolle die Erfahrung bei der Schaffung von „Intelligenz“, insbesondere in Organisationen, spielt oder spielen sollte.

Organisationen und Einzelne streben nach Intelligenz, die definiert wird als das Bemühen um eine bessere Anpassung an die Umwelt und um Sinnstiftung. Trotz der allgemeinen Begeisterung für die „lernende Organisation“ ist die Nachweislage nicht eindeutig: Der Autor erörtert die Mechanismen, die Möglichkeiten und die Grenzen des Erfahrungslernens. March sieht die Vorteile dieser Form des Lernens, zeigt aber auch, warum die Folgerungen, die Organisationen und Einzelne aus ihren Erfahrungsdaten ziehen, häufig irreführend sind. Darauf aufbauend legt March dar, in welchem Verhältnis das Erfahrungslernen zur Generierung von Neuem steht und entwickelt Elemente einer Innovationstheorie.

„James March ist für die Organisationstheorie das, was Miles Davis für den Jazz ist.“ John Padgett, University of Chicago (zitiert nach SPIEGEL ONLINE, 2.2.2007)

„James March gilt in der Wirtschaftsliteratur als Guru der Gurus.“ Harvard Business Review

James G. March, © Simon Rodan
© Simon Rodan

James G. March ist Professor Emeritus der Stanford University (USA) und dort seit 1970 tätig. Heute ist er vor allem an der Graduate School of Business und der Graduate School of Education sowie an den Fakultäten für Politikwissenschaft und Soziologie aktiv. Zuletzt konzentrierte er sich in seiner Forschung auf das Verstehen der Phänomene Risikobereitschaft, Entscheidungsfindung, Lernen und Führung in Organisationen wie Wirtschaftsunternehmen, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen. Im deutschsprachigen Raum trat er mit seinem Buch „Organisation und Individuum. Menschliches Verhalten in Organisationen“ (1976) erstmals in Erscheinung.

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