Revue für postheroisches Management

Aktuelle Ausgabe
Zukunftsfähigkeit resultiert daraus, dass man sich für jede Vergangenheit und Gegenwart darauf verlässt, dass die Zukunft unbekannt ist. Denn nur dann hält man die Ressourcen, Kompetenzen und Situationen der Vergangenheit und Gegenwart hinreichend flexibel, um verschiedene Zukünfte für möglich zu halten.
Zukunftsfähigkeit resultiert daraus, dass man sich optimistisch schon vorher beunruhigt. Partner, Gelegenheiten und Sachverhalte werden in aller Freundlichkeit auf Alternativen hin geprüft. Der Wechsel wird nicht gesucht, aber er wird auch nicht ausgeschlossen. Nach guter systemischer Sitte vertraut man auf die Störung und die Reproduktion gleichzeitig. Formen werden auf jenen Zustand hin beobachtet, der nur um eine Nuance vom Medium entfernt ist. Differenzen werden in jener Schwebe gehalten, die sie durch andere Differenzen austauschbar macht. Jede Entscheidung wird mit Reversibilitätschancen ausgestattet.
Die Zukunft überrascht umso weniger, als in dieser Geisteshaltung bereits die Gegenwart überraschend wird und selbst die Vergangenheit laufend in neuem Licht erscheint. Man wird sich genauer anschauen müssen, mithilfe welcher Strukturen Organisationen und Netzwerke diese Art der Zukunftsfähigkeit kultivieren können.
Über die Zeitschrift
Die Wirtschaftskrise macht es deutlich: Die letzten Heldenmythen sind ausgeträumt. Aber was kommt danach? Mit der Zeitschrift REVUE für postheroisches Management wollen die Herausgeber zeigen, wie Unternehmen und Organisationen mit kollektiver Intelligenz der zunehmenden Komplexität von Vorgängen der Wirtschaft effektiv begegnen, und wie man diese Intelligenz erschließt und erhält.
Die halbjährlich erscheinende Zeitschrift richtet sich an Organisationsberater, Personalverantwortliche, Manager, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftler.
Die von der mz-x Stiftung herausgegebene REVUE für postheroisches Management bildet halbjährlich eine multiperspektivische Collage zu einem aktuellen Schwerpunktthema ab. Näheres und Aktuelles finden Sie auf der Website der REVUE.
„Keine andere mir bekannte Zeitschrift im thematischen Kontext von Organisation, Entscheidung und Kommunikation verbindet theoretische Komplexität und ästhetische Performanz auf so gelungene Weise wie die ‘revue für postheroisches management‘. Jedes Heft ist auf besondere Weise sowohl ein haptisches wie auch visuelles Erlebnis – beste Voraussetzungen, die Leselust zu mobilisieren.“
Tom Levold, systemagazin


