Gregory Bateson (1904-1980)
Jürgen Ruesch, Gregory Bateson: „Kommunikation - Die soziale Matrix der Psychiatrie"
Wolfram Lutterer: „Gregory Bateson – Eine Einführung in sein Denken“
Fritz B. Simon: „Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“
08.05.2018

114. Geburtstag von Gregory Bateson

Morgen vor 114 Jahren, am 9. Mai 1904, wurde der angloamerikanische Anthropologe, Biologe, Sozialwissenschaftler, Kybernetiker und Philosoph Gregory Bateson geboren. Bateson führte erstmals systemtheoretische und kybernetische Denkansätze in die Sozial- und Humanwissenschaften ein und gilt heute als geistiger Vater der systemischen Therapie.

Für Batesons Arbeitsweise wurde die Verbindung aus lockerem und strengem Denken bedeutsam.  Seine systemtheoretischen Schriften beeinflussten u. a. die soziologische Theorie von Niklas Luhmann. Auch die Gründer der Palo-Alto-Gruppe gehörten zu seinen Schülern, darunter der Therapeut und Schriftsteller Paul Watzlawick. Fritz B. Simon bezieht sich bis heute, zuletzt in seinem neuesten Buch „Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“, neben Humberto Maturana und anderen immer wieder auch auf Gregory Bateson als einen seiner wichtigen Lehrer.

Sehen Sie hier eine Dokumentation zur Würdigung von Leben und Werk Gregory Batesons.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Jürgen Ruesch, Gregory Bateson: „Kommunikation - Die soziale Matrix der Psychiatrie
Wolfram Lutterer: „Gregory Bateson – Eine Einführung in sein Denken“  
Fritz B. Simon: 
„Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“