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Monika Stützle-Hebel und Klaus Antons: „Einführung in die Praxis der Feldtheorie“
Fritz B. Simon (Hrsg.): „Vor dem Spiel ist nach dem Spiel – Systemische Aspekte des Fußballs“

Startschuss zur Bundesliga-Saison

Endlich ist Kick-off der neuen Bundesliga-Saison! Die ZEIT gibt unter der Überschrift „Jetzt spielt sogar Nelson Mandela mit“ jenen, die die letzten Wochen fernab der Sportnachrichten am Strand verbringen mussten, ein Briefing: „Alle lachen über den HSV, der Ball ist rund und Peter Neururer sucht immer noch seine Bestimmung.“ Mehr müssen Sie eigentlich nicht wissen, außer vielleicht noch, dass mit Bibiana Steinhaus erstmals eine Frau in der ersten Liga pfeift. (Wie, jetzt schon!?) 

Wir könnten Sie noch über ein paar neue Regularien, Spieler oder Trainer informieren oder Ihnen ein paar wirklich lohnenswerte Informationen mit ins Stadion geben: Wussten Sie zum Beispiel, wie eminent aufschlussreich die Beschäftigung mit Fußball (sogar auf Bundesliga-Niveau) vor dem Hintergrund der Feldtheorie nach Kurt Lewin sein kann? Wir empfehlen den Selbstversuch nach der Lektüre von Monika Stützle-Hebel und Klaus Antons: „Einführung in die Praxis der Feldtheorie“

Immer wieder ein Vergnügen ist das Buch von Fritz B. Simon (Hrsg.): „Vor dem Spiel ist nach dem Spiel – Systemische Aspekte des Fußballs“. Es wirft Fragen auf, auf die – in der Arena ganz auf sich gestellt – kein Mensch je kommen würde. Zum Beispiel folgende: 
Warum hat eine Mannschaft 11 Spieler – und nicht 15? 
Warum ist ein Fußballtor 2,44 Meter hoch und 7,32 Meter breit? 
Warum darf nur der Torwart – und der auch nur im eigenen Strafraum – seine Hände benutzen? 
Warum diese Einschränkungen? Warum überhaupt Regeln?

Die besten Fragen verdienen bekanntlich mehr als eine Antwort!

Carl-Auer-Literaturtipps:
Monika Stützle-Hebel und Klaus Antons: „Einführung in die Praxis der Feldtheorie“ Neuerscheinung!
Fritz B. Simon (Hrsg.): „Vor dem Spiel ist nach dem Spiel – Systemische Aspekte des Fußballs“