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Gerhard Dieter Ruf: „Bipolare Störungen“
Gerhard Dieter Ruf: „Depression und Dysthymia“

Welt-Bipolar-Tag

Seit 2014 wird jedes Jahr am 30. März der Welt-Bipolar-Tag begangen. An diesem Tag, dem Geburtstag von Vincent van Gogh, gibt es zahlreiche Informationsveranstaltungen, mit denen auf die manisch-depressive Erkrankung und ihre Folgen für Betroffene und Angehörige aufmerksam gemacht wird.

In den manischen Phasen empfinden die Betroffenen ihren gesteigerten Tatendrang und ihre scheinbar unerschöpflichen Energien als Zeichen großer Leistungsfähigkeit. In den depressiven Phasen, fühlen sie sich  antriebslos und niedergeschlagen. Die Betroffenen haben selten ein Gespür für ihr extremes Empfinden und Verhalten, womit sie Angehörige und Umwelt oft überfordern.

Der Neurologe, Psychiater und systemische Therapeut Gerhard Dieter Ruf legt in „Bipolare Störungen“ unter anderem dar, wie sich manisch-depressive Episoden bei den Betroffenen durch ihr soziales Umfeld und den medizinischen Versorgungsapparat negativ verstärken können. Der Autor entwickelt überzeugende Strategien für die bessere Integration extremer Gemütsschwankung bei Menschen mit dieser Affektstörung. 

Carl-Auer-Literaturtipps:
Gerhard Dieter Ruf: „Bipolare Störungen“
Gerhard Dieter Ruf: „Depression und Dysthymia“