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C. Otto Scharmer: „Theorie U – Von der Zukunft her führen – Presencing als soziale Technik“
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Juanita Brown, David Isaacs: „Das World Café – Kreative Zukunftsgestaltung in Organisationen und Gesellschaft“
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Andreas Graf von Bernstorff: „Einführung in das Campaigning“
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Weltbevölkerungstag 2018: Mädchenbildung verbessern!

Am 11. Juli findet der  Weltbevölkerungstag statt. An diesem Tag in Jahr 1987 überschritt die Weltbevölkerung nach UN-Berechnungen die Zahl von fünf Milliarden Menschen. Um auf die damit verbundenen Probleme aufmerksam zu machen, wurde seit 1989 der 11. Juli  zum Internationalen Weltbevölkerungstag erklärt.

Das Berliner Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat aus diesem Anlass einige interessante Berechnungen angestellt. So gehen die Forscher davon aus, dass Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums  Subsahara-Afrikas von etwa 2030 an trotz seiner großen Wüsten und Regenwaldgebiete dichter besiedelt sein wird als alle Länder der Erde im Durchschnitt. Bis zur Mitte des Jahrhunderts werde sich die Bevölkerungszahl dort auf über 2 Milliarden zu verdoppeln. Die lange Phase dünner Besiedelung der Region hatte dazu beigetragen, dass Infrastrukturmaßnahmen unterblieben und Investoren sich anderen Ländern, vorzugsweise in Asien, zugewandt haben.

Wo es voller wird, wird es auch enger: Asien ist seit langem der am dichtesten besiedelte Kontinent. Allein seit den 1950er Jahren hat sich die Zahl der Menschen pro Quadratkilometer verdreifacht. Teilten sich damals noch knapp 45 Menschen einen Quadratkilometer, waren es 2015 bereits 142. In Europa stieg die Dichte im gleichen Zeitraum von 25 auf 34 Menschen pro Quadratkilometer.

Das Institut verweist zum Weltbevolkerungstag auf die  Studie „Education First! Bildung entscheidet über die Zukunft Sahel-Afrikas“. Sie zeigt, weshalb Bildung die wirkungsvollste Methode ist, um das Bevölkerungswachstum in armen Ländern zu bremsen – vor allem Bildung für Mädchen. 

Carl-Auer Verleger 
Gunthard Weber engagiert sich seit vielen Jahren in Afrika und hat dazu im Jahr 2004 den Verein „Häuser der Hoffnung – Schulbildung für Afrika“ ins Leben gerufen. Der gemeinnützige Verein fördert zum einen die Schul- und Berufsausbildung von Mädchen, zum anderen versucht er durch unterschiedliche Projekte dazu beizutragen, dass sich in Mali Bildung und Einkommensverhältnisse von Frauen – insbesondere in Dörfern – verbessern. In diesem Video von 2015 stellt Gunthard Weber   „Häuser der Hoffnung – Schulbildung für Afrika“ vor.

Carl-Auer Literaturtipps:
C. Otto Scharmer: „Theorie U – Von der Zukunft her führen – Presencing als soziale Technik“
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