Helikopter-Eltern

In der Washington Post war vor ein paar Tagen ein interessanter Artikel über den Zusammenhang zwischen der allgemeinen ökonomischen Lage und dem Erziehungsstil von Eltern zu lesen.
Zusammenfassend lassen sich die Ergebnisse der Studie folgendermaßen skizzieren:

Wenn in einer Gesellschaft die ökonomischen Unterschiede groß sind, so sind die Eltern extrem besorgt, dass ihre Kinder jede nur denkbare Chance der persönlichen Entwicklung nutzen („damit sie es später mal besser haben als die Eltern“ – wie das zu meiner Zeit hieß). In Ländern, in denen die Unterschiede nicht so groß sind und auch arme Kinder einen guten Zugang zu einer gediegenen Bildung haben, reagieren die Eltern weitaus entspannter, lassen ihren Kindern größeren Freiraum in der eigenen Entwicklung usw.

Ich finde die referierte Studie deswegen so interessant, weil sie sehr deutlich macht, wie die allgmeine wirtschaftliche Entwicklung bzw. poltiischen Entscheidungen über das Bildungssystem sich direkt in Eltern- bzw. Erziehungsverhalten übersetzen.

https://www.washingtonpost.com/news/posteverything/wp/2019/02/22/feature/how-economic-inequality-gives-rise-to-hyper-parenting/