Höhlenkinder

Es ist ja eine merkwürdige Angelegenheit, diese menschliche Mitgefühl. Da sind 12 Kinder und Jugendliche, von ihrem Fußballtrainer in einen Höhle geführt, eingeschlossen, vom Wasser bedroht, und alle Welt fiebert mit und hofft und betet, dass die Rettung gelingt. Und da ersaufen zur gleichen Dutzende Kinder bei dem Versuch nach Europa zu kommen im Mittelmeer, und es sind nur wenige Leute, die dies zur Kenntnis nehmen, von mitfiebern, hoffen und beten kann meist auch keine Rede sein…

Empathie wird offenbar nur selektiv gewährt.

132 Gedanken zu “Höhlenkinder

  1. die Jugendlichen aus der Höhle kommen nicht nach Deutschland und „versauen“ uns unsere Kultur – das scheint – für mich unfassbar – der Unterschied zu sein. Auch wenn es noch so grausig ist…

  2. PS: man muss sich nur manche Kommentare hier durchlesen, dann kriegt man eine Ahnung davon

  3. „es sind nur wenige Leute, die dies zur Kenntnis nehmen, von mitfiebern, hoffen und beten kann meist auch keine Rede sein…“
    …es sei denn, die Kinder bekommen ein Gesicht und eine Geschichte, wie z.B. bei dem ertrunkenen Kleinkind, das an den Strand von Lesbos gespült wurde und in den Nachrichten gezeigt wurde, oder wie z.B. bei den von Italien abgewiesenen Flüchtlingen, die über Spanien nach Malta gebracht wurden und ebenfalls in den Nachrichten zu sehen waren.
    Mitgefühl braucht wohl Anschauung oder zumindest Vorstellungsvermögen.

    Völlig fehlgeleitet erschien mit das Mitgefühl für den Kampfhund „Chico“, der nach tödlichen Attacken eingeschläfert werden musste. FOCUS-Online-Leser sprachen sich für eine zweite Chance aus: https://www.focus.de/wissen/natur/hunde/nach-toedlichen-hunde-bissen-kampfhund-chico-einschlaefern-viele-focus-online-leser-wollen-ihm-zweite-chance-geben_id_8772338.html

  4. Diese Jugendfußballmannschaft hat nach erfolgreichem Teambuilding gute Aussichten, bei einer späteren Fußballweltmeisterschaft erfolgreicher ihr Land zu vertreten als die nicht um ihr Überleben kämpfende deutsche Mannschaft. Diese zwölf Jugendlichen wurden zu wahren Helden des Durchhaltens und der Stressresistenz.

  5. Moralisches Dilemma: Hätten wir unsere…….äh, Die Mannschaft retten dürfen, wenn sie in einer Höhle ……….?

  6. @0 Das trifft’s für mich eher:…eine merkwürdige Angelegenheit das medial inszeniert-zelebrierte Mitgefühl …

    Btw. Ich finde es tatsächlich viel erstaunlicher, wie sich Widerspruchsgeist wecken lässt und revolutionär resonabel Selbstheilungskräfte freisetzt, sobald die reale Begegnung mit Schwachsinn (eigenem oder anderem) eintritt. Die realen Begegnungen mit „den lockeren Schrauben“ sind mir daher am Liebsten. Da bekommt das Leben gleich wieder „mehr Spiel“. 😂

    Im ERNST: Wie lässt sich Schwachsinn auch anders ertragen?

  7. @7 … insbesondere wenn es sich um Begegnungen mit kulturpessimistischem kulturnihilistischem oder kulturoptimistischem Schwachsinn handelt…

  8. Schlauchboote zurück nach Libyen oder nicht?

    (Euch Möchte-gern-Schwätzblendern würde ich nicht mal die Entscheidung sagen wir mal über die Zahl der der zu installierenden Wasserhähne auf einem Dorffriedhof überlassen!)

  9. @ „Und da ersaufen zur gleichen Zeit Dutzende Kinder bei dem Versuch nach Europa zu kommen im Mittelmeer […]“

    Einzelschicksale erregen größere Anteilnahme als Katastrophen, die eine anonyme Gruppe heimsuchen (vgl. der Tod von Anne Frank im Verhältnis zur Ermordung von sechs Millionen Juden). So perfide das ist: Es ist als „menschlich“ verständlich.

  10. „Im NSU-Prozess ist die Hauptangeklagte Beate Zschäpe zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht München sprach die 43-Jährige am Mittwoch des zehnfachen Mordes schuldig. Das Gericht stellte auch die besondere Schwere der Schuld fest.“
    Wo war angesichts des Dutzends ermordeter Ausländer die Anteilnahme der deutschen Bevölkerung und Behörden? Obwohl sie bildlich und namentlich bekannt gemacht wurden?

  11. Öffentlichkeit ist das, was inszenierbar ist. Alles andere ist Privatvergnügen
    (… in Rekurs zu den 45 bekanntermaßen involvierten V-Leuten und den 120 Jahren Aktenverschluss).

  12. Gehen nicht auch in diesem Blog einige V-Leute der AfD ihrem inszenierten „Privatvergnügen“ nach?

  13. Nachdem die Diskussion hier doch sehr verklemmt auf Whatsapp- und SPD-Niveau abgleitet, möchte ich unserem Oberblogdirektor das nächste knifflig-heiße Tages-Quintilemma vorschlagen:

    Soll Trump Putin seinen guten Willen zeigen und die US-Truppen aus Schland abziehen?

    Soll er zu weitgehenden Zugeständnissen bereit sein, die Abschussrampen für Atomraketen zerstören und die komplette Demilitarisierung Deutschlands vereinbaren?

  14. Einmal Stasi – immer Stasi, einmal Goldman Sachs – immer Goldman Sachs …? Obschon sonst kein Fan der allzu plakativ tönenden Ruhrbarone, bin ich grad beeindruckt von einer sprachmalerischen Begriffsbildung der Schreibtischtäter: „Goldman-Sachs-Lesbe“ (mal davon abgesehen, dass der Konzern mit einem „n“ weniger auskommt); … Link Test …

    Was den „AfD-Georgy“ betrifft, der geht hier einfach seinem Religionsdefizit nach. Als V-Mann hat der kein Talent, mein ich.

  15. Es gibt tatsächlich etwas, was m.E. sträflichst unterschätzt, wenn nicht ausgeblendet wird, wenn schon vom „driften“ und „abgleiten“ gesprochen wird. Nämlich das schwachsinnige unterschätzen bislang unbekannter Möglichkeiten, die Jenen offenstehen, welche alles daran setzen, sich die autokratische und anonyme Oberhoheit über die Daten und Rechnerleistungen und deren Weiterentwicklung, ohne Rechenschaft dafür ablegen zu müssen, zu sichern.

    In diesem Wettlauf sind die autoritären Systeme gegenüber rechtsstaatlichen Demokratien erstmal im Vorteil, aufgrund ihres ausgeprägteren inneren Schwachsinns, d.h. geringerem inneren Widerstandsgeists gegen stärkere Diktaturformen von den Regierenden zuzulassen. In autoritären Systemen lassen sich normale schwachsinnige Massenmenschen und schwachsinnige Menschenmassen schneller und effektiver radikalisieren und gegeneinander in Stellvertreterauseinandersetzungen (auch mit rückwärtsgewandten Rollenspielen) ausspielen.

    Die im Mittelmeer ertrinken, oder sich aus Verzweiflung vor Abschiebung umbringen, sind allenfalls erste Vorboten und Erst-Opfer jener die verständlicherweise davor flüchten. Es drohen weitaus größere Katastrophen, falls nicht…

  16. @15: „Ganz Amerika geht auf Distanz zu Trump.“ „Unverschämte Beleidigung der NATO“
    titelt Herr Ganslmeier im Mittelstrahl-Staatsfunk ARD

    Dafür zahl ich Zwangsabgaben………….. Hallo?!!!

    (Überhaupt muss man sich die Titel dieses Herrn mal bei tagesschau.de anschauen. Besser als jede Satire ………)

    Mein Internet-provider informiert mich sogar, dass Merkel sich nun Trump „mal vorknöpft“.

  17. Ja durchschauen Sie das denn nicht: Es geht allein um die Quote. Für viele Medien stellt sich nicht die Frage, Trump zu ignorieren, denn der quotenstarke Hampelmann bewegt die Menschen – ob sie für oder gegen ihn sind. Welches Medium will es sich leisten, die fortwährenden Skandale, mit denen Trump sie füttert, unbeachtet zu lassen? Medien sind Treibhäuser Trumpschen Schwachsinns.

  18. „Dies sind die großen Menschen in der Geschichte, deren eigene partikuläre Zwecke das Substantielle enthalten, welches Wille des Weltgeistes ist.“ G. W. F. Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte, 1837 https://www.google.de/url?sa=i&rct=j&q=&esrc=s&source=images&cd=&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiXjKXHuZncAhUM66QKHeedCQgQjRx6BAgBEAU&url=http%3A%2F%2Fder-satirehammer.de%2F2017%2F03%2F18%2Fdonald-trump-fuer-friedensnobelpreis-vorgeschlagen%2F&psig=AOvVaw24gkQG2-YSyn8D1Ty6RlR8&ust=1531480981399784

  19. …………(Forts.)

    Ja, ich nehme das Boot……..ein paar Kinder setzen wir auch noch zu den 95% jungen Männern rein………….und ne Schwangere.
    Jawoll, ne SCHWANGERE!!
    Eine S C H W A N G E R E !!!!

    Da sollt ihr mal sehen, wie der Stegner dann twittert und die Backes aufbläht ………

    Gegen die Rechtspopulisten, die Rächtsekztremen,
    jawoll die R Ä C H T S E K Z T R E M E N!

    Alles nur noch RÄCHTSEKZTREME in Europa.

    Nur der Macron, der Macron, o la la, der Macron,……..
    der meints gut. Und der, der, ……….wie hieß er noch …….. Müller?, ne Schulz……
    der mit dem Zug ……..

    Und die Mergel……………
    die zeigts jetzt dem Trump, sowas! Endlich mal Politik als Frau für die Frau mit dem Muttergen, die gerne Geld verschenkt……….

    Gegen Trump, die Sau……

  20. @21:
    Ich möchte mich etwas korrigieren: Ich weiß nicht, wie viel % auf den Schiffen furchtbarer, für mich nicht vorstellbarer Not entkommen sind……
    Dass sie ihr Leben riskieren……
    Dass sie alles aufgeben einschl. des vielleicht erwirtschafteten, um ihrer Heimat ohne Aussicht auf ein lebenswertes Leben zu entkommen.

  21. Afrika ist groß, es gibt wohl dort unfassbar vieles, was ich/wir nie verstehen werde. Gegenden, in denen sich vielleicht herzlicher leben lässt als im kalten D. bis zu allerschrecklichsten Bedingungen, GERADE auch in den Lagern mit den Wartenden nach Europa…….
    ……..
    ……
    Wofür ich in meiner grenzenlosen Unwissenheit plädiere, ist, schafft die Anreize ab, dass dies alles noch schlimmer wird, schafft den Schleppershuttle ab, bei dem viele ertrinken.

    Aber dazu braucht es auch Härte und VERANTWORTUNGSethik, die ich bei Linksgrünen selten sehe.
    Vor Australien war anscheinend vor Jahren das Gleiche. Man hat es – durch zunächst drakonisch aussehende Maßnahmen auf praktisch Null gebracht!

    Gleichzeitig gibt es VISEN, Arbeitsmöglichkeiten, sogar sehr vielfältige
    (Meine Tochter und ihr Freund profitieren seit einem Jahr davon).
    Man kann dort Studieren ……..
    25 000 Äpfel am Tag pflücken……… und bekommt erstaunlicherweise in wenigen Wochen einen Lohn, der für ein Jahr zum Leben in asiatischen Billigländern reicht ………

  22. Aber eines macht keinen Sinn:

    Aus allen Asyl-BEWERBERN (!), erst Asylanten (plötzlich ALLE), dann Migranten, dann Flüchtlinge, dann „Geflüchtete“(alle aus Kriegsgebieten) und dann alle zu Frauen und Kindern und Schwangeren zu machen……..

    Das ist einfach hirnrissig. Und das machen viele Linken.

  23. Es macht auch keinen Sinn, dass etwa die Hälfte der Rentner unter 800€ bekommt – dazu aber oft ein Leben lang „einbezahlt“ hat, und der sprichwörtliche Syrer mit 2 Ehefrauen und 14 Kindern bekommt 5500€ – wenn er Glück hat und der Asylantrag lange verschleppt wurde, sogar 7200€ pro Monat.

    Alles die dieses monieren – und das ist auch täglich die BILD-zeitung, die ich zum ersten Mal in meinem Leben mit echtem Gewinn lese – sind rächts.

    Schaut mal ab und zu dem „Volk“ aufs Maul. Es ist wesentlich klüger als das, was ich hier meist lese – wozu ich mich gerne als Idiot mitzähle ………..

  24. Sorry Fritz, das hält doch keiner aus. Könntest du nicht noch mal über deine angekündigten Konsequenzen nachdenken?

  25. @Alissa: Ja, ich denke schon lange darüber nach. Von der Handvoll Kommentare, die ich in 13 Jahren gelöscht habe, waren die meisten von Georgy. Ich werde das auch weiter tun, wenn persönliche Beleidigungen o. Ä. von ihm hier publiziert werden.

    Dass ich die meisten Beiträge nicht lösche, liegt daran, dass ich Menschen, die so denken bzw. argumentieren wie er in meinem Bekanntenkreis nicht kenne. Ich schaue also mit der Faszination des Insektenforschers oder Ethnologen auf seine Auslassungen. Ich denke, wer hier mitliest, wird sich sein eigenes Urteil bilden… Offenbar ist er ja nicht allein mit seinen Sichtweisen, wenn man auf die 12 + Prozent von Wählern schaut.

  26. @28, FBS:
    Wenn ich mich recht erinnere, hast Du mal auf meine Frage, warum Du so viel schreibst, sinngemäß geantwortet: „Wer nicht schreibt, denkt schlampig.“

    Nun, der Kommentarbereich Deines Blogs ist der unwiderlegbare Beweis dafür, dass der Umkehrschluss nicht zutrifft!

  27. Umkehrschlüsse, die rein auf Basis binärcodierter Logik laufen, treffen in den seltensten Fällen zu und münden auch zumeist in kleinkarierte Rechthaberei des Übertrumpfen- wollens.
    Zumal in der Regel auch der Verweis auf den Part fehlt, der stets auf Basis der mit dem psychischen System verkoppelten individuellen „Biologie“ im Hintergrund autopoietisch mitläuft, die ihre eigenen Gesetze schreibt bzw. individuell bereits geschrieben hat.
    Je schlechter und individuell bedrängter die Stimmung des jeweiligen Ego sich in den Vordergrund schiebt im Rahmen von Aussagen, die stereotyp in Form dieses Beweismodus erfolgen, mit der Intention, Andere ÜBERzeugen zu wollen (die Betonung liegt auf ÜBER), umso platter, banaler und auch blamabler wirken solche Aussagen.

    Schlampige Denkweisen sind vergleichsweise weit verbreitet. Das Ringen um Ausdruck scheint auch Vielen in der professionell schreibenden Zunft eine Unbekannte. Entsprechend sieht auch das -die Sensationslust befriedigende- hingeschmierte Ergebnis aus.

    Denn nicht für alle, die schreiben gilt auch der Satz, der allmählichen Verfertigung der Gedanken beim Reden bzw. beim Schreiben. Ein Phänomen im übrigen bei dem die Bereitschaft sich Einzulassen auf ein Thema, um durch Formulieren von Sätzen etwas zu begreifen und zu lernen, etwas in differenzierter Form ausarbeiten zu können, das bei flüchtigen Beobachtern, die diese Form eines kreativen Ausformungsprozesses nicht kennen, allenfalls Erstaunen, aber in der Regel kein eingehenderes Verstehen und Verständnis auslöst.

    Auf billigste Art die Sensationslüsternheit von Gaffern zu befriedigen und diese auch genüßlich auszuschlachten, gehörte schon immer zum Fast food-Stil der volksverblödenden Massen-Mediensparte. Dieser Hintergrund hat sich auch nicht wesentlich geändert mit Zugriff auf die neuen Medien. Lediglich die Verbreitungsmodalitäten dieser globalisierten Geschäftemacherei erscheinen jetzt mit allen multimedialen Zugriffsmöglichkeiten via Internet in ihrer widerlichsten Form.

    Ergo?
    What’s new?

  28. @21 , Röttsches
    Danke für den Link!

    Es gibt sie noch die guten alten Buchhandlungen, die den Zugang zu kultivierter Literatur auch in neuem Gewand ihr Niveau zu halten verstanden.

    http://www.koethers-roettsches.de/StaticPageView?storeId=64224&catalogId=4099276460822233274&langId=-3&emsSectionName=Aboutus&breadcrumbView=Header_1_EMS

    Leider lebe ich seit letztem Jahr nicht mehr Ruhrgebiet und kann dieses erlesene Angebot nicht mehr genießen.
    Herzlichen Gruß nach Herne
    😉

  29. @ ordentlich denken und schreiben

    Dieser Goebbels für geistig Arme schreibt hier sein denkerisches Hauptwerk: „Völkisch für Anfänger“.

  30. @28:
    Allso, ich möchte mit euch was teilen:
    Ich war ja so baff – ne, ich war wie vor den Kopf geschlagen. Ich kanns immer noch nicht fassen. Wunderbar, unglaublich. Es tut weh, so gut isses……..

    Allso, Gitta P. hat auf ihre Faicebuchseite……………
    lassen sie mich so beginnen.

    Allso Gitta hat ja immer wenn sie spät aufgestanden, die……..die Schläger, oder wie man die nennt, durch den Wald getragen oder in der Badewanne gelegen hat ………so um halb 11/11 mal für ne Dreiviertelstunde die Welt gerettet.
    Allso Klimawandel, Kontingenzen, überhaupt und so ………..
    Allso Richard David Precht für Arbeitslose und Stromgesperrte.

    Aber jetzt kommts. Ich glaubs einfach nicht. Ich KANNS einfach nicht glauben ……..
    Da…..da …….da schreibt sie vor Kurzem den Satz:

    „“Es gehört Mut dazu, nicht weise zu sein.“

    Einfach so: „Es gehört Mut dazu, nicht weise zu sein.“

    Allso sie schreibts aufenglisch, wegen der vielen Follower in Gabun, Togo und Mikronesien. Aber sie schreibts.
    Sie schreibts tatsächlich. Allso live.
    Es steht einfach so da!

    Ich war den ganzen Tag aufgeregt: Ist das ein erster Schritt in die menschliche Gemeinschaft des gegenseitigen Verstehens? Allso so wenigstens ganz grob?
    So im Großen, sie wissen schon …………

    Und da dachte ich:
    Stellemermal uns vor, der Malle, der ……………na, mir fällt da immer nur Brot ein ……..
    oder der D.M., oder die Andrea, die würden eine Sublimationskassette unters Kopfkissen legen, zum schnellen Superlearning, sie wissen schon, und da wären nur 2 Sätze drauf.
    Nur 2. Die ganze Zeit. Allso so eine Endlosschleife und da würde einem die ganze Zeit ins Hirn geprezelt:

    „Das lästige am Geist ist, dass er weiß, wo er nicht ist.“

    und eben besagter:

    „“Es gehört Mut dazu, nicht weise zu sein.“

    Allso, ich denke in 4 Wochen………….das gäbe den Durchbruch!

    Oder der Oler, mit seinem Teleologischen……..
    Oder der Shaw, der wenn er draußen ein Auto sieht, gleich an Feudalismus denkt…….

    Kurz und knapp:
    Seit diesem wunderbaren Tag, glaube ich wieder an die Menschheit. Man möchte fast religiös werden und den Heiligen Geist bemühen, der auch weiß, wo er nicht ist.

    Der Simon, der ist ja da anders: der schreibt ja so, dass man merkt, dass er dumm ist, allso irgendwie dann auch blitzgescheit……….

    Ja, und jetzt höre ich mir eine Kassette von Richard David Precht an, damit ich nicht überschnappe.
    Und ich muss aufs Klo.

  31. @ 1
    Petra Backes
    10. Juli 2018 um 17:27
    „die Jugendlichen aus der Höhle kommen nicht nach Deutschland und „versauen“ uns unsere Kultur – das scheint – für mich unfassbar – der Unterschied zu sein. Auch wenn es noch so grausig ist…“

    Thailänder sind in Deutschland gern gesehen – auch kulturell. Selbst die AfD hat nichts gegen meist fleißige und demütige Christen, die aus dem Ausland stammen. Nachdem die Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtet hatte, dass die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel an ihrem Schweizer Wohnsitz eine Asylbewerberin schwarz beschäftigt habe, griff diese die Thematik auf und gab einen seltenen Einblick in ihr Privatleben („auch wenn ich äußerst ungern über so etwas Privates rede“): „Wir haben vor über zwei Jahren eine syrische Flüchtlingsfamilie aus Damaskus kennengelernt. Eine christliche Familie, die vor den Schergen des Islamischen Staates in die Schweiz geflohen ist und sich um die Integration bemüht hat. So ist auch eine sehr tiefe Freundschaft meiner Familie zu diesen Menschen entstanden. Wir haben sie unterstützt bei Behördengängen, Übersetzungen, Wohnungssuche und manchmal auch mit Autofahrten ausgeholfen. Aus echter Dankbarkeit heraus und dem Wunsch, etwas an uns zurückzugeben, hat eine der Töchter uns vor allem während der Schwangerschaft meiner Lebensgefährtin ausgeholfen, wenn ich in Deutschland war. Auch haben ihre Mutter und ihr Vater, wenn Not am Mann war, unsere Kinder betreut. Und wir haben selbstverständlich nie einen Cent hierfür bezahlt, denn sie hätten das Geld aus Stolz auch nie akzeptiert. Und die besagte Tochter spricht nach nur kurzem Aufenthalt im deutschsprachigen Raum bereits fließend Deutsch und beginnt gerade eine Ausbildung als Krankenpflegerin. Und diese Familie, die wir sehr in unser Herz geschlossen haben, ist ein Paradebeispiel für Integrationswillen.“ Die Berichte der Flüchtlingsfamilie über Christenverfolgungen hätten sie erst recht in ihrem Kampf gegen den Islamismus bestärkt, betont Weidel. https://www.merkur.de/politik/alice-weidel-afd-wer-ist-ihre-frau-sarah-bossard-zr-8698448.html

  32. Ach Gott? Reden wir doch mal darüber, wie diese Form von Kommunikation in ausgewählten Netzwerken funktioniert.
    https://www.youtube.com/watch?v=uMPpQ5tOmus
    Die meisten haben doch keine Ahnung, über welche Kanäle was gerade gepusht wird.
    Insofern hat das Ganze auch weniger etwas mit Empathie zu tun.
    Sondern mit dem Qualitätsmanagement, innerhalb der zu Großkonzernen verdichteten Verlage, die multimedial die Information via Massenmedien zu steuern suchen.
    Dieses Prinzip dürfte schließlich allen Eingeweiten aus allen Eingeweiden heraus bekannt sein
    https://www.youtube.com/watch?v=uMPpQ5tOmus

    Und dann …
    Let’s talk about money

  33. @38 danke, Michael
    tja, kein Wunder, daß der sonntägliche Tatort immer noch zu den beliebtesten Informationsquellen gehört, was (Un)-Recht und (Un)-Ordnung angeht.
    Vor allem sind am Ende auch immer alle Klarheiten beseitigt,
    die Täter sind gefasst und der Fall ist gelöst …
    und anschließend kann man dann entspannt und beruhigt ins Bett gehen.
    🙂

  34. #40 Michael S. am13. Juli 2018 um 11:49

    „Das Höhlendrama Das Höhlendrama wird ja auch bald von Hollywood verfilmt“
    Höhlengleichnis 2.0, mit einem Retter der sich zwischen Thailand und Mittelmeer nur schwer entscheiden kann.

    # 41 deaXmac am 13. Juli 2018 um 11:58
    „Vor allem sind am Ende auch immer alle Klarheiten beseitigt,
    die Täter sind gefasst und der Fall ist gelöst …
    und anschließend kann man dann entspannt und beruhigt“
    zu Christiane Sabinsen gehen und sich erklären lassen was der Unterschied zwischen Höhlentod und Absaufen ist.

  35. Der vom Lehrerdasein geschädigte Georgy gibt mal wieder den Trotteloni vom Dienst.
    Ob er sich nun einen soliden nationalen Sozialismus wünscht – das wäre typisch Beamter – oder einfach nur psychosexuell frustriert ist, weiß ich natürlich nicht. Die Vorteile der Konvertierung zum Islam hat er jedenfalls noch nicht erkannt. Opfer! Weiß nicht, ob hier pubertierende Senioren zugelassen werden, aber die Nachfrage könnte lohnen; https://www.tagesspiegel.de/wissen/humboldt-universitaet-zu-berlin-hu-sagt-endgueltig-ja-zur-islam-theologie/22751478.html

  36. @ Mitgefühl.

    Mitleid ist nicht so sehr ein Einfühlen in den anderen, als das Gefühl, sich an der eigenen moralischen Überlegenheit zu berauschen.

    (Kirchliche und Linke machen höchst eifrig Gebrauch davon………)

  37. @ dümmer geht es nicht mehr oder? Aber ich weiß, Sie sind noch steigerungsfähig…

  38. @47 naja, diese „Aushilfenergetisierer“ könnte man fast dem BGM andienen,
    nur mit dem knien und bücken hätte ich so meine Probleme …, und das nicht nur auf Dauer.
    Die BGen freuen sich sofern anschließend beruflich bedingte Meniskusschäden geltend gemacht werden …
    vom Kreuz ganz zu schweigen.

  39. In den 60-er sind massenhaft Jazzmusiker zum Islam konvertiert. So bekommt die Vielweiberei ein sozial akzeptiertes Gesicht und die Alimente sind – wie schon in der Stammesgesellschaft – wieder Angelegenheit der Community. Ich weiß nicht, weshalb sich deutsche Männern so schwer tun und bin selber schon am Überlegen. Ich mein: Wir haben etwas gegen Nazis, aber wir importieren massenhaft welche. Wir sind für die Emanzipation der Damen. Aber wir promoten massenhaft Machismso. (In dieser schizo Manier weiter; Wir wollen keinen Krieg, aber wir bejubeln alles, was dazu beiträgt, dass wir ihn kriegen und sind betrübt, wen jemand was tut, um den Krieg zu vereiteln.) Gunther Schmidt: „Wenn irgendetwas keine Logik hat, so hat das auch einen Vorteil. Man braucht keine zu suchen.“

  40. @49: Du spinnst, Max! Geh lieber Geld verdienen, damit Du deine Kinder ernähren kannst, statt hier solchen Quatsch zu verbreiten.

  41. Markus, Ingo, Andrea, Gerste, ihr habt gehört, was der Oberstudiendirex gesagt hat!
    Also ssssss……ttt

  42. Für viele ist es am einfachsten, sie bleiben einfach beim Linkssystemglauben.

    Autoritätshörige halt……………..Brauchen se nix zu denken ……..(mein Gott, man kanns verstehen ………)

  43. Der Glaube, dass derlei Unterschiede noch relevant wären, ist selbst ein Aberglaube. Durch welche Position würde ein Koordinatensystem geerdet, innerhalb dessen derlei Richtungsbezeichnungen semantisch irgendeinen Sinn für sich verbuchen könnten? Die Frage, welche zu dieser Unterscheidung historisch geführt hat, ist die Frage nach der Verteilung des Eigentums an Produktionsmitteln, welche mit den Renaissance so nach und nach aufkam und in Französischer Revolution, dem „Kapital“, diversen Parlamentskonstellationen ihren Ausdruck fand. Diese Frage wird aber gegenwärtig gar nicht mehr diskutiert. Folge dieser Amnesie im Diskurs der Kulturreflexion macht auch die damit assoziierte Richtungsangabe keinerlei Sinn mehr … außer, dass sie den Spin Doctors, welche von regulierter Konfliktspannug leben Worthülsen liefert für ihre Manöver zur Regulation von Konfliktspannung durch mehr oder minder glückliche Kampagnen. Vielleicht ist derlei intellektuell anschlussfähiger; https://www.youtube.com/watch?v=oyLJFL8ti60

  44. also mal ehrlich, wie man’s auch macht , als Frau bzw. sonst wer,
    scheint’s doch immer verkehrt …,
    zumeist wenigstens

    „… ‚Es gibt keine Vollkommenheit, Giovanna. Und wenn es sie gibt, dann stört sie.‘
    ‚Aber ich will Dich, Francesco!‘
    ‚Schade. Zuvor wollte ich dich, und du wolltest mich nicht. Jetzt, willst du mich, und ich will dich nicht. Wir begegnen uns nie im rechten Augenblick, nicht wahr, Giovanna. Stets zu früh oder zu spät.‘
    ‚Es hat den Anschein.‘
    ‚Und ich hatte mir so gewünscht, daß du wiederkehrst. Als dein Telegramm eintraf, war mir, als bekäme ich eine Blume. Jetzt möchte ich, du wärst nicht wiedergekehrt.‘
    Er wurde immer schlaffer und blasser.‘
    ‚Ich bin zurückgekommen, um einen Mann und ein Zuhause wiederzufinden. Und ich habe zu dir wie zu einem Mann gesprochen.‘
    ‚Aber du hast wie ein Mann zu einem Mann gesprochen, nicht wie eine Frau zu einem Mann Und was das Zuhause anbelangt, so fürchte ich, daß du dich diesmal in der Adresse geirrt hast Dein Zuhause ist dort drüben.‘
    ‚Mein Zuhause ist hier.‘
    ‚Es war hier.‘
    Es ist hier.‘
    Es war hier. Warum bist du nur zurückgekommen, Giovanna?‘
    ‚Auch um dich wiederzufinden.‘
    ‚Das tut mir leid.‘

    Langes Schweigen. Dann glitt das Futter seines Mantels leise über seine Jacke.
    ‚Also ich gehe jetzt, Giovanna. Es ist spät geworden.
    ‚Ich sehe.‘
    Sie erhob sich, zog den Schlafmantel an, begleitete ihn zur Tür, suchte nach einer Ausrede, um ihn zurückzuhalten. Und fand keine.
    ‚Versuche zu schlafen, Giovann.‘
    ‚Gewiß.‘
    ‚Ich laß dir die Zeitung da.‘
    ‚Danke, das ist sehr nett‘. Sie lächelte bitter. ‚Schau, da ist sogar ein Artikel, der mich betrifft: „Die emotionalen Schwierigkeiten der modernen Frau“. Ich könnte ja im Soroptimist Club einen Vortrag darüber halten.‘
    er sah nur ganz flüchtig hin und zögerte.
    ‚Brauchst Du irgend etwas? Was auch immer du brauchen solltest…‘
    ‚Ich brauche nichts und niemanden.‘

    ‚Also ciao‘ war sein letztes Wort, und er schlug die
    Tür zu.
    Sie erwiderte noch ciao und wußte, daß sie sich adieu
    gesagt hatten. Natürlich würden sie sich wiedersehen:
    vielleicht morgen,vielleicht übermorgen, über Monate,
    über Jahre. Aber auch zwischen ihnen war die Tür ver-
    schlossen. “

    Oriana Fallaci, Penelope im Krieg, ISBN 3-423-11897-0
    DM 16.90

  45. Gut und schön – aber wie genau kommt das jetzt noch mal zur aktuellen Renaissance der Gang bang – „Kultur“?

  46. @60, keine Ahnung, Max …,
    erinner Dich, was Chefe sagt (@51), verzettel Dich nicht so und mach Deine Arbeit.
    …und dann geh zu Deiner nächstgelegenen Bank und erklär denen,
    woran Du arbeitest und wer schon signalisiert hat, daß er bzw. seine Compagnions bereit wären, Dich auch längerfristig dabei zu unterstützen …,
    https://www.gatesnotes.com/Health/A-better-way-of-diagnosing-Alzheimers

    …and don’t forget, Jobs are – no! is … dead

    Wish you more then good luck …

  47. @61: Ingo Prantl und Markus Ulrich:
    Jetzt machen sie mal nicht auf gewitzte Chinesen, ja?!

    Sie haben eine historische Verantwortung!
    Sie haben Platten gehört und Shows geguckt von Leuten, die sich überhaupt nicht für die Rettung von Flüchtlingen engagiert haben – also Nazis.

  48. „Bill hatte recht gehabt. Die Sippe, bei der du lebst weiß nicht, was sie mit Märtyrern und mit Helden anfangen soll. Willst Du sie nicht aufschrecken, mußt du schweigen oder lügen. Sie öffnete ihre Handtasche, um die Streichhölzer herauszuholen und sah erst jetzt wieder den Briefdes einzigen Mannes, mit dem sie sich hätte retten können. Mit zusammengepressten Lippen las sie noch einmal: ‚…ein Brief wird auch nie hinreichend können, Deine Bitterkeit zu verringern. Deine Meinung zu korrigieren, die Du Dir von Amerika gebildet hast, nachdem Dir zwei Typen wie ich und Dick begegnet waren, und Dir auseinanderzusetzen, daß Du dem besseren Amerika nicht begegnet bist …einem Amerika, das trotz der großen Katastrophe überleben kann, an deren Vorabend wir Kreaturen, die ein Überleben gar nicht verdienen…‘

  49. im übrigen, es reicht jetzt mit den unsäglich billigen Abhör- und Werbe-Anruftaktiken, die mir im Haus über O2 via SMS und die FAX-Nummern geschaltet werden.

    Es gibt mittlerweile genügend Zeugen, es gibt auch genügend Kasuistiken dazu,
    und vor allem korrupt ist und bleibt korrupt

    Ich gehe nachher zur Polizei und stelle Strafanzeige zunächst gegen die lokalen Betreiber, die, wenn sie endlich im Knast sitzen, ihre „Sponsoren“ ,die -eingetragen als gemeinnützige Organisationen- auch noch doppelt kassieren, in gemeiner Nützlichkeit mit Sicherheit irgendwann preisgeben werden …

    ES REICHT !!!
    …und genug ist genug

  50. …und -gleich hinterher-
    …Kanalarbeiter an die Front
    -gleichgültig welcher Couleur und mit welchen Fähnchen –

    Schluß mit lustig, unterhalten geht Anders …,
    vor allem dann, wenn in jedem Einzelfall auch noch zwischen Maintenance und Entertainment unterschieden werden muß
    Drecks Bande, dreckige …

    macht bessere Werbung, engagiert Euch vor Ort, Ihr unsäglichen Idioten
    Echte Kunst und Kultur überlebt ..
    und das letzen Endes -von Anfang bis zum Ende immer (nur) durch Mund-zu-Mund-Propaganda …

  51. „Was heißt da nicht verdienen, bei Gott! Sie war quicklebendig und war nicht im mindesten gewillt, wegen eines Sandkörnchens oder eines Schmerzes zu krepieren. Sie zerriß den Brief mit harten Bewegungen, legte sich wieder ins Bett, streckte sich unter dem Leintuch. Ob dem Commendatore die Geschichte mit Martine gefallen würde? Vielleicht wäre es klug, noch eine zweite Geschichte zu skizzieren: etwa die eines italienischen Mädchens, das nach Amerika fährt und den Mann wiederfindet, in den es sich als Kind verliebt hatte.“
    a.a.O. (@59), S.265 f

  52. und dazu baut man am Besten die nächsten „Freistadt“-Karnickelkisten jwd. in der Wüste,
    denn die kann auch am schnellsten plattmachen und bombardieren …
    https://www.tagesspiegel.de/politik/paul-romer-ueber-migration-star-oekonom-will-migranten-in-freistaedten-unterbringen/22795906.html

    Wie ich sie hasse, diese unsäglichen Idioten, die nur ihre blöden Sprüche vom Reißbrett ziehen und keine Ahnung haben, wie es vor Ort aussieht…, außer vielleicht in ihren all inclusive Luxus-Developments à la Robinson Club u.ä.

  53. „Sie machte das Licht aus. Und der gewohnte Schluchtzer kam aus den Tiefen ihgres Leibes und blieb wie stets in ihrer Kehle stecken. Nun, Du reinste italienische Frau, warum weinst du nicht? Ihr seid doch so tüchtig im Weinen: tüchtiger als Dick. Oder kannst du vielleicht nicht? Deine Wimpern sind so trocken wie die Blätter eines Baumes, auf den es niemals geregnet hat. Ich wette, du weißt nicht einmal, wie eine Träne schmeckt. Sag mal: schmeckt sie süß oder salzig? Sie schluckte und war fest entschlossen, nicht zu weinen. Sie hatte keine Zeit zu verlieren, die nun müßig waren. Nicht sie hatte sich die Männerkleidung ausgesucht… Nicht sie: aber sie trug sie und würde sie auch nicht vertauschen können, denn man kann sich nicht gegen das stemmen, was der Unsichtbare Spieler entscheidet, ohne dich zu fragen, ob du auch seiner Meinung bist.“

    a.a.O. , S. 266 + 1, (letzte Seite)

    … let’s talk about money

  54. Früher hat jeder Fürst, der was auf sich hielt, selber seinen Münzbeschiss inszeniert.
    In Gottes Namen vielleicht auch ein Fürstbischof.

    Exkurs:
    Was ist Fotografie?
    Eine Technologie.
    Eine Methodik zur Nutzung dieser Technologie für definierte Ziele.
    Methodik, Technologie (und natürlich auch die in der Vorstellungswelt einer Kultur emergierten Zielvorstellungen) gehören zusammen.
    Jetzt verändern wir die Technologie.
    Aus der, Eliten vorbehaltenen, Daguerreotypie wird ein Volkssport.
    Möglich ist dies durch die extreme Rationalisierung der Technologie.
    Nicht ganz zutreffend sprechen manche von „Demokratisierung“, außer Fotografie auch in Form Kaffeekonsum, Massentourismus, Salonschwachsinn, „irgendwas mit systemisch“ etc.
    Das neue Huawei hat dank 3 Leica-Linsen unglaubliche 60 GB.
    Einer meiner Söhne hat mir das mit der Demokratisierung gestern live vorgeführt.
    In technischer Hinsicht eine Art Meisterleistung, die dem Glauben an die Überlebenschancen der Menschheit wieder etwas auf die Beine hilft.
    Exkurs Ende und Retoure zum Eingangsmotiv:

    Übertragen wir das Exempel mal auf die Geldschöpfung.
    Auch hier haben wir die Trias aus Technologie, Methodik der Anwendung und den in irgendeiner Realitätsblase kokonstruierten Zielhorizont.
    Blockchain ist die Technologie.
    Natürlich werden die großen Münzfälscher versuchen, den kleineren das Geschäft zu vermiesen.
    Einer der Grundpfeiler unseres Gesellschaftsbetriebssystems besteht bekanntlich darin, dass die wirklich lukrativen Geschäfte den Profis vorbehalten bleiben sollen. Für was hat man schließlich so eine Staatsatrappe?
    Nun könnte es sein, dass die Rationalisierbarkeit der Komponente Technologie schneller fortschreitet, als die Großen die kleinen Feudalfürsten vom digitalen Münzprägestock weg beißen können.
    Sprich, man fängt in der Leistungsklasse von Amazon und Blackrock an.
    Aber das Beispiel macht Schule. Die immer neuen Zyklen aus Währungsreform und „Rien ne vas plus!“ inklusive dem unschönen Invisibilisieren der ökonomischen Lebensleistung der älteren Sünder – all das sorgt derart oft für schlechte Laune unter den religionsgeilen Massenmenschen, dass man sich sogar unter den hippen Jungen noch an die letzte Enteignung auf Raten erinnern kann. Die Kleinen Arschlöcher machen es dann wie die Russen und Chinesen in den letzten Jahrzehnten. Sie halten die Schnauze, lernen und warten auf den Moment. Irgendwann geht es los. Während die einen noch über ein Remake von 9/11 grübeln machen die anderen Fussball ++. Selbst ist der Mann bei der Geldschöpfung! Technologie sei dank, ist es ja möglich. Geldschöpfung als Volkssport. Mein armer Sparkassenbanker, dessen traurige Gestalt jetzt schon dazu erpresst wird, Briefmarken zu verkaufen und ältere verwirrte Damen zu verarschen, rennt dann mit anderen um die Wette, die auch so eine Art Geldschöpfungspolaroid um den Hals hängen haben. Natürlich trotz allem entscheidend: Wer definiert und kontrolliert die Wertschöpfungsketten, die Strukturen, die Prozesse, die Zielfindungen. In Wörgl war es – bis die größeren Tiere zugebissen haben – die Kommune. https://www.youtube.com/watch?v=D20KG3GZitg

    So das soll es als Pausenspäßeken gewesen sei. Widmen wir uns dem leider wirklich grausigen Menschheitsthema unterschiedlicher Darstellungen in verschiedenen Browsertypen. Als aufmunternder Nachtisch der ziemlich weit gekommene ehemalige Dresdner Kulturhausleiter und der – aus systemischer Perspektive betrachtet – offenbar doch nicht ganz so doofe Insolvenzverwalter auf Fox.

  55. Abseits des Themas an:
    Was ist Fotografie?
    Fotografie ist die Arbeit mit Blende und Verschlußzeit. Ein Mobiltelefon mag gute Linsen eingebaut haben, der Sensor allerdings ist viel zu klein, um damit fotografieren zu können (wenn man zwischen Knipsen und Fotografieren unterscheidet).
    Ich kann z.B. keine Schärfentiefe regulieren, d.h. ich habe bei kleinen Sensoren von vorne bis hinten stets alles scharf, kann aber z.B. nicht „freistellen“ (einen Gegenstand von der Umgebung in seiner Schärfe abheben).
    Zudem dürften auch Mobiltelefone der neuesten Generation keine Dateigrößen abliefern können, die ein Ausbelichten auf größere Formate erlaubt.
    Abseits des Themas aus

  56. @72: Schau dir mal den Film „Unsane“ von Steven Soderbergh an. Ich habe ihn auf der größten deutschen Leinwand während der Berliner Filmfestspiele gesehen (Friedrichstadtpalast). Er wurde mit einem iPhone gedreht.

  57. Deshalb ja der Passus „Nicht ganz zutreffend sprechen manche von „Demokratisierung““.
    (((((Angesichts von dem, was Sohnemann mit 23 MB Cam im Handy testhalber für seinen etwas tutteligen Erzeuger gezaubert hat, war ich jedenfalls ziemlich konsterniert. Auf den Film hat er mich hingewiesen als er mir die Funktion so einer multidirektionalen Schwenkvorrichtung für die Halterung der Handicam erklärte. Er bastelt aus den Einzelaufnahmen 3-D-Simulationen, die in VR-Interieurs eingebetet werden. Mit derlei Material gilt es Bewerbungssituationen in einer recht bekannten asiatischen Großstadt mit S. zu simulieren. Bin sehr gespannt …)))))

    Auch sehr spaßig, die Chuzpe vom nach „Hitler Putin“ … Lieblingsbösewicht der Transatlantischen Hippiespießer; https://www.youtube.com/watch?v=lU9jx3n9tOc

    { Typisch Pharisäerhippies: Ein viertel Jahrhundert miese Politik bejubeln – man sehe die fabelhaften Resultate im Irak, Libyen, Ukraine, Syrien, Jemen oder PPP und „Schabowskis grenzenlose Freiheit 2.0“ hierzulande und dann, wenn Systempraktiker wie Mercer + Rampensau Trump sich anschicken, was zu tun, um das folge parasitärer Fakewirtschaft drohende Worst Case Scenario zu verhindern, denen dann noch den Murks in die Schuhe zu schieben. Den Furz muss gelassen haben, wer als erster ausgesprochen hat, dass es stinkt! Wer in allzu weit verfahrener Situation etwas macht, der kann nur was verkehrt machen.

    War bei Gorbatschow auch so, der unter den gemeinen postsowjetischen Wodka-Opfern als Buhmann für das von den Genossen VOR ihm verzapfte Elend gesehen wurde und wird. Nun auch so bei Bush-Clinton-Obama: klassischer Fall von Reflexdenken, das dadurch nicht besser wird, wenn es im Rahmen schwarmdummer Realitätskokonstruktionen (Revolutionsfreund Soros: „Alles was schief gehen konnte, ging schief. Ich habe in einer Blase gelebt.“) massenhaft von einem Religionsjunkie an den anderen verkauft wird.

    „Der Ball ist jetzt bei Dir, Donald!“ Die Amerikaner des Ostens und die fiesen Chinesen haben ihre Hausaufgaben gemacht hinsichtlich Wirtschaft und auch Militär. Mag der Putin-Versteher Kissinger selbst die Rampensau mit den besten Empfehlungen auf die Schiene in Richtung Helsinki gesetzt haben – nach dem hoffnungsfro begonnenen Gespräch mit Wladimir Wladimirowitsch dürfte „The Donald“ erschreckend klar geworden sein, dass die Situation, die Attraktivität des von ihm recht und schlecht repräsentierten Amerikas außerhalb der Realityshow-Blasen beschissener eingeschätzt wird als befürchtet.

    „Bevor wir irgendwelche Deals machen Donald, Herzchen, mach erst mal Deine Hausaufgaben (so wie ich damals) und räumt in Eurem Traumtänzercasino auf. Dann können wir gern noch mal reden. Ich will nicht unhöflich sein, nur so, wie Ihr gerade drauf seid, brauchen wir Euch nicht.“ Daher wohl wirkte die Reinkarnation von Walt Disneys Superhelden nach dem Tete á tete etwas angekratzt und nicht irgendwelcher verstaubter Ferkeleien wegen, wie sie bei ihm ohnehin jeder unterstellt. „This is not Amerika“ – auf russisch gesungen. Kein Wunder, dass unserer nicht ganz dämlicher Jean-Claude torkelt.

    Was auch immer hier dementerweise von den Vertretern des Pädagogischen Journalismus über „Hitler Putin“ zusammen echolaliert wird, er bzw. das „System KGB“ haben das Primat der Politik gegenüber den Vertretern der anderen Funktionssysteme einschließlich Wirtschaft, Medien, Religion, Organisierter Kriminalität in einem unglaublichen Marathon von zwei Jahrzehnten wieder her gestellt. Wer die katastrophen-affine Mentalität der Amerikaner des Ostens kennt, kommt nicht umhin, den Hut zu ziehen vor dieser politischen Leistung. Grund genug, weshalb Realpolitiker Kissinger ein Fan ist und die Albright vergrätzt dem „wirklich bösen Mann“ mit dem Deep State bzw. offenem Faschismus droht. Gegenüber dem wiederhergestellten Staat der Wodkas wirkt unsere vor sich hin torkelnde EUdSSR wie ein Failed State kurz vor der Implosion, nur dass der Todesangie diesmal nicht „Schabowski“ heißt. Exakt das ist, was im transatlantischen Hollywoodganstermovie als Herausforderung vor der verblödeten Elite „des Westens“ steht, Wiederherstellung des Primates der Politik gegenüber den, die Politikdarsteller an der kurzen Leine führenden Bankstern und Medienzauberern. Bei den Russkis und Chinois sind die zweite Reihe, nicht die erste.

    Trump & Co haben die systemischen Interdependenzen und Rückschlaggefahren zumindest der außenpolitischen Situation offenbar realisiert. Ziemlich erstaunlich! Trotz unerwartet heftigem Misserfolg für den Dealmaker gibt allein das der Begegnung in Helsinki die historische Dimension. Noch erstaunlicher, dass all die Politikwissenschaftler, Schlapphüte und Meinungsforschugsprognostiker 2015/16 diese Akteure nicht rechtzeitig in ihre, Verve adäquat wahrgenommen haben = Geisterfahrer der Politik auf dem Highway der Kulturentwicklung. Die sollten alle in die Altenpflege oder Jugendhilfe …

    Aufgrund des Stategiedissenz über das Wie der Insolvenzverwaltung in seinem Backstagebereich wird nun der begabte Realitätenkellner als „interessanter“, aber realpolitisch betrachtet nur bedingt satisfaktionsfähiger Gespächspartner gesehen. Weil: für wen spricht der denn? Für welche Strategie steht er, derart, wie er in seinem eigenen Saftladen unter Beschuss ist? Welche Verbindlichkeit können „er“, geschweige der zusammenbröselnde UNO-Apparat gewährleisten nach Jahrzehnten unausausgesetzter Vertragsbrüche unserer Demokratieexporteure und Heuschreckenzüchter?

    Auch im Fox-Interview mit Schlomo Putin wird die Ambivalenz der gut gemeinten, aber allzu späten Begegnung deutlich. Man ist genervt und würde die Wessis gern ernster nehmen. Man ist ebenso investiert, wie die „Juden Asiens“ (von den Vietnamesen heißt es, sie seien die „Preussen“). Kriegen unsere Obermafiosi den Kahn mit Religionssystem auf next Level nicht just in time wieder flott, wird man folge des Strudels, den die transatlantische Titanic mitsamt Fakemoneyseifenblasenmaschine beim Absacken hinterlässt, auch in Peking und Moskau heftig zu rudern haben. In 5 -7 Jahren wird man möglicherweise nicht mal mehr Bock auf Höflichkeitstreffen haben. „Die Nato ist einer nutzloser Militärblock.“ tönt es freilich schon jetzt.

    Die ehemals den Westen anbetenden Chinesen und Russen haben sich nach Jahrzehnten der Verarschung und Demütigung eine robuste Verhandlungsmacht aufgebaut, derart, dass sie nur zusehen brauchten bis die Hippies in der – Hollywood mit Realpolitik verwechselnden – Realityshow sich selber zerlegen. So ist es, wenn die ganz große Mafia allzu sehr ins Träumen gerät. „Der Westen“ bzw. die Auftraggeber westlicher Publikumspolitik haben über 2 Jahrzehnte eine Katastrophe nach der anderen angezettelt und folge der Rückkopplungen der parasitären Wirtschaftsweise + Raubkriege ins eigene System mittlerweile dieses recht demografiekritische Strategieproblem. Der ulkige Typi mit seinem disruptiven Politikstil hat es nur aufgezeigt, dieser Arsch. Das Spiel verdorben haben die Seelenverkäufer vor ihm.

    Im Grunde stehen er und seine in der Rolle als Insolvenzverwalter strampelnden Systempraktiker jetzt da, wo Putin nach Jelzin und Jinping nach Jiang Zemin gestanden haben. Dementsprechend die Geste mit dem Ball. Die Trunkenbolde (Auch der offenbar Co-abhängige Tusk wirkt immer fahriger) von dem sich „EU“ nennenden Geldverschiebebahnhof mit den immerhin 500 Mio Geiseln unserer Hochfinanzhohepriester werden einfach in dieser oder jener Richtung mitgeschleift. Wohl dem, der jetzt sein ökonomisches Seelenheil noch auf Kleingedrucktes verwettet hat! Die Crashpropheten irren sich ja schon länger, aber ziemlich stürmische See gilt es wohl folge dieser jahrzehntelangen Helikopterpolitik („Absahnen und abhauen!“) zu überstehen. }

  58. @Fotografie: Huawei, 3 Leica-Linsen:
    Dat Ding ist schon ne tolle Knipse. ABER: Pixelbeschiss: immer 4 werden zusammengerechnet, dann ist man wieder im bekannten Bereich. Chinesisches Marketing. (Die haben auch Akkus mit „1000Wh“, die gefühlt nur 200 haben und dann nach einem Winter putt sind.) RAW-Ausgabe zwar vorhanden, aber im Format unbrauchbar. Keine sinnvolle Nachbearbeitung mit den bekannten Programmen bisher möglich.

    Bokeh ist durch die 3.Linse in geringem Maße tatsächlich möglich, wirkt aber (noch) recht künstlich und nicht wirklich mit guten Objektiven vergleichbar. Bei Dämmerungsaufnahmen wird erst die Schärfe hochgepuscht und dann wieder etwas weich gezeichnet. Artefakte.

    Fazit: Billigere Digitalkameras verschwinden. Systemkameras mit (Wechsel-)Objektiven nach wie vor unverzichtbar fürs ernsthafte Fotografieren.

    Ist ja auch logisch. Physik halt. Aber die will ja heute keiner mehr hören. Es geht ja um GESINNUNG!!
    Siehe Subventions-Windkraft bei minimaler Energiedichte und solche Grünmätzchen.
    Echte Recherche……….alles veraltet.

    Hoch lebe der „Klimaschutz“!
    Komischerweise nimmt der Eispanzer in Grönland um Mrd. Tonnen zu. Grönländer müssen schon fliehen.
    Wir werden nicht nur Afrika, sondern auch Grönland aufnehmen müssen. Holdrio!
    Wir schaffen das!

  59. @73: Ich kenne den Film nicht und von der Filmerei verstehe ich auch nicht so viel. Kann mir vorstellen, dass der Vorteil ist, auf engstem Raum Aufnahmen zu machen (eine Arri braucht schon sehr viel Platz). Allerdings hat man wohl allein schon von der Filmsprache her enorme Einbußen, denn wie will ich mit einem iPhone zoomen, ohne dass es wie gebastelt ausschaut (ich habe selber eines), wie will ich Kamerafahrten machen und mit selektiver Schärfe arbeiten; das sind alles Standards in der Filmerei.
    In der Fotografie, also im stehenden Bild, gibt es nochmal ganz andere Anforderungen, die höher sind als beim Film. Da gleicht die Bewegung vieles aus, was ich im stehenden Bild mit einem einigermaßen geübten Auge als Mangel erkenne. Das fängt an bei selektiver Schärfe und geht über Kontraststeuerung hin zur Plastizität des Bildes z.B. über die Abbildungseigenschaften des Objektives. Da komme ich schon im Vollformat (entspricht analogem Kleinbild) gegenüber dem Mittelformat an Grenzen, die mich einschränken. Durch so ein Miniloch an einem iPhone kommt nunmal extrem wenig Licht und die Differenzierung nimmt entsprechend der geringeren Fläche von Objektiv(Öffnung) und Sensor entsprechend ab.
    (Fotografische Klugscheißerei aus, schönen Abend!)

  60. https://www.youtube.com/watch?v=Mrjz9n5kqX8
    = Meine persönliche Anmutung, wenn ich das heutige bizarre Wutgeheul der medialen Vertreter des so demokratischen, friedensbesorgten Wertewestens atmosphärisch auf mich wirken lasse. Trump und seine Zockercombo stehen ja noch nicht mal für gute Politik, nur für eine weniger schlechte. An dem hystrionischen Affentheater kann man ermessen, wie immens weit wir entfernt sind von der Politik, welcher der uns immer schlechter ertragende Planet eigentlich bräuchte. Ob es innert dieser Spezies noch 200 Jahre an Symmathesie brauchen wird? Ob uns soviel Zeit für Versuch und Irrtum noch zugestanden wird?

  61. Sind es nicht die ‚laufenden‘ (sich im Zeitfluss beschleunigt sich bewegenden und dadurch mehr oder weniger „unscharf“ erscheinenden), sich ‚laufend erneuernden und sich verändernden‘ Bilder (bzw. Momentaufnahmen), womit es Beobachter beim Beobachten zu tun haben?

    Sind es nicht Beobachter, die beim Beobachten unerwarteter, sich beschleunigender Resonanzphänomene, sich herausgefordert sehen, eigenverantwortliche nicht delegierbare Entscheidungen bzgl. der Anpassung ihrer Erwartungen zu treffen, um Enttäuschungen durch unerfüllt bleibende Erwartungen kompensieren zu können – auch angesichts möglicherweise weit größerer entropischer Resonanzkatastrophenphänomene?

    🙈 🙉 🙊

  62. „Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen“ LW

    (Aber halt leider nicht von von jedem…….)

    Bin ja vom Land. Mein Eindruck ist, dass wenn jemand sich permanent unklar ausdrückt, der womöglich auch nichts zu sagen hat.
    In Fritzens Büchern verstehe ich praktisch jeden Satz – auch wenn ich ganz gewiss nicht der Hellste bin.
    Bei manchen Personen keinen einzigen. Ich vermute „System“ dahinter ……
    War das vorsichtig genug ausgedrückt?

  63. Was ist der Fall und was steckt dahinter?

    Ich vermute und spekuliere nicht, über eines Anderen Hintergründigkeit oder Abgründigkeit, solange jener beschließt diese zu verstecken und Andere darüber im unklaren, unscharfen, ungefähren und damit ungefährlichen zu belassen. Die allermeisten Hintergründe bleiben unscharf. Und das ist gut so!

    War das klar genug ausgedrückt?

    „…das Wissen fing an, unzeitgemäß zu werden, der unscharfe Typus Mensch, er die Gegenwart beherrscht, hatte sich durchzusetzen begonnen. […] Ungefähr wie ein Essay in der Folge seiner Abschnitte ein Ding von vielen Seiten nimmt, ohne es ganz zu erfassen, – denn ein ganz erfasstes Ding verliert mit einem Male seinen Umfang und schmilzt zu einem Begriff ein – glaubte er, Welt und eigenes Leben am richtigsten ansehen und behandeln zu können. […] Es entstand auf diese Weise ein unendliches System von Zusammenhängen, in dem es unabhängige Bedeutungen, wie sie das gewöhnliche Leben in einer groben ersten Annäherung den Handlungen und Eigenschaften zuschreibt, überhaupt nicht mehr gab; das scheinbar Feste wurde darin zum durchlässigen Vorwand für viele andere Bedeutungen […]. Und so wenig man aus den echten Teilen eines Essays eine Wahrheit machen kann, vermag man aus einem solchen Zustand eine Überzeugung gewinnen; wenigstens nicht, ohne ihn aufzugeben, so wie ein Liebender die Liebe verlassen muss, um sie zu beschreiben.“ (R.M. Der Mann ohne Eigenschaften)

    „…was im Zusammenhang mit der Dummheit das wichtigste ist: das Bedeutende ist an der Verstandes wie an der Gefühlsseite der Kritik zugänglich. Das Bedeutende ist auch der gemeinsame Gegensatz von Dummheit und Roheit, und das allgemeine Missverhältnis, worin heute die Affekte die Vernunft zerdrücken, statt sie zu beflügeln, schmilzt im Begriff der Bedeutung zu. …nur (noch) das eine…, daß mit allem Gesagten durchaus noch kein sicheres Erkennungs- und Unterscheidungszeichen des Bedeutenden gegeben ist und dass wohl auch nicht leicht ein ganz genügendes gegeben werden könnte. Gerade das führt uns aber auf das letzte und wichtigste Mittel gegen die Dummheit: auf die Bescheidung.

    Gelegentlich sind wir alle dumm; wir müssen gelegentlich auch blind oder halbblind handeln, oder die Welt stünde still; und wollte einer aus den Gefahren der Dummheit die Regel ableiten: „Enthalte dich in allem des Urteils und des Entschlusses, wovon du nicht genug verstehst!“, wir erstarrten! Aber diese Lage, von der heute recht viel Aufhebens gemacht wird, ist ähnlich einer, die uns auf dem Gebiet des Verstandes längst vertraut ist. Denn weil unser Wissen und Können unvollendet ist, müssen wir in allen Wissenschaften im Grunde voreilig urteilen…“ (R.M. Über die Dummheit)

    🙈 🙉 🙊

  64. Mehr Klarheit als Beispiel, geht nicht.

    Z.B.: Statische Bilder und Fotografien, bilden einen Ausschnitt einer ehemaligen Realität als eingefrorenen Moment. Schön und gut für’s Gericht, für’s Museum, für’s Poesiealbum, für Literaten, für Historiker und die staunende Nachwelt in ihrer Gegenwart.

    Z.B.: Ändern sich (innere und äußere) Realitätswahrnehmungen sehr schnell und in einem ungewohnten Ausmaß, ergeben sich Stresszustände und Anpassungsprobleme für biologische, psychische und soziale Systeme. Sie reagieren unterschiedlich resilient (z.B. durch Differenzierungsleistungen und Anpassung ihrer bisherigen Erwartungen), oder auch projektiv-enttäuscht (aggressiv nach außen oder innen, als Täterabwehr gegenüber Sündenböcken) darauf.

    Z.B.: Es gibt ein Heer „Enttäuschter“, die einst als Vordenker auf neue Entdeckungen und Entwicklungen reagierten und entweder utopisch-begeistert oder dystopisch-entgeistert Über-Erwartungen formulierten.

    Z.B.: Mancher ‚heilt‘ durch die Begegnung mit der Realität. Der Ingenieur Jaron Lanier:
    „…the thing is this total artificial bullshit classification that just happens to rise from the resonance of this stupid tool..“ … „Ultimately, this system creates assholes, because if being an asshole gets you attention, that’s exactly what you’re going to do. Because there’s a bias for negative emotions to work better in engagement, because the attention economy brings out the asshole in a lot of other people, the people who want to disrupt and destroy get a lot more efficiency for their spend than the people who might be trying to build up and preserve and improve.“

    https://www.businessinsider.de/jaron-lanier-interview-on-silicon-valley-culture-metoo-backlash-ai-and-the-future-2017-12?r=US&IR=T

    🙈 🙉 🙊

  65. @(Geheim-)Tipp zur Klärung, von „Klarheit“ dessen, was meist „unscharf“ ist, bleibt und bleiben darf:

    Cohl Furey. So cool und furios. Die Performance auf ihren (bis jetzt 14) Videos auf ihrem Kanal, einfach virtuos (nebst ihren Kommentaren auf Kommentatoren).

    https://www.quantamagazine.org/the-octonion-math-that-could-underpin-physics-20180720/

    Vielleicht verliebe ich mich tatsächlich in die Schönheiten assoziativer und assoziationsloser Mathematik… 😉

    Bis dahin staune ich darüber beobachten zu dürfen, (da geht es mir wie Uschi), wie Menschen Welt(-Sicht) konstruieren. Einige wenige sind in der Lage, mich (neben den Büchern von FBS) zu „begeistern“. Die mehrheitliche „Spreu“ dagegen „entgeistert“ mich nur:

    Z.B.: „Es werde Licht: Die Einheit von Geist und Materie in der Quantenphysik“ von Frido und Christine Mann

    🙈 🙉 🙊

  66. @0 Im Übrigen finde ich die Vieldeutigkeit allein des Thread-Titels „Höhlenkinder“, so bemerkenswert, dass es mir, gelinde gesagt, über das beobachtbare „Schattenspiel“ einfach immer wieder „die Sprache verschlägt“.
    🙈 🙉 🙊

  67. Um einen angemesseneren Blick auf und hinter gegenwärtig wirksame, individuelle und kollektive, natürliche und gesellschaftliche phänomonologische Masken und deren Diagnosen in verschiedenen Milieus zu erhalten, und angemessenere Orientierung zu ermöglichen muss die gesellschaftliche Notwendigkeit der Zusammenarbeit von Helfern und Forschern gesehen und gefördert werden.

    Nora Ruck zum ICD-11: „Den Störungsbegriff … halte ich für relativ uneingeschränkt problematisch. Ich weiß nicht, wo der den Betroffenen genau was bringen sollte.“

    https://bit.ly/2Lp7gWQ
    🙈 🙉 🙊

  68. @ 89 DANKE!
    Der Riesenirrtum im Hinblick auf den Störungsbegriff ist allzuft getrieben von irrigen Vorstellungen, daß es einem besser geht, wenn das Kind erst mal einen Namen (Diagnose) hat und man erst einmal herausgefunden hat, was man tun müßte, um die Störung abzustellen.

    Das, was in den diversen Listen steht, die überwiegend zur Abrechnung ausgeheckt wurden und ansonsten auch nur für schwache Kliniker zur Orientierung gebaut sind,
    gehört in der Regel in die „weder-noch“ – Kiste, seltener in zumeist geschlossene „sowohl-alsauch“-Abteilung.

    Man muß dazu auch wissen, daß man mit steigenden Anforderungen und den entsprechenden Erwartungshaltung an die Perfektionierung in allen erdenklichen Bereichen- incl. an das eigene Eg – irgendwann an eine bzw. mehrere Bifurkation(en) gerät, die von Befindlichkeitssstörungen umflort sind. Bei den einen früher, den anderen später.
    Auf den Terrains, die sich die Suche nach den Ursachen auf die Fahnen geschrieben kann man sich nämlich verdammt lange aufhalten und brüten. Um über kurz oder lang festzustellen: Ab hier ist dann wohl Ende der Fahnenstange. Zeit zum Bilanzieren, wenn man es denn dann überhaupt noch vermag und auch kann …

  69. @0 bevor dieser Thread geschlossen wird:

    Das Buch von Fritz Breithaupt „Die dunklen Seiten der Empathie“ enthält durchaus wichtige Differenzierungen zur Empathie-Debatte. (Stichworte: „Empathie-Bias“; „Empathie-Sadismus“ „Hyper-Empathie“).

    Und ja, Georgy hatte im Januar darauf hingewiesen (in einem anderen Kontext).

    Andere Forscher aus anderen Disziplinen, bestätigen die notwendige Differenzierung und Berücksichtigung des „Wozu“ und „Wann“ ; der Sozialverträglichkeit gegenüber den jeweiligen Eigen-Interessen; der kognitiven Betrachtung aus der „Dritte-Person-Perspektive“; der Gefahr der Überidentifikation und Überbetonung mit singulären Ereignissen, dem Hang zu Gleichgültigkeit und Zynismus, wenn diese notwendige Fähigkeit als „ideologische Waffe“ missbraucht wird, um Wahlen zu gewinnen, oder zur Ausgrenzung und Abwertung zu Sündenböcken deklarierter Gruppen, die nicht dem eigenen Silo oder Milieu angehören usw.usf…

    Empathiefähigkeit und Empathietalente benötigen ergänzend das Mentalisieren (Denken über das Denken – Anderer) und damit auch die Berücksichtigung und Aktivierung anderer Hirn-Prozesse und Aktivitäten.

  70. In dem Buch steht auch, dass Trump als einer der größten „Empathiker“ bezeichnet werden kann.
    M.E. ist da mehr dran, als wohl die meisten hier glauben würden…..

  71. Psychopathen verfügen häufig über eine gewiefte Empathie für potenzielle Opfer – jedoch kein Mitgefühl für ihr Leiden. Sie sind eiskalt und berechnend. „Empathie“ ist daher unpassend. „Psychopathie“ der treffendere Begriff – auch für Donald Trump.

  72. Überlegen sie einfach mal wie ein Kind (ohne politische Präferenz), warum er alle anderen Republikaner ausgestochen hat. Wieso er das tierische Bewerbungsverfahren in den USA, das wir – weil wir ja in allem! besser, schlauer, kultureller und toller sind, als alle anderen auf der Erde – haushoch gewonnen hat.
    Warum es meilenweit keinen Demokraten/keine Demokratin gibt, der/die ihm gefährlich werden könnte…………

    Dann können sie auf die Spur kommen.
    Wenn sie alles „wissen“, was uns das jeden Tag – bitte verzeihen sie meine Proletenhaftigkeit – in Gehirn geschissen wird………

    ……..dann wissen sie nichts und werden auch nie etwas verstehen.

    (Ich meine nicht sie persönlich, sondern hier die Superschlauen im Blog…….. :-))

    Mit Verlaub 🙂

  73. „das tierische Bewerbungsverfahren in den USA“

    King Kong ist humaner mit der weißen Frau umgegangen als Donald Trump mit Hillary Clinton.

  74. @103-105: Seine Empathie wie Intelligenz kann man zum Nutzen und Schaden des Anderen nutzen.

    Empathie gibt eine Ahnung, wie ein anderer erlebt (Innenperspektive des Beobachters) – wobei sie nur zu oft in die Irre führt. Intelligenz konstruiert aus der Aussenperspektive Wenn-dann-Beziehungen.

    So betrachtet, kann man intelligent und trotzdem ein Idiot sein, je nachdem auf welche dieser Relationen man blickt und wo man die Prioritäten setzt.

  75. Gehts auch eine Abstraktionsstufe tiefer, Herr Strukturologe?

    Zudem bezweifle ich ihre Intelligenzerklärung……..

    Ist ein Waldtier, das keine Ahnung hat von „Wald“, aber sein Leben lang Futter, Wasser und eine Behausung findet, intelligent?

    Was ist mit diesen Lebewesen? (zugegeben: etwas anderer Bezug/Zielrichtung….)
    https://www.brgdomath.com/ethik/grundbegriffe-gerechtigkeit/

  76. Für SPDler ist jedenfalls einfach: Alle anderen sind dumm oder sogar Psychopathen.

    Für die anderen:
    Intelligent: in Bezug auf welches System/Zweck/welche Zusammenhänge?
    Als Politiker: Empathisch in Bezug auf welche Gesellschaft??

  77. ((Orban sagte vor kurzem: Wenn ich in meinem Land so agieren würde wie Merkel, würde ich am gleichen Tag aus dem Amt gejagt. Gilt für Trump und auch Erdogan nicht Ähnliches??))

    Meine Unterscheidung, mit wem ich etwas zu tun haben möchte:

    Hat mein Gegenüber Humor? Fähigkeit zur ungespielten(?), frei flotierenden Selbstironie?

    Bei wem das GAR nicht der Fall ist, von dem lasse ich die Finger……….

  78. frei flottierend ist zwar verdammt viel …,
    Aber, heilix Blechle, ein Bahnhof ist auch nicht alles, vor allem mit en Stutzflügel …
    …dann setzen wir halt eben wieder auf Klasse statt Rasse, und führen darüberhinaus die Kopfnoten wieder ein, … dann müßte das schon in etwa hinkommen

  79. Die mit dem Empathie-Thema neu gestellte alte Frage, ob der Mensch gut sei oder schlecht, lässt sich mindestens insoweit beantworten, als er unter dem Zwang von von Macht oder Ohnmacht, Haben oder Nichthaben, Sein oder Nichtsein durchaus dazu neigt, eine Schande fürs Universum zu sein. Indiz: In 112 Staaten wird laut „amnesty international“ im staatlichen Auftrag gefoltert.
    Im Sinai, berichtet das SZ-Magazin in einer erschütternden Reportage, entführen Beduinen Schwarzafrikaner und foltern sie solange, bis die armen Verwandten, die am Telefon Zeuge werden müssen, wie dem Sohn oder der Nichte die Handgelenke zertrümmert werden, ein Lösegeld beisammen haben; da das Lösegeld 30.000 Dollar beträgt – eine in Eritrea wahnsinnig hohe Summe – überleben es viele nicht, und wenn sie es überleben, dann als körperliche und seelische Krüppel. „Ein Folterer erzählt gelassen, als spräche er über die Pfirsichernte, wie sie Frauen in Strohzäune einrollten und anzündeten; wie sie ein Baby von der Brust der Mutter rissen, es erwürgten und damit Fußball spielten; wie sie ein Erdloch mit Glut füllten, einen Metallrost darüber legten und ihre Opfer auf die glühenden Stäbe warfen. ,Afrikanisches Barbecue‘, sagt der Mann und nippt an seinem Tee: ,Schwarzes Fleisch.’“
    Rückblende: In lateinamerikanischen Militärdiktaturen war es Brauch, Babys im Angesicht der Eltern zu foltern, so wie es bekanntlich der römischen Hochzivilisation für unproblematisch galt, einem Menschen Nägel durch Hände und Füße zu treiben und ihn über Tage hinweg an einem Holzkreuz verrecken zu lassen. Zweitausend Jahre – nichts hat sich geändert.
    Weiter im SZ-Magazin: „Was will der Beduinenjunge Abu machen, wenn er mit der Schule fertig ist? ,Afrikaner foltern‘, sagt der Junge. Wir steigen nicht darauf ein. Vielleicht hat er gehört, dass wir an dem Thema interessiert sind, und will uns imponieren. Aber Abu geht mit leuchtenden Augen ins Detail: ,Ihnen glühende Nägel durch die Hände schlagen, sie mit kochendem Wasser übergießen, 30.000 Dollar Lösegeld kassieren und sie dann für 5.000 Dollar weiterverkaufen.‘ – ,Keine Arbeit, kein Geld, keine Zukunft‘, sagt Abdel auf dem Beifahrersitz. ,Kein Wunder, dass viele von uns zu Kriminellen werden.’“

  80. #112 Michael S. am
    1. August 2018 um 4:49:
    *Aber Abu geht mit leuchtenden Augen ins Detail: ,Ihnen glühende Nägel durch die Hände schlagen, sie mit kochendem Wasser übergießen, 30.000 Dollar Lösegeld kassieren und sie dann für 5.000 Dollar weiterverkaufen.‘ – ,Keine Arbeit, kein Geld, keine Zukunft‘, sagt Abdel auf dem Beifahrersitz. ,Kein Wunder, dass viele von uns zu Kriminellen werden.’“*

    Warum greifen Abu und Abdel sich nicht gleich den Reporter der Süddeutschen?

  81. @114: Die Frage ist ja immer, „für wen“ die Intelligenz nützlich sein soll. Man kann für sich als Individuum z.B. rational entscheiden und trotzdem idiotisch, wenn man nicht sieht, dass man dadurch eine Umwelt, die man für das eigene Überleben braucht, zerstört.

  82. @ 113 „Warum greifen Abu und Abdel sich nicht gleich den Reporter der Süddeutschen?“

    Der führte das Gespräch mit einem entsicherten Revolver in der Hand – daher der Ausdruck „Revolverblatt“.

  83. @ Ingo: Mir gefällt „Höhlenkinder“ auch so gut. Denke da an Platon………dass wir alle Höhlenkinder sind.

    @aml und FBS. Abstraktionsstufe: So ist ja das Buch „Formen“ gedacht. Dass es nicht funktioniert, dazu gibt es m.E. recht offensichtliche Gründe.

    @116: Es wäre einseitig, „Umwelt“ nur im „Grünen“ Sinne zu verstehen. (Das tun sie nicht)

    @111: Mir gefällt sie nicht gut. (Zirkelschluss).
    Bsp.: Gesinnungsethiker („Gefühls“-Ethiker) sind menschlich respektabel und im kleinen persönlichen Bereich wirksam „lieb“ und hilfreich.
    Als Politik für größere Strukuren eignet sich „Gefühlsethik“ nicht. Da wird es „dumm“ und zerstört möglicherweise unwiederbringliche „Umwelten“.

  84. @ 118 „Trump vorwiegend über Empathie manövriert mit kaum Intelligenz und ein Putin vielleicht mit vorwiegend Intelligenz und geringem Prozentanteil Empathie…“

    Trump und Putin sind Mentalisten: Sie können sich in das Denken von kriminellen Psychopathen hineindenken, weil sie selbst kriminelle Psychopathen sind.

  85. @ 120

    Der Beitrag 117 war eine scherzhafte Antwort auf die Frage in Beitrag 113.

    Natürlich weiß ich nicht wie es war und warum die beiden Beduinen nicht den Reporter ausgeraubt, gefoltert und 30.000 Dollar erpresst haben. Sie sollen wohl wie verlässliche Quellen wirken – aus welchem Grund auch immer.

  86. Es gibt „Revolverblätter“, die sehr wichtige und politisch wirksame Kampagnen/Diskussionen/“Skandalisierungsbewusstwerdungen“!!!! führen. M.E. sollte/MUSS man als politisch Interessierter diese Teile in diesen Blättern mitverfolgen.

    Die SZ und Zeit, etc…… reicht nicht. Blase. Was nicht in die vorgefasste Richtung passt, wird ignoriert oder auf blödsinnigste Weise zu einer

    eklatanten DESINFORMATION.

  87. „Therapieresistenz“ hat für mich einen tollen und guten Klang 🙂

    (Was meinen sie, wie viele mich in meinem Leben schon erziehen wollten, zu meiner Freude auch hier im Blog – *Lachen* ………………. *ausführliches, glucksendes Lachen*……….)

    Als befreiter Lehrer Lämpel vermisse ich die Bühne, die Dramatik, die Gestik, Mimik und die professionelle Show, mit der man „wegen Umbau geschlossenen“ Pubertären das Gehirn zum Vibrieren bringen kann.

    Sehen sie es einfach nicht als Anschreien, sondern als pfälzer Singsang. Als Kopfstand auf der Bank……….was weiß ich ……..

    Alles anderes wäre mir zu dünn – in diesem SCHEIß bEkNaKtEn schmalstspurmediUM.-
    !!!!!!!!!
    ……………..
    !!!!!!!!

    + Schreien und Kopfstand 🙂
    Herzlich

  88. Es regnet, deshalb hab ich grad Lust einen Streit vom Zaum zu brechen:

    Herr Oberstrukurologe, eines, wirklich nur eines, EINES sozusagen 🙂
    nehme ich ihnen krumm:
    Dass sie seinerzeit Sylvia Taraba aus dem Blog geekelt haben!!!!

    Diese gestandene und – wie ich finde – beeindruckende Persönlichkeit hatte ihnen eine (viel zu lange), aber doch wichtige Kritik geschrieben.

    Was machen sie? (Dont be too clever!) Sie antworteten – für sie ungewöhnlich (….und damit kommt die Vermutung der Betroffenheit auf…..)
    mit 8/9 abgezirkelsten! Sätzen. Lehrsätzen. Erziehungssätzen. Abstraktsätzen.

    Peinlich. Alles richtig, aber peinlich.
    Traurig.

    Ich vermisse sie – also Sylvia – nicht ihre genialen, aber manchmal ZU fleischlosen, auf mich gefühllos wirkenden Gerippestrukturenerkenntnisse…..
    (Fischgräten sind extrem wichtig, aber keine Mahlzeit)

    ……die doch auch wieder nur ein Modell darstellen, das der Gesamtwirklichkeit nur furchtbar unvollständig gerecht wird.

  89. @130: Man kann niemanden aus diesem Blog ekeln. Man ekelt sich immer nur selbst (weg). Beispiel: Georgy…

  90. Verstehe, daher weht der Wind …

    … nun gut, dann kommen wir eben jetzt zu den
    „Erklärungsprinzipien“,
    die unter Einsatz des Foersterschen Rasiermessers
    „ohne Verlust eliminiert werden können“,
    un a Rua is…

    …. und dies auch -ein bzw. ggf. ein paarmal durch den Nürnberger Trichter gejagt –
    ohne große Worte wie z.B. „Intelligenz“, „Empathie“ ff. zu machen
    und sich mitsamt allen Ableitungen in Nestern von Ablegern zu verlieren.

    Wen interessiert’s anschließend, wer bei den eifrigen Versuchen geistige Höhenflüge zu starten aus dem Nest gefallen ist bzw. sich im Einzelnen auch in den eigenen Eigenwerten verstrickt und u.U. aufgehängt hat?
    Selbst schuld, heißt es halt hier …

    https://www.youtube.com/watch?v=6ozEA0JJiCY

    Dies z.B. auch in Zusammenhang mit Karl Kraus und dem Austrofaschismus
    „Das Leben geht weiter, als es erlaubt ist“

  91. @119 zur Aussage: „Dumm ist, wer dummes tut“

    Georgy:
    Mir gefällt sie nicht gut. (Zirkelschluss).
    Bsp.: Gesinnungsethiker („Gefühls“-Ethiker) sind menschlich respektabel und im kleinen persönlichen Bereich wirksam „lieb“ und hilfreich.

    Als Politik für größere Strukuren eignet sich „Gefühlsethik“ nicht. Da wird es „dumm“ und zerstört möglicherweise unwiederbringliche „Umwelten“.

    Ja, natürlich Zirkelschluss.
    Nein, eben nicht nur für den kleinen persönlichen Bereich wirksam.

    Die Aussage von Forrest Gump, (auch wenn es sich um ein modernes Märchen handelt) ist ja eine mutig-humoristisch geäußerte „Banalität“ (i.S. selbstverständlicher Anständigkeit) nicht-delegierbarer gegenwärtiger Verantwortungsübernahme, vom „Kopf auf die Füsse“ gestellt und ins Sprachhandeln“ gebracht.

    Schlichtweg entspannte Voraussetzung für „intelligentes, zielgerichtetes Handeln“ zur „Überlebenssicherung“ in Situationen, die als existenziell „grenzwertig“ erlebt werden und von daher per se nicht kontrollierbar oder berechenbar sind (ausgenommen in der Illusion, oder von Beobachtern, die gerade nicht(!) in solcher Situation stecken, bzw. sich selbst als „nicht-verantwortlich“ für das was sie beobachten ansehen).

    Warum soll ausgerechnet „Herz und Humor“ in diesem Sinn, für Politiker „ungeeignet“ sein, welche um Vertrauen werben mit Sachverstand „Politik für größere Strukturen“ gestalten zu können, für welche sie sich hinterher nicht zu schämen brauchen?

  92. In einer anderen Version:
    „Kann denn Liebe Sünde sein?
    „Ja, wenn man sie richtig macht.“

  93. Ingo, die Definition von Dummheit, die mir am besten gefällt ist (neben einer ausführlicheren von Esther Vilar in ihrem schreiend komischen Dummheitsbuch):

    „Dumm ist, wer immer wieder das Gleiche tut und dabei andere Ergebnisse erwartet.“

  94. 141) „Der Endzustand eines geschlossenen Systems ist durch seine Anfangszustände vollkommen determiniert, und diese Zustände gelten daher mit Recht als die beste Erklärung des Systems.
    In äqufinalen, offenen Systemen dagegen können die strukturellen Gegebenheiten der Systemorganisation unter Umständen sogar den Extremfall völliger Unabhängigkeit von den Anfangszuständen herbeiführen: Das System ist dann seine eigene beste Erklärung und die Untersuchung seiner gegenwärtigen Organisation die zutreffendste Methodik.“ P.W.et al MK S.124

  95. 137
    Sach ich doch
    Jung & Pauli,
    aber mir glaubt ja maI wieder keine Sau,
    wenn ich die Lira favorisiere.

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