Wechselwirkungen

Nun hängt das Schild „Systemische Kehrwoche“ also an meiner Tür – schönen Dank an meine Vor-Kehrer! Ich vermute, ich bin mit diesem Schild aufgefordert, nicht nur vor meiner eigenen Haustüre zu kehren (obwohl das allein schon ein lohnendes Unterfangen wäre), sondern auch die Mitbewohner des systemischen Hauses mit zu bedenken… So verstanden sind Kehrwochen eigentlich … weiterlesenWechselwirkungen

Rizling

Heute Morgen hat es ein wenig länger gedauert, aus dem Bett zu kommen. Das lag am Jazz und am slowenischen Wein. Gestern hatte sich die Konferenz ein wenig gezogen. Im sogenannten „Business Meeting“ wurde verhandelt, wo man sich in den nächsten Jahren treffen möchte: Durban, Krakau, Casablanca, Petersburg. Das ist wohl doch eine Reisegruppe hier. … weiterlesenRizling

London ist und ist nicht in Maribor

Heute begann die Soziokybernetiker-Konferenz in Maribor mit einer Schweigeminute für die Opfer der Anschläge von London. Viele der Teilnehmer haben Freunde, Bekannte und Verwandte, die in London leben. Schon gestern Abend kursierte die Notfallnummer der Londoner Polizei, bei der man sich nach den Namen der Toten und Verletzten erkundigen konnte. – Irgendwie hilft es da … weiterlesenLondon ist und ist nicht in Maribor

Change the World

Soziokybernetiker sind Weltverbesserer. Zumindest ist das der Eindruck, den ich gewinne, wenn ich nun am dritten Tag der „6th International Conference of Sociocybernetics“ folge. Und anders als man meinen möchte, gilt, je älter desto verbesserischer. Anrührend scheinen da noch die Beispiele derer, die einen handgeschriebenen Beitrag auf Folien mit zarter Stimme präsentieren und im Nachgang … weiterlesenChange the World

Sociocybernetics

Es regnet im slowenischen Maribor. Der Nachtzug aus München traf ein wenig verspätet ein. Die Konferenz war schon im Gange. Soziokybernetik. Was auch immer das heißen mag. Ein Call-for-Papers hatte mich über die Gesellschaft für Kybernetik erreicht: „Social Innovation“, so das Thema. Ich habe einen Beitrag über „Kulturtechnikfolgenabschätzung“ eingereicht. Er wurde angenommen und nun sitze … weiterlesenSociocybernetics

Reflection-in-Action

Heute sitze ich in München. Gestern waren wir noch im Gebirge, zum Wandern, über das erste Juli-Wochenende, so wie jedes Jahr. Vor ein paar Jahren hatte ein Münchner Personalberater angefangen, gestandene Manager zu einem Wanderwochenende einzuladen, mit Berg, Hüttenzauber und Gemeinschaftslager. Es sollte ein Incentive zur Kundenpflege sein, aber auch noch ein bisschen mehr. “Kannst … weiterlesenReflection-in-Action

art

Bei der Vorbereitung eines Seminars fiel mir gerade Daniel Spoerri’s Anekdotomania in die Hände und ich habe mich festgelesen. „Art is what makes life more interesting than art“ zitiert er den Künstler Robert Filliou (1926-87) oder in seiner eigenen Variante formuliert: „Das Leben als Kunstwerk zu gestalten scheint mir eine ganz nette Lebensbeschäftigung“ Daniel Spoerri … weiterlesenart

Misstrauen

Der gestrige 1. Juli 2005 wurde zu einem bedeutsamen Tag. „Schröder bittet heute um Misstrauen“ (HAZ 1.7.05) – und seiner Bitte wurde entsprochen. Wenn jetzt nicht das Kündigungsschutzverfahren greift, dann dürfen wir am 18.9. wählen. Eine interessante Kommunikationsfigur wurde dazu erfunden: Ich beschimpfe andere, spreche Ihnen mein Misstrauen aus und bitte sie dann, mir das … weiterlesenMisstrauen