The Square

Um hier mal wieder einen Film zu empfehlen. The Square zeichnet nicht nur in großartiger Weise den Kunstbetrieb, sondern – so ganz nebenbei – eine Vielfalt von Aspekten unserer westlichen, zeitgenössischen Gesellschaft.

Mir hat besonders eine Szene gefallen, wo ein aktuell gehypter Künstler von einer sehr ernsthaften und fachkundigen Interviewerin vor einem Fachpublikum (lauter ältere, graubehaarte Menschen) befragt wird und ein Mensch im Publikum (offenbar der Eigentümer eines Tourette-Syndroms) lauter obszöne Worte und Sätze dazwischen ruft.
Sehr gut ist zu beobachten, wie die beiden Protagonisten aufgrund dieses, die üblichen Erwartungen missachtenden Verhaltens vollkommen aus dem Tritt gerten. Ein Beispiel dafür, dass sich soziale Strukturen fragil sind und sich nur aufgrund der wechselseitigen Erfüllung von Erwartungen bzw. Erwartungs-Erwartungen herstellen/erhalten .

Wunderbar auch die Zeichnung der Mann-Frau-Beziehung, wenn ein prominenter Mann von einem Groupie verführt wird und dann all den Ärger hat, den Mann generell davon abhalten sollte, sich auf solche (hier nicht ganz, aber potenziell) verhängnisvolle Affären einzulassen…

35 Gedanken zu “The Square

  1. „Eigentümer eines Tourette-Syndroms“
    Eigentum ist Diebstahl, Eigentum verpflichtet…
    Kann man „Eigentümer“ einer (peinlichen und peinigenden) Krankheit sein?
    Das klingt wie: Er hat ein Recht darauf, so zu sein, weil es ihm gehört.
    Anders fände ich: Er ist der Besitzer eines Tourette-Syndroms – im Sinne von: Er ist besessen von Tourette. Es gehört ihm nicht – er hat es bloß (vorübergehend).

  2. … als ein Syndrom, das man sich zugezogen und angeeignet hat?
    bis es zum „geistigen Eigentum“ wird?

  3. @FBS: Ich bin ja inzwischen immer gespannt, wie unser aller Meister die ausgesprochenen und noch weit wichtiger, die UNausgesprochenen Impulse und „Fragen“ aus einem Thread in seinen neuen „Trump“ bündelt. Ich überlege da in letzter Zeit immer mit, wie die neue „Geschichte“ lauten könnte, wovon sie handeln wird…..bzw. entscheidender: welche Anregungen sublim gedonaldet werden.

    (Ich schließe mit mir Wetten ab und gewinne immer öfter……)

    Doch ich muss entwaffnet zugeben:
    VIRTUOS!!

    (Auch mal ein Kompliment und Dank nach so viel Schmäh…….)

  4. @1: Nein, Herr Santak, Georgy hat da – nach ein paar verführerischen „Vorspielen“ – als zeitweiser Bühnenzampano NICHT mitgemacht, weil er genau diese Verhängnisse der Mann-Frau-Groupie-Kiste kommen sah.

    Außerdem hatte er da schon seine EINZIGE gefunden……..

  5. @ 3: property = Eigentum, Eigenschaft, Vermögen
    Das ist mir eigen.
    Eigentum.
    Reichtum.
    Eigenartig.
    Einzigartig.
    Eigenartig sein.
    Einzigartig sein.
    Mein (geistiges) Eigentum macht meine Einzigartigkeit aus.
    In einer Überflussgesellschaft kann es ein Alleinstellungsmerkmal sein, wenn man anders ist, wenn man eine besondere Fähigkeit hat – oder eine auffällige Besonderheit.

  6. @ 5: Der neue Trump, äh Thread, ist wirklich – nein: wie immer – genial… kann aber auch (zumindest teilweise) am Film liegen.

  7. Meinen sie, ein solcher Satz kommt in einem Film vor?:

    „Sehr gut ist zu beobachten, wie die beiden Protagonisten aufgrund dieses, die üblichen Erwartungen missachtenden Verhaltens vollkommen aus dem Tritt geraten. Ein Beispiel dafür, dass sich soziale Strukturen fragil sind und sich nur aufgrund der wechselseitigen Erfüllung von Erwartungen bzw. Erwartungs-Erwartungen herstellen/erhalten.“

    Zu diesen fragilen sozialen Strukturen gehört auch die „Liebe“. Sie ist nicht „romantisch“………..

    (…..und, um mal wieder auf mein Spezialthema zu kommen: …..der Zusammenhalt und das Vertrauen in unsere Gesellschaft kommt aus dem Tritt, wenn Menschen aus stark differierenden Kulturen unsere Erwartungs-Erwartungen gar nicht erfüllen können……..)

  8. Ich habe selten so einen schlechten Film gesehen – es ist das zweite Mal in meinem Leben, dass ich aus dem Kino ging (und ich bin schon über 50). Da sind mir fünf Seiten Luhmanns Kunst der Gesellschaft lieber, da brauche ich keine schockierenden, peinliche, fremdschämende Situationen. Schade drum, der Drehbuchautor hätte Luhmann lesen sollen. Es ist schon soziologisch interessant, wie weit es so ein Film bringt.

  9. Ich habe selten so eine schlechte Schulklasse gesehen – es ist das zweite Mal in meinem Leben, dass ich aus der Klasse ging (und ich bin schon über 50). Da sind mir fünf Seiten Luhmanns Kunst der Gesellschaft lieber, da brauche ich keine schockierenden, peinliche, fremdschämende Situationen.
    Schade drum, die Politiker hätten Luhmann lesen sollen. Es ist schon interessant, wie weit es so eine Gesellschaft bringt.

    !!!

  10. @15: Interessante Unterstellung. Aber dies ist wohl der Wertunfreiheit meinerseits geschuldet. In der Tat ist die erwähnte Interaktionsszene (1) soziologisch ganz amüsant, wenngleich nicht weiter aufschlussreich – aus dass Goffman hier mal wieder Recht hat. Bei der Mann-Frau-Beziehung (2) kann ich das weniger nachvollziehen, da hier – wie im Rest des Films – doch auf informelle Fehlzuschreibungen rekurriert wird, die dann massenmedial wirksam zu Peinleichkeiten und Aufregern verleiten (so hofft es wohl der Drehbuchautor). Eine interessante Frage wäre beispielsweise warum ca. 100 Leute in der Tat sitzen bleiben und verschämt nach unten gucken, wenn ein Affenmensch eine Frau abschleppt? Wo ist das Problem kurz mal die 110 anzurufen – natürlich informell vorsichtig? Aber so wird statt der Kunstwahrnehmung dann doch besser massenmediale Sensation erreicht – man muss den Film ja richtig adressieren. Schade eigentlich, soziologisch und künstlerisch ist „The Wire“ doch wesentlich wertvoller – aber das ist ja zum Glück Ansichtssache. In the „Square“ gibt es dann doch auch noch die ein oder andere ’nette‘ Szene, wie die Aushandlung der Protagonisten, wer nun die Zettel verteilen „darf“ – schön ist hier die Diskrepanz zwischen Wahrheitscode und Persönlichkeitscode zu erkennen, die Interaktionen konfliktiv befruchten. Mein persönliches Fazit: Weiterempfehlen würde ich den Film nicht – aber vielleicht ist gerade das ja auch eine Empfehlung.

  11. großartig, dieser Film: er zeigt nicht nur, dass Kommunikation an ein Ende kommt, wenn die zu erwartenden Spielregeln nicht eingehalten werden. Er zeigt auch, dass es im Kunstbetrieb nichts mehr ernsthaft zu diskutieren gibt, wenn Kunst am Beispiel einer Klorolle diskutiert werden kann: hat besagte Klorolle es aus ihrer Toilette in das Museum geschafft, ist sie ein Kunstwerk.
    Die Journalistin mit ihrem Lebenspartner Schimpanse Jo lässt ahnen, was heute noch Verführung und Verführbarkeit im männlichen, kleinbürgerlichen Mangel-Bedürfnishaushalt bedeutet. Sie stösst vor dem Herrn Kurator ein paar sexuelle Urlaute aus, der kann schon nicht mehr anders, als ihrer Duftspur folgen. Dass sie später diesen Vorgang in ein subtiles Frau/Mann -Begegnungsdrama umzuwanden versuchtt, spricht für (weibliche) Argumentationsakrobatik.

  12. ….. woran liegt es, dass derlei „handwerkliche Standards“ offenbar immer wieder vernachlässigt werden?
    …..
    Es gibt einen ganz einfachen Grund, warum es heute besonders leicht ist, Enten in Umlauf zu bringen: Bis vor etwa 20 Jahren gab es in der medialen Öffentlichkeit nämlich noch einen bemerkenswerten Pluralismus. Der ist aber gemeinsamen mit dem parlamentarischen Pluralismus mehr und mehr verschwunden. Und das führt uns zu der Kardinalsünde des real existierenden Journalismus:

    Seine Anlehnung an die herrschenden politischen Interessen und Programme.

    Im Zuge dieser Entwicklung sollte man sich zunächst einmal von der Vorstellung verabschieden, dass die meisten Journalisten überhaupt noch über so etwas wie eine eigenständige Auffassung vom Lauf der Dinge verfügen – von eigensinnig mal ganz zu schweigen.

    Ich wage jedenfalls die Behauptung, dass der journalistische Mainstream weder über spezielle Kenntnisse verfügt, noch vom Willen zu vertiefter Erkenntnis beseelt ist.

    Zum Beispiel können die meisten Russland-Korrespondenten nicht einmal Russisch und schreiben jeden Blödsinn von- und untereinander ab, wie ich das mal an ein paar Beispielen in einem Radio-Feature belegt habe. Und keiner brauchte sich dabei Sorgen zu machen, dass in einem anderen Blatt womöglich eine Gegendarstellung erschiene. Der Grund zur Sorge kam jetzt aus einer Richtung, die keiner dieser selbstherrlichen Typen überhaupt auf dem Schirm gehabt hat. Nämlich vom eigenen Publikum, das festgestellt hat, dass da vor allem Behauptungen verbreitet werden, und zwar in aller Regel falsche und gefährliche.

  13. „Kurzum, in aller Regel sind Journalisten keine Menschen, die sich dem Tumult des Realen sowie Wagnis einer eigenen Analyse aussetzen. Nach meiner Erfahrung sind Journalisten eher Menschen, die geradezu Angst vor der dunklen Unruhe des Realen haben und sich lieber an gerade irgendwie geltende Sprachregelungen, Normen und Konventionen halten und dabei geradezu verzweifelt in schlichten und binären Erklärungsmustern Rettung suchen, also einem Denken etwa in Gut vs. Böse, Freund vs. Feind usw. usf.

    …..Mon Dieu, da produzieren Medien also tonnenweise und ziemlich präzise Ideologie und Sie entpolitisieren das jetzt als Werk eines trüben Konformismus…?

    Ja, so ist es – allerdings ist dieser Konformismus alles andere als trübe, sondern geradezu pedantisch. Im Übrigen beruht auch das Betriebssystem unserer Gesellschaft auf einem nahezu geschlossenen Konformismus –

    die meisten Menschen tun den lieben langen Tag Dinge, die sie eigentlich gar nicht tun wollen, und „begründen“ und rechtfertigen sich und anderen das dann tagein, tagaus. Sie arbeiten in dämlichen Betrieben, drehen anderen Leuten irgendeinen Quatsch an, und alles fließt nur, wenn alle genau die Codes und Regeln befolgen, die man gerne als „Kultur“ oder „Konventionen“ beschreibt, die aber nichts andere als die Manifestationen von Herrschaft sind…“

    aus. Nachdenkseiten

    (Die 3 Kommentare gehören zusammen. Der erste ist aus Versehen auf „Warum Einzeltherapie 89 gelandet)

  14. @ 89 WEsiaF, 20, 21: Dieser Generalkritik „am Journalismus“ und „den Journalisten“ kann ich nicht zustimmen. Richtig ist, dass die Welt komplexer und die Möglichkeiten, mit Journalismus Geld zu verdienen, kleiner geworden sind, während die Publikationsformen vielfältiger wurden. Unter diesen drei Entwicklungen leidet die Qualität der einzelnen Medien, doch aus der Gesamtheit aller Medien ergibt sich wiederum eine „höhere“ Qualität. Der mündige Bürger hat die Aufgabe, sich möglichst umfassend zu informieren, bevor er sich seine Meinung bildet.

  15. @ 89 WEsiaF, 20, 21: Wie passen die „Paradies Papers“ in dieses Bild? Über diese hat die Süddeutsche Zeitung in ihrem Rechercheverbund mit dem NDR und dem WDR berichtet. Außerdem hat sie für die Auswertung dieser „13,4 Millionen Dokumente aus 21 Quellen“ auf einen internationalen Zusammenschluss investigativer Medien zurückgegriffen. Dieses Verfahren kennt man schon von den „Panama Papers“.

  16. Warum wirkt die Presse bei manchen sensiblen Themen so „gleichgeschaltet“, dass es geradezu lustig wirkt?

    Wenn Akteure ausscheren würden, würden die anderen mit allen verfügbaren Pfeilen auf sie schießen. Der Gesellschaft geht es offensichtlich um ihren Zusammenhalt – und nicht um Einzelinteressen. Der Einzelne ist entbehrlich und wird – vor allem, wenn er sich erlaubt, abweichende Prinzipien zu vertreten – schnell als Gefahr für die Gesamtheit wahrgenommen. In Ruhe lässt die Gesellschaft nur jene, die sich konform verhalten.

    Der Druck ist manchmal heftig: Abwertungen, Kriminalisierungen, Ausgrenzungen,
    nicht selten aber auch so subtil, dass wir ihn oft nicht einmal bemerken: ungefragte Ratschläge von allen Seiten, sanfte Propaganda, Modeströmungen, Medienhypes……

    Es war interessant, diese Vorgänge hier im Blog zu studieren. Man muss sich nur einmal die Kommentare zu AfD, Migration, Trump, osteuropäische Staaten etc. vor einem Jahr ansehen…….

  17. Was mich wirklich interessiert:
    Wie viel Konformität braucht eine Gesellschaft, um sich noch eine halbwegs gemeinsame Kultur, anschlussfähige Kommunikation und ein inneres „Vertrauen“ zu erhalten?

    In Schulklassen mit hoher Diversität ist dies nicht mehr gegeben. Fast jede Gemeinsamkeit ist auseinandergefallen, das gegenseitige unhinterfragte „Verständnis“ dahin, die gelebten Werte und Welten so unterschiedlich, dass kaum noch eine gemeinsame Aktion möglich ist. Nicht einmal rudimentär gelingender Unterricht…….
    Also braucht es wohl einen bestimmten Grad von „Konformität“.

    Andererseits ist die Politik und die politische Presse in einer Demokratie im Wettbewerb um gute Ideen auf Kontroverse angewiesen. Also auf einen deutlichen Schuss Konfrontation bei sich gegenseitig respektierender menschlicher Basis……

    Hier ist/war es geradezu bescheuert, zu erleben, dass in D. nicht gegen die Regierung opponiert wird, sondern man opponiert fast ausschließlich gegen die Opposition……

  18. @ 24: „Es war interessant, diese Vorgänge hier im Blog zu studieren.“
    @ 25: „Hier ist/war es geradezu bescheuert, zu erleben […]“

    Jedem Abschied wohnt ein Zauber inne…

  19. Heut‘ ist mir
    alles herrlich;
    wenn’s nur bliebe!
    Ich sehe heut‘
    durch’s Augenglas
    der Liebe.

    J. W. von Goethe

  20. Sollten die Paradise & Panama Pampers nicht bald mal gewechselt werden? Die stinken doch schon…

  21. https://www.arte.tv/de/videos/069096-000-A/umwelthormone-verlieren-wir-den-verstand/

    „Rückgang des IQs, Zunahme von Autismus: Die menschliche Intelligenz lässt nach. Erleben wir eine umgekehrte Evolution? Manche Forscher geben Umweltschadstoffen die Schuld …

    Der durchschnittliche Rückgang des Intelligenzquotienten, die Zunahme von Autismus und Verhaltensstörungen – seit rund zwei Jahrzehnten werden besorgniserregende Trends in Bezug auf die menschliche Intelligenz und geistige Gesundheit beobachtet. Nachdem genetische Faktoren ausgeschlossen wurden, nehmen Wissenschaftler insbesondere die chemischen Moleküle unter die Lupe, denen der moderne Mensch permanent ausgesetzt ist. Dabei spielen vor allem die sogenannten endokrinen Disruptoren eine bedeutende Rolle: Im Laufe wissenschaftlicher Untersuchungen konnte bewiesen werden, dass sie eine verheerende toxische Wirkung auf das menschliche Gehirn ausüben und insbesondere für ungeborene Kinder während der Schwangerschaft gefährlich sind. Die sogenannten polychlorierten Biphenyle (PCB), die in Flammschutzmitteln und Pestiziden enthalten sind, ähneln den Hormonen der Schilddrüse und werden vom Körper mit diesen verwechselt. Dadurch wird die Entwicklung von Schilddrüse und Schilddrüsenhormonen beeinträchtigt, was wiederum die Entwicklung des Gehirns stören kann.“

  22. Nur um etwas herum zu flachsen:
    – ich habs geahnt……….echt!
    – ist es gut, wenn wir bald weg sind?
    – Ein untrüglicher Beweis für intelligentes Leben im Weltall ist, dass sie es strikt vermeiden, mit uns Kontakt aufzunehmen!

  23. @30: Übrigens sind seriöse(!!) Wissenschaftler sicher, dass man eine solche Frage („Intelligenz“(??)rückgang? bzw. -zunahme?) heute keineswegs auch nur im Entferntesten beantworten kann. Bei 100 Billionen (10 hoch 14) Synapsen in unserem Gehirn und ihrem noch fast vollständig unverstandenen komplexen Zusammenwirken dürfte das auch extrem schwer bis unmöglich sein. (Es geht wohl eher um Forschungsgelder bzw. Geld für reißerische Dokus …….)

    Nein, wenn es um eine höhere Komplexität geht, hier, wie auch in ganz anderen Wissensbereichen, z.B. Prognosen des Marktes, der Weltwirtschaft, den Auswirkungen der Globalisierung, technischer oder menschlicher Entwicklungen oder auch nur des Wetters, was über einige Tage hinausgeht, müssen Nicht-Scharlatane ausnahmslos passen.

    Es sind prinzipiell keine tragbaren längerfristigen Prognosen möglich………. (Modelle sind keine Voraussagen, es sind einfach – Modelle!! – und verhalten sich etwa so, wie ein Kinderflugzeugmodell zur Wirklichkeit eines fliegenden Jumbo-Jets)

    Eine Ausnahme gibt es natürlich: das Klima (ebenfalls Billionen Faktoren in unfassbar komplexen, ja vielfach chaotischen, d.h. nicht voraussehbaren, Wechselwirkungen) in 20, 30 oder 50 Jahren!

    Das können die Grünen und auflagengeile Schriftsteller und Filmemacher simulierend „voraussagen“ und es wird massenhaft geglaubt…..

    Es gibt zwar keinen seriösen(!!) Forscher, der nicht mehr darauf angewiesen ist, Gelder zu erhalten, der die Prognose wagt, ob die Trockengebiete der Erde sich vermehren oder im Gegenteil aus nachvollziehbaren Gründen erstaunlich feucht werden, ob die Biomasse steigt, ob die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen sich vergrößern…….

    Aber das hindert ja nicht die Priester, Schmarotzer und Profiteure der Klimareligion, alles was möglich ist, an Ablassgaben abzugreifen…..
    REGENTÄNZE!

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