Trump-Kim

 

Habe ich es mir doch gleich gedacht: Kim ist einfach cleverer als Trump. Nicht nur, dass er endlich die schon von seinem Vater und Großvater angestrebte Symmetrie der Beziehung (=“Augenhöre“), ohne dafür etwas zu bezahlen, bekommen hat, er hat ihn auch noch an der Nase herumgeführt, indem er das Abschlussdokument gar nicht unterschrieben hat, sondern nur ein paar Krakel an Stelle seiner Unterschrift darunter gesetzt hat. Alles nur ein großer Spass!

34 Gedanken zu “Trump-Kim

  1. was ist denn (=“Augenhöre) ?

    Wie man sieht – man höre und staune-, hier wurden Zeichen gesetzt, die kaum ein Schwein lesen kann, geschweige denn versteht.
    Oder doch?
    Alles vermutlich nur in der Absicht, „Ich provoziere Dich jetzt so lange bis Du kommst, so tust, daß wir uns einig werden wollen und anschließend auch die Rechnung bezahlst“?
    Wie gehabt, auf dieser Bühne gilt dann auch
    „außer Spesen, nichts gewesen“

    https://www.t-online.de/tv/news/id_83923370/video-expertin-fuer-koerpersprache-analysiert-den-gipfel-von-singapur.html

  2. Kim hat Trump obendrein dazu bewogen, seinen aggressiven und provokativen Kurs gegenüber Nordkorea zu beenden, der sich erst kürzlich in der gemeinsam mit Südkorea durchgeführten Militärübung „Max Thunder“ zeigte. Trump hat nicht bloß 30.000 eigene Soldaten in Südkorea, sondern im Kriegsfall auch den Oberbefehl über das südkoreanische Militär. Vor nicht allzu langer Zeit drohte Trump offen mit der Vernichtung Nordkoreas, was den Tod von Millionen Menschen bedeuten würde.
    Kim kann sich dennoch nicht auf Trumps „Sicherheitsgarantien“ verlassen. Deshalb sucht er die Nähe zu China, um seine eigenen Vormachtsbestrebungen in der Region voranzutreiben und verstärkt die Kooperation und Wiedervereinigung mit Südkorea anzustreben.
    Hinter der plötzlichen Taktikänderung der US-Regierung gegenüber Nordkorea steckt der Versuch Trumps, sich als überlegener „Deal-Maker“ zu profilieren. Von seiner besonderen historischen Bedeutung für die „glorreiche Geschichte“ Amerikas ist er ohnehin überzeugt. Damit leistet sich Trump einen weiteren Affront gegen seine westlichen Verbündeten (hier insbesondere Japan), indem er Kim und dessen ihm nahestehenden Diktatoren wie Chinas Xi Jinping und Russlands Putin aufwertet. Während er schrittweise den Handelskrieg gegen den atlantischen Pakt verschärft, ein internationales Abkommen nach dem anderen aufkündigt und die bisherigen Verbündeten wie beim G7-Gipfel düpiert, nützt er die wirtschaftliche Schwäche und politische Isolierung Nordkoreas, die auch aufgrund der von den USA diktierten jahrelangen Wirtschafts- und Handelssanktionen gegen Nordkorea entstand, um demonstrativ eigenmächtig Geschichte zu schreiben. Wie viel davon nachhaltigen Bestand haben wird, ist fraglich.

  3. Die Kunst eines „Dealmaker’s“ besteht wohl (auch) darin, den anderen im Glauben zu stärken er selbst wäre derjenige, welcher Übervorteilung (Asymetrie der Beziehung) in der Lage ist schneller als der andere zu erkennen und sich selbst vor Übervorteilung ausreichend schützen zu können.

  4. @5 Zur Verdeutlichung: mit „er selbst“ meinte ich, der Andere wird im Glauben gestärkt er sei der Dealmaker…

  5. Kim Jong-un besuchte die öffentliche Schule „Liebefeld Steinhölzli“ in Köniz bei Bern. Der Schüler habe während der ersten beiden Semester eine Klasse für Fremdsprachige besucht, danach eine Regelklasse. Der Bericht verweist auf das Erreichen der Note 4 (genügend) in Mathematik, Deutsch und Englisch, der Note 5 (gut) in Sport und Musik sowie der Note 3,5 im Fach Naturwissenschaften. Der Schüler habe in seinem ersten Jahr im Schulhaus Steinhölzli 75 und im zweiten Jahr 105 Absenzen aufgewiesen.
    https://www.webcitation.org/66cIlKe2M?url=http://www.sonntagszeitung.ch/fokus/artikel-detailseite/?newsid=212533

  6. „Offene Grenzen? Klar! Und es geht noch viel mehr

    In der Linken hat sich nicht Sahra Wagenknecht durchgesetzt, sondern die Befürworter offener Grenzen. Unser Autor hat weitere Vorschläge: Etwa eine Hochstraße von Ouagadougou nach Dinslaken.

    Mit Aufatmen und Erleichterung habe ich zur Kenntnis genommen, dass die Linke auf ihrem Parteitag mit großer Mehrheit beschlossen hat, die Grenzen der Bundesrepublik offenzulassen; darüber hinaus will die Linke „sichere und legale Fluchtwege“ für Schutzsuchende einrichten und keine Abschiebungen zulassen.

    Mir fiel ein Stein vom Herzen, hatte ich doch kurz befürchtet, die charismatische Sahra Wagenknecht könnte sich mit ihrer Position durchsetzen, es müsse „offene Grenzen für Verfolgte geben, aber wir dürfen auf keinen Fall sagen, dass jeder, der möchte, nach Deutschland kommen kann, hier Anspruch auf Sozialleistungen hat und sich hier nach Arbeit umsehen kann“.

    Gute Freunde von mir, die erst nach der Wende die DDR in Richtung Westen verlassen hatten, waren nicht ganz so angetan wie ich. Sie wiesen mich darauf hin, dass die Linke aus einer Partei entstanden ist, die sich sehr für strikte Kontrollen an der innerdeutschen Grenze eingesetzt und eine Weile gebraucht hat, um ihr Bedauern über das Schicksal der Menschen zu artikulieren, die bei dem Versuch, diese Grenze zu überwinden, ums Leben gekommen sind.

    „Das stimmt“, erwiderte ich, „ihr dürft aber nicht übersehen, dass die Linke inzwischen ihre Position überdacht und geändert hat. Sie will die Mauer nicht wiederhaben, sie will nur noch ‚Reichtum für alle‘“.

    „Der Kontrollverlust hat das Land verändert, nicht zum Besseren“

    Von meinem eigenen Argument ordentlich beeindruckt, dachte ich über die Vorteile offener Grenzen nach. Man könnte zum Beispiel die Bundespolizei, die bis 2005 als Bundesgrenzschutz firmierte, abschaffen und dadurch viel Geld sparen, das man in Integrationsmaßnahmen zugunsten der Schutzsuchenden investieren könnte.

    Mehr Lehrer, mehr Sozialarbeiter, mehr Bewährungshelfer, mehr Broschüren über den richtigen Umgang mit Frauen, mehr Beihilfen aber auch für den Teil der einheimischen Bevölkerung, der sich integrieren und dafür Arabisch, Türkisch, Tigre, Tigrinya, Dari, Farsi, Bambara und Oromo lernen will, um mit den Schutzsuchenden besser kommunizieren zu können. Denn Integration ist, wie wir alle wissen, keine „Einbahnstraße“, sondern ein Aufeinanderzugehen.

    Ferner könnte man, statt das BAMF zu kritisieren, die Behörde einfach schließen und dadurch ebenfalls Milliarden einsparen, die dann in den Bau sicherer und legaler Fluchtwege umgeleitet werden könnten, zum Beispiel einer Hochstraße zwischen Ouagadougou und Dinslaken.

    Ich habe noch mehr gute Ideen, aber ich warte erst einmal den nächsten Parteitag der Grünen ab.“

    Aus: WELT

  7. Bei manchen Beiträgen hier trauere ich „unserer Mauer“ etwas nach, was waren das für Zeiten…

  8. Kim Jong-un hat die Ankündigung eines Versprechens unterschrieben, sich wirklich darum zu bemühen, später einmal zu versuchen, keine Nuklearwaffen haben zu müssen – aber nur, wenn er in die Whatsapp-Gruppe mit den anderen Atommächten aufgenommen wird, um die nächsten Raketenabschüsse direkter kommunizieren zu können.

  9. Ich kann verstehen, dass die persönliche Weigerung den Begriff HEIMAT zu einem bis zur Unkenntlichkeit erweiterten Fetisch hoch zu instrumentalisieren (aus Gewissensgründen bzw. gewissen Gründen), bei regressiv bis aggressiv unverbesserlichen Retropisten Herzrasen auslöst.

    Einverstanden bin und muss ich jedoch noch lange nicht sein.

    Insbesonders dann, wenn sich die vermeintlich Aufrechten und doch so oft Selbstgerechten bis Rechtsextremen, selbst so gern kindisch als Opfer gefallen und auch in Szene setzen.

    Auch die trotzig bis rotzig-freche pupertäre Verweigerung erwachsen werden zu wollen, wird zu offensichtlich bei den Brüllokraten.

    Was tun, wenn der Weg zurück in den kuschelig-heimeligen, paradiesischen Uterus vermeintlich heroischer vergangener Identität und eigener Grandiosität, in welcher sich alle Universen, ethno- bis egozentrisch vermeintlich um einen Selbst drehten, für immer versperrt bleibt?

    Erwachsener wäre zu akzeptieren, dass wir offensichtlich nur einen gemeinsamen Planeten haben, der groß genug ist für alle, dem wir nicht entrinnen können und es wert ist lebenswert für alle zu erhalten. Also bleibt die lebenslange Aufgabe eine gemeinsame vorübergehende Heimat mit allen die darauf unterwegs sind, zu (er)finden und zu gestalten. Die unerledigte Aufgabe ist mindestens so alt, wie die Vertreibung aus dem Paradies.

    Es gibt eben wichtige Unterscheidungen, die tunlichst weder verwechselt noch vermischt werden sollten… 😉
    https://goo.gl/wiX4KT

  10. ß-Blocker, sach ich
    und ansonsten cool bleiben,
    denn:
    Rache muß man kalt genießen,
    im Zweifel auch als Gas Patch, 00hhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhm

  11. Es gilt das Timing zu beherzigen. Man alles richtig machen und dennoch alles falsch, wenn die Reihenfolge der Schritte nicht stimmt. So sehr sie daher manch dörflich geprägtes Gemüt sie vermissen mag – die Mauer wird erst wieder aufgezogen, wenn der Aufbau Ost abgeschlossen, die mit dem Abriss beauftragte Genossin den Laden westwärts auf seine eigenen Lebenslügen zurückgeworfen und damit komplett ruiniert haben wird. https://www.youtube.com/watch?v=agpNokE2fsk

    { Венн Ду Дас Лезен Каннст Данн Бист Ду Кеин Думмер Весси … Irgendwann wird den Kadern des parasitären bzw. faulenden Kapitalismus dämmern, was die weit vorausschauende Parole des Genossen Ulbricht bedeutete: „Überholen ohne einzuholen.“ Führt man die dysfunktional eingebauten Energien auf das System selbst zurück, braucht man gar nicht so viel tun, damit es schließlich in sich selbst zusammenstürzt und wie ein havarierter Pkw im Rückspiegel auf dem Seitenstreifen zurückbleibt. In diesem Sinne: Weitermachen Genossen! Ihr könnt Euch so wenig engagieren wie Ihr könnt – es wird auch so reichen und für den letzten Stups braucht es nicht mehr viel. }

  12. „Eine Ärztin leitet ihre Frage mit der Bemerkung ein, dass k e i n e r ihrer muslimischen Patienten nicht mit einem oder einer Verwandten verheiratet sei.
    Die Folgen für den Nachwuchs seien schrecklich, fast alle diese Kinder hätten irgendwelche auf Gendefekten beruhende Gesundheitsschäden………“

  13. @Georgy, 14. Juni 2018 um 17:22
    Soll’s ein Lexikon der Schmähungen und Vorurteile werden ?

  14. @23 Wohl eher ein Bemühen um unsere Diät: eine Dosis aus dem heutigen Erguss billiger Klonovsky-Schwülstigkeit vor dem Abendessen, und man lässt den Teller stehen und greift gleich zum Bier.
    Prost!

  15. …das mit dem „…Kim ist einfach cleverer als Trump…“ war aber auch eine der leichteren Vorhersagen :).

  16. @23: Der Islam – das weiss doch jeder – konnte nur durch Inzucht entstehen. War ja bei Mohammed schon so…

    Ist es das, was Sie – dieser Held des rationalen Denkens – sagen wollten?

    Ich befürchte, die Antwort ist: ja – und Sie wollten nicht provozieren, sondern haben gesagt, was Sie denken.

  17. Georgy,

    Sie „derailen“ immer wieder Blog-Postings und die daran anschließenden Diskussionen. Fast nie erkenne ich in Ihren Kommentaren irgendein Bemühen um wechselseitigen Austausch. Stattdessen empfinde ich sie im besten Falle als zynisch, in der Regel vor allem unverständlich. Aus den meisten Ihrer Kommentare erfahre ich reine Menschenverachtung. Ihr letzter Kommentar ist dafür ein entlarvendes (wenn es dessen noch bedurft hätte) Beispiel.

    Insofern verhalten Sie sich hier ähnlich wie Graffiti-Sprayer. Die suchen in der Regel auch den öffentlichen Raum, wohl u.a. um zumindest eine Stimme, d.h. Aufmerksamkeit zu erhalten, allerdings mit ein paar wesentlichen Unterschieden: Sie, Georgy, verwenden keine Farbe aus Sprühdosen, sondern hinterlassen Ihre Exkremente auf freundlich einladenden bunten Plätzen. Und daraus entstehen auch keine kunstvollen Tags oder kreativen Bildmetaphern, sondern lediglich: Pimmelbilder und Hakenkreuze!

    Voller Verachtung,
    TT

  18. @28: … und was ist, wenn er gerade das sucht und braucht?
    Die abgrundtiefe Verachtung … ?
    und das auch am liebsten auch noch in aller Öffentlichkeit?
    … sucht und … und auch immer wieder findet?
    Füttert man so nicht auch ein klassisches (Co)-Sucht-Muster?

    … wie schön ist es doch, sich abzugrenzen und gemeinsam zu hassen?
    Wo ist die Grenze bzw. wer definiert die Grenze bei dieser Kippfigur?

  19. Bei den Moslems herrscht noch die Zucht und Ordnung, die sich die AfD für das christliche Abendland ersehnt.

  20. Was erst jetzt herauskam: Insgeheim verabredeten Kim und Trump, eine „Anonyme Selbsthilfegruppe für Autokraten mit Bekloppter Frisur“ (ASABF) ins Leben zu rufen.

  21. @22 Sie outen sich offensichtlich selbstgefällig, dass sie es begrüßen sich „vom Pädagogen zum Zuchtmeister“ (zurück) zu entwickeln.

  22. @32; Hauptsache Meister …,
    … und dann gleich einen Platz auf U-Tube gesichert…
    worin, wofür und wozu fragt doch heutzutags keine(r) mehr

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