Ein Vorbild für Trump?

„Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“.

Wird Trump dieses denkwürdige Zitat des früheren Kanzlers Konrad Adenauer beherzigen? (Ohne aber wahrscheinlich zu wissen, wer Adenauer überhaupt war. 🙂 ) Trumps Spontaneität und Impulsivität, vielleicht ja auch seine Unberechenbarkeit, vielleicht ja aber auch die Radikalität des politischen Alltags in der Auseinandersetzung mit der Administration in Washington, lassen eventuell hoffen. Wer weiß?

Ob er aber im Adenauerschen Nachsatz  („….nichts hindert mich, weiser zu werden.“) regieren wird, bleibt im politischen Nebel verborgen. Wir werden sehen. Das Spiel hat ja erst begonnen.

 

 

12 Gedanken zu “Ein Vorbild für Trump?”

  1. Donald Trump scheint mir das genaue Gegenteil von Konrad Adenauer zu sein: unvernünftig, impulsiv, arrogant, narzisstisch und (daher) unbelehrbar, nicht lernfähig und sturköpfig. Momentan spielt er den Wolf, der bei den sieben Geislein an die Tür klopft und um Einlass bittet. Wenn wir auf ihn reinfallen und unsere Tür öffnen, werden wir unser blaues Wunder erleben (doch besser: hoffentlich nicht).

  2. @ 2: Ich kann es nicht wissen – doch ich habe so ein gewisses Gefühl, dass ihm nicht ganz zu trauen ist… Er verhält sich wie der Anführer einer Bande von Halbstarken und tut so, als stünde er über jeglichen Regeln. Diese Typen strotzen derart vor Kraft, dass sie kaum laufen können und schnell über ihre eigenen Beine stolpern… Mein Gefühl sagt mir, dass an den zahlreichen Strafverfahren, die derzeit gegen ihn laufen, doch etwas dran sein könnte und ihn aus dem Präsidentenamt fegen könnten. Vizepräsident Mike Pence würde dann sein Amt übernehmen, was keine Verbesserung wäre…

  3. Ich verstehe Euch nicht.
    Wir „kennen“, hören und sehen Trump seit Jahrzehnten, in Bild und Ton und Literatur.
    Er zeigt sich nicht nur ambivalent, was Fritz ja für gesund hält,
    er zeigt sich multivalent ….
    frei nach Paul Watzlawick „wie gesund muß das erst sein!“

  4. @ 5: Hat er den Sieg vielleicht gekauft? Das FBI bestochen, dass es zufällig kurz vor der Wahl eine völlig unnötige, inhaltslose und später dementierte Pressekonferenz über die „E-Mail-Verbrechen“ von Hillary Clinton abhält?

  5. @ 4: Das multi-ambivalente Talent des hochbegabten Herrn Trump versteht wohl bloß ein gesunder Geist. Ich bin dafür zu unmusikalisch, äh undemokratisch… zu blauäugig und grünschnäblig…

  6. @4
    Werner. Ich kann gar nicht anders, als dies ironisch zu lesen:

    „Er zeigt sich nicht nur ambivalent, was Fritz ja für gesund hält,
    er zeigt sich multivalent ….
    frei nach Paul Watzlawick „wie gesund muß das erst sein!“

    Boomeritis eben…

    Genau dieser „Wahn für Gesundheit und Reinheit“ (vor wenigen Jahrzehnten auch „Heil“ genannt, was bei jedem Gruß wiederholend betont wurde bis zur Lächerlichkeit…) führte dann noch mal genau wohin….?

    Sobald jemand die Fähigkeit hat und sie nutzt eine Gesellschaft immer mehr zu spalten und dafür mit Erfolg immer neue Sündenböcke (er-)findet ohne Widerspruch zu ernten, lebt damit nicht „Multivalenz“ (mehrwertige Nutzung), sondern perfektioniert nur „Ausnutzung“ und übergriffige Manipulation, bar jeglichen Mitgefühls. Narzissmus eben, gepaart mir diabolischer Zerstörungslust. Das ist einfach nur banal böse – mehr nicht.

    Wer immer noch einen Restfunken Scham und Mitgefühl in sich trägt, weiß dagegen kein Heilmittel – leider! Er ist vollends damit beschäftigt sich davor selbst zu schützen!

    @5 Anna – Danke!

  7. Linksblocker verstehen bis heute nicht, warum Ronald Reagan mit der beliebteste Präsident der USA war….
    Es geht hier mehr darum, ob frau mit Trump gerne schlafen würde und so ……….

  8. Das ist nämlich mehr die „Brigitte“ unter den CA-Linksblocks…….

    (Wie wärs mit einem Geliebten im Obama-Style: perfektes Lächeln, locker, erfolglos………
    süüüüüüß, zum Knuddeln……)

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