Kein Unterschied ist DER Unterschied

…..könnte es aus körpersprachlicher Perspektive heißen. Gemeint sind die spontan und energisch hochschießenden Fäuste in Hamburg. Der Arm ist jeweils leicht nach vorne hoch gestreckt oder schießt voll von einem (noch nicht gänzlich ungezügelten) Aufbegehren hoch. Die Hand zur Faust geballt.

So, einige der wesentlichen Bilder die vom G 20 Gipfel um die Welt gehen.

Mit hoch erhobener Faust gegen die Welt angehen. Mit hoch erhobener Faust den für schier unbesiegbar gewähnten Erfolgswillen dokumentieren. Mit hoch erhobener Faust mögliche Unterschiede zum Verschwinden bringen wollend. – Gemeinsam wird sind wir stark und unbesiegbar.

Eine körpersprachlich eindeutige Geste. Eine Geste, die in dieser Form gerade auch die Gemeinsamkeit im Geist der Faust der sich für unbesiegbar Haltenden unter Beweis stellen soll.

Eine Geste die die Randalierer und den amerikanischen Präsidenten Trump zugleich auszeichnet und in trauter Gemeinschaft der Weltöffentlichkeit präsentiert.

2 Gedanken zu “Kein Unterschied ist DER Unterschied

  1. Naja, es dreht sich eben um Gewalt …
    wozu haben denn die „Gewaltfreie Kommunikation“?

    Im Land der Dichter und Denker wußten das doch bereits unsere „Illuminaten“ ,

    „Die Gewalt einer Sprache ist nicht, daß sie das Fremde abweist, sondern saß sie es verschlingt“ Goethe [aus dem Gedächtnis]

    Viel Spaß beim Verstricken;
    aber verschluckt Euch bloss nicht …. am Imaginären

  2. Die geballte Faust als Erkennungszeichen der Kommunisten markiert den Unterschied zur weichen Hand der „Love and Peace“-Ideologie, die in den vergangenen 50 Jahren viele politische Fortschritte bewirkt, doch das kapitalistische System nicht revolutioniert hat. Zahlenmäßig betrug das Verhältnis der geballten Fäuste zu den weichen Händen bei etwa 1.000 zu 50.000, doch die größere Aufmerksamkeit erreichte die Minderheit mit brachialer Energie. Dass der amerikanische Präsident Trump nun ebenfalls mit ähnlichen Gesten agiert, liegt in der Dynamik dieser Entwicklung. Wir sollten uns also auf einiges gefasst machen.

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