7 Gedanken zu “Merkel und Seehofer: das ideale Paar……

  1. Zur Erinnerung:
    „Merkel und Seehofer: das ideale Paar
    26. August 2013 von Ulrich Sollmann
    Das letzte Sommerinterview im ZDF hat es auf den Punkt gebracht. Besser gesagt, er: Seehofer hat es auf den Punkt gebracht. Auf die Bemerkung des Moderators, Seehofer würde öffentlich Parteifreunde wie Söder u.a. abkanzeln, entgegnete Seehofer. Das würde man ja beim ZDF auch machen. Er sei ja schließlich im Aufsichtsrat des ZDF und er wüsste, was da abging.
    Also, könnte man schlussfolgern, dass er zu der von ihm praktizierten Methode des Abkanzelns steht. Sie ist für ihn auch eine in Organisationen vielfach praktizierte Methode der Kommunikation.
    Das Rollenspiel zwischen Merkel und Seehofer, die jeweilige Rollenaufteilung in „Good Girl“ und „Bad Guy“, ist nun zu offensichtlich als dass man darüber noch viele Worte verlieren müsste. Merkel spielt die Kartoffelsuppenköchin und Seehofer den „Hau-Drauf“.
    Also noch einmal für die Schwerhörigen: die eine kanzelt und der andere kanzelt ab. Das ist offensichtlich der feine Unterschied, der am 22.9. zur Wahl steht.“

    Der (über)strenge Vater und die nachsichtige Mutter – zwei Erziehungsstile, die das Kind, äh: das Volk in einen Zwiespalt treiben: Wie soll ich mich entscheiden? Was ist richtig? Wie komme ich aus diesem Dilemma heraus?

    Das Kind/Volk geht seinen eigenen Weg und schließt sich mit Gleichaltrigen/Gleichgesinnten zusammen. Auf diese Weise wird die familiäre Erziehung in die Peergroup ausgelagert.

    Schlimmstenfalls übernimmt, wenn sich die Regierenden nicht einig sind, „die Straße“/“die Macht der Stärkeren“ die Herrschaft.

  2. Anders als Willy Brandt, der gehörigen Spaß mit dem einstigen CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß hatte („Ohne ihn wäre die deutsche Politik langweiliger gewesen.“ Willy Brandt, Erinnerungen, 1989), scheint Angela Merkel den Macho-Spielchen des aktuellen CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer nicht viel abgewinnen zu können.
    Seehofer erscheint im Vergleich mit seinem Vorbild Strauß doch ein ziemliches Weichei zu sein: „Wie eine Eiche ist er vor uns gestanden, kraftvoll, lebendig, unverwüstlich, so schien es. Und wie eine Eiche ist er gefällt worden.“ Joseph Kardinal Ratzinger in seinem Pontifikalamt zum Tod von Strauß, zitiert in zeit.de, 28.9.2006

  3. das mit der „gefällten Eiche“ war ein wohlfeiler Topos. Auch meiner Mutter – die nicht viel von Politik verstand; aber immerhin war sie so ehrlich, zuzugeben, dass sie Hitler zugejubelt hatte – fiel er „spontan“ ein.

  4. Interpretation zu Merkels „Raute“: „Angesichts dieses Unsinns könne man sich nur mit der Hand an den Kopf fassen, befand freilich ein ausgewiesener Fachmann für Körpersprache. Es verhalte sich ganz anders: Mit der aus ihren Fingern gebildeten umgekehrten „Schutzpyramide“ leite die Kanzlerin Angriffe und Einwände nach unten ab. Endlich einmal kein Handversagen! Merkels Pyramiden-Zauber hat sich im Gegenteil als derart wirksam erwiesen, dass man sich wirklich fragen muss, warum ihn nicht mehr Koalitionspolitiker anwenden – wo doch in der Politik auch sonst eine Hand die andere wäscht.“ http://www.faz.net/aktuell/politik/fraktur/faz-fraktur-von-berthold-kohler-eine-hand-die-andere-15585472.html

  5. Bei Trump schafft sie das ganz gut und warum sollte sie nicht
    Gefallen an Macron finden? Und was bitteschön hat das mit Me-Too zu tun?
    Da müssen Sie was falsch verstanden haben!

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