53. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

Veränderungen sind leicht, solange sie einen nicht (zufällig) selbst betreffen. Ändere dein Leben doch einfach! Die gewöhnliche Form der wechselseitigen Einflussnahme im Alltag ist der Appell. Er tritt meist gehäuft auf und verweist ab einem bestimmten Punkt des Geschehens vehement auf das, was bisher ergebnislos versucht wurde. Wenn aber etwas nicht klappt, versuche es anders … weiterlesen53. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

52. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

Auch eine systemische Soziale Arbeit, die eindeutige Bewertungen von richtig und falsch relativiert, erlaubt die Feststellung von Fehlern.  Dies stellt uns vor die Frage, was überhaupt ein Fehler ist. Fehler werden durch die Unterscheidung von falsch/richtig als Bewertungen konstruiert. Wenn ein Fehler benannt wird, dann können wir fragen, in welcher Weise die Unterscheidung von richtig … weiterlesen52. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

51. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

Gesprächsführung mithilfe eines standardisierten Fragebogens ist kein Zeichen von Professionalisierung, sondern ein fachliches Armutszeugnis. Am frühen Morgen des 10. Oktober 2006 fanden Mitarbeiter/innen des Bremer Jugendamts die in eine Plastiktüte gewickelte Leiche des zweieinhalbjährigen Kevin in der Wohnung seines Stiefvaters im Kühlschrank. Kevin war von dem drogenabhängigen Mann zu Tode misshandelt worden, obwohl die Familie … weiterlesen51. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

50. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

Wissenschaftliche Theorien und Methoden mit festen Regeln mögen das Richtige sein für Leute, die sich nicht trauen, ohne Anweisung zu denken und zu handeln. Soziale Arbeit dagegen braucht Theorien und Methoden, die die Vielfalt des Denkens und Handelns fördern. Wenn wir eines als Sozialpraktiker/innen beobachten können, dann ist das die Vielfalt von Lebensformen in der … weiterlesen50. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

49. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

Wir sind begeistert, wie Menschen ihr Verhalten verändern, wenn sie bemerken, dass wir sie dazu für fähig halten. Menschen kommen zur Sozialen Arbeit, weil sie ihr Leben ändern wollen oder sollen. Entweder geht es um die Veränderung von Verhältnissen oder um die Veränderung von Verhalten. Häufig geht es um die Beschaffung und die Bewertung von … weiterlesen49. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

48. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

Willst du systemisch arbeiten, baue Sozialsysteme auf, in denen wertschätzend kommuniziert wird. Verstärke das Fundament mit Antworten auf die Frage, welche wechselseitigen Erwartungen aufeinander ausgerichtet werden. Konstruiere mit den Nutzer/innen das Haus ihres zukünftigen Soziallebens und richte drumherum einen Garten voller Ideen ein. Nach dem Einzug: Reise zügig ab! Dieser Leitsatz versucht vier Herausforderungen des … weiterlesen48. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

47. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

Auch eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit einem ersten Schritt. Nur wieso sollten wir so weit zu Fuß gehen? Soziale Arbeit gleicht in der Vielfalt ihrer Tätigkeiten dem Vorhaben des gemeinsamen Reisens. Jede Hilfe ist eine Reise. Denn eine Reise beschreibt – zugleich – eine ­Bewegung und einen Weg. Wir beginnen die Reise mit denen, … weiterlesen47. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

46. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

Das Instrument im Koffer von Sozialpraktiker/innen ist nicht das Stethoskop der Mediziner, der Fragebogen der Psychologen, das Theaterglas der Soziologen oder das Teleskop der Philosophen, sondern das Kaleidoskop. Ein städtisches Krankenhaus. Suchtabteilung. Visite. Es nähert sich dem Patientenzimmer ein ganz in weiß gehülltes soziales Gebilde in Schwarmformation mit einer weißhaarigen Autorität ausstrahlenden Person an seiner … weiterlesen46. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

45. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

Wenn du glaubst, die Lösung zu kennen, bist du Teil des Problems. Dieser Leitsatz reflektiert Erfahrungen, die alle von uns gemacht haben (oder noch vor sich haben). Wir bieten Hilfen an und bekommen es in der Planung und Ausführung derselben mit Lebenssituationen oder -konstellationen unserer Nutzer/innen zu tun, die uns erschrecken, uns traurig oder wütend … weiterlesen45. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession

44. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession.

Die Begriffe Anamnese, Diagnose und Intervention sind nichts weiter als Blendwerk. Das Wesentliche Sozialer Arbeit liegt im Schatten: der transformierende Dialog. Was ziehen Sie zu einem Vorstellungsgespräch an? Sind es Ihre Alltagsklamotten, oder vielleicht kaufen Sie sich extra neue Bekleidung, um einen möglichst guten Eindruck zu machen? „Es kommt darauf.“ So lautet vielleicht eine der … weiterlesen44. Leitsatz für eine systemische Soziale Arbeit. Wirth/Kleve: Die postmoderne Ermöglichungsprofession.