Ulrich Sollmann

Einführung in Körpersprache und nonverbale Kommunikation

128 Seiten, Kartoniert, 14,95 € ISBN 978-3-8497-0159-8 Thema: Beratung/Coaching/Supervision Reihe: Carl-Auer Compact Körpersprache ist wie eine verlernte Muttersprache: Jeder spricht sie, aber nur wenige können sie wirklich „lesen“. Populäre Kurse zur Körpersprache gleichen oft dem Auswendiglernen... Weiterlesen

Körpersprache ist wie eine verlernte Muttersprache: Jeder spricht sie, aber nur wenige können sie wirklich „lesen“. Populäre Kurse zur Körpersprache gleichen oft dem Auswendiglernen und Anwenden von Vokabeln. Man verbindet Körpersignale mit festen Eigenschaften.

Ulrich Sollmann stützt das „Körperlesen“ dagegen auf das persönliche Erleben und die eigene Einschätzung des Betrachters, auf seine Interpretation des Gesehenen. Die Sprache des Körpers umfasst als gemeinsames Erlebnis immer beide Dimensionen: Ausdruck und Eindruck. Körpersprache ist ein interaktiver, kommunikativer Austausch, der eng in seinen kulturellen Gesamtzusammenhang eingebettet ist.

Das Buch bietet eine kompakte Einführung in die wichtigsten Aspekte nonverbaler Kommunikation: historische Entwicklung, Perspektiven von Körpersprache, Körperhaltung, Bewegung, Gestik, Mimik, typische körpereigene Kreisläufe, psychophysische Entwicklung des Menschen sowie spezifische Praxiszugänge in unterschiedlichen Kontexten. Professionelle Helfer in sozialen, pädagogischen, therapeutischen und beraterischen Berufen profitieren ebenso von ihr wie Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen.

„Erfreulich an dem Buch ist, dass es trotz leichter Lesbarkeit und zahlreicher anschaulicher Beispiele vermeidet, die Vielfalt der Aspekte und Perspektiven unzulässig auf ‚körpersprachliche Hellseherei‘ zu reduzieren. Mit der Betonung auf den selbstregulativen Kompetenzen des Körpers sowie der lebensgeschichtlichen und biografischen Entwicklung der Körpersprache entgeht Sollmann den üblichen Vereinfachungen in der Populärliteratur zu diesem Thema. Das werden Leser zu schätzen wissen.“ Prof. Dr. Jürgen Kriz

„Kein Mensch spricht für sich allein. Sprechen ist nur in Beziehung sinnvoll denkbar, und zugleich ist Sprache selbst kontinuierlich auf Bezogenheit angewiesen. Doch die frühesten und intimsten Momente unserer Existenz sind wortlose Dialoge: Körpersprache als ‚Sprache vor der Sprache‘ macht unsere soziale Verfasstheit noch unmittelbarer deutlich. Wer sie versteht und ‚lesen‘ kann, vertieft seine Fähigkeit, sich auf Beziehung einzulassen. Dafür bietet das vorliegende Buch einen ausgezeichneten Wegweiser.“Prof. Dr. Arist von Schlippe

Ulrich Sollmann, © M. S. Unger
© M. S. Unger

Ulrich Sollmann, Dipl. rer. soc; 1. Staatsexamen für Rechts- und Staatswissenschaft für das Lehramt; Ausbildung in Gestaltpsychotherapie sowie Bioenergetischer Analyse, Weiterbildung in systemischer Beratung; geschäftsführender Gesellschafter Keese & Sollmann Beratungs GmbH; Coach und Berater in Wirtschaft und Politik; Praxis für Körperpsychotherapie in Bochum; Lehrbeauftragter. Schwerpunkte: Coaching von Führungskräften, Politikern und Topentscheidern; mediale Inszenierung öffentlicher Personen; Körperpsychotherapie-Praxis; emotionale Milieus, kollektive Emotionen, Burn-out, Diversity.

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