(1) META - Was bisher geschah...

Wie hast du mit der Publikation von #DataLiteracy angefangen?
sms: Anfänge und Enden sind Interpunktionen. Du weisst, wer das gesagt hat, ja?


Klar. Also, mach mal eine Interpunktion.
sms: Es war Tina Piazzi, welche meinte, dass 10 Jahre nach 2 Bände von DIE FORM DER UNRUHE es wieder an der Zeit sein könnte, den aktuellen Arbeitsstand zu notieren. Sie wollte aber nicht, dass wir es alleine tun, darum fragten wir Heiko Kleve, ob er mit machen wolle. Er wollte.


Zunächst.
sms: Warten wir es ab... Sowohl Piazzi als auch Kleve bevorzugen den vermeintlich von ihnen selbst kontrollierten Kontrollverlust. Irgendwann haben wir dann aber doch unsere Gespräche LIVE als Feedlogs gemacht. (lacht)


Warum kam es zum Unterbruch?
sms: Piazzi hatte bereits die dritte Struktur für unsere Kooperation entwickelt, in welcher auch Kollaboratives Schreiben möglich sein sollte. Aber diese Arbeiten von ihr konnten wir nie diskutieren. Ich bin sehr stur. Es gibt Annahmen, die kann ich nicht nicht ignorieren, sondern muss sie integrieren...


Sind die Gespräche noch zu sehen?
sms: Klar. Sie liegen verlinkt in meinem Blog dissent.is - Die ziehe ich aktuell noch nicht hier her um... Ich muss jetzt loslegen, wenn ich bis Ende Oktober durch sein will (lacht).


Schreibst du besser alleine?
sms: Nein. Ich schreibe überhaupt gar nie allein. Ich lege fast jeden halb- oder viertel- oder achtelgedanken in meine Timeline auf Twitter. Damit wären wir schon wieder beim Workflow.


Könnte es sein, dass die Publikation dann doch noch Texte beeinhaltet, von den beiden anderen?
sms: Mit Maren Lehmann will ich rufen: "Mit allem rechnen". Als Sozialarbeiter klassischerweise auch mit dem Schlimmsten.


Was wäre das Schlimmste?
sms: Die Rückkehr in die Normalität der Kulturform von Buchdruck.