Der Begriff Person ist abgeleitet vom Lateinischen „per sonare“ hindurch tönen, was auf die Maske der Schauspieler im antiken Theater verweist, die getragen wurde, um eine bestimmte idealtypische Rolle und einen "Charakter" darzustellen: ein fiktives Wesen.


 



Literatur:


"Der Titel dieses Buches [Das Buch der imaginären Wesen] würde die Aufnahme des Fürsten Hamlet, des Punkts, der Geraden, der Oberfläche, des Hyperraums, aller Gattungsbegriffe und vielleicht, eines jeden von uns und auch der Gottheit rechtfertigen. Das heißt, nahezu, des gesamten Universums. Wir haben uns jedoch auf das beschränkt, was der Begriff »imaginäre Wesen«  unmittelbar anregt, wir haben ein Handbuch der seltsamen Geschöpfe zusammengestellt, die im Laufe der Zeit die menschliche Phantasie gezeugt hat."

Borges, Jorge Luis (1967): Einhorn, Sphinx und Salamender. Gesammelte Werke Bd. 8. München (Hanser) 1982, S. 7.