Florian Beißner – „In die Hände legen“

„In die Hände legen“ – Neurowissenschaftliche Erforschung einer Embodiment-Technik zur Regulation emotionaler Erinnerungen


Das „In die Hände legen“ ist eine innovative Methode aus der Körperpsychotherapie, bei der Gedanken oder Emotionen symbolisch in die Hände gelegt werden. Dabei entstehen spürbare körperliche Empfindungen wie Wärme oder Schwere, die therapeutisch genutzt werden können, z. B. durch Berührung oder Bewegung.


In einer Studie mit 30 Teilnehmenden wurde untersucht, wie sich diese Technik auf Körperwahrnehmung und Emotionen auswirkt – auch mithilfe von fMRT. Die Ergebnisse zeigen: Besonders bei negativen Erinnerungen verändert sich das Körperschema deutlich, und emotionale Intensität nimmt nach der Intervention spürbar ab.


Der Vortrag gibt Einblick in Theorie, Praxis und wissenschaftliche Hintergründe dieser Methode – ein spannender Ansatz für die Arbeit mit emotionalen Erinnerungen.