Bewegung beim Sex

Die Bewegung macht’s. Sexuelle Zufriedenheit, Genusserleben, sexuelles Selbstbewusstsein, Orgasmus beim Verkehr – all diese schönen  Dinge hängen vom Einsatz des Körpers in der sexuellen Erregung ab. Von Muskelspannung, Atmung, Bewegung, Stimulation bestimmter Rezeptoren. Das zeigt Annette Bischof-Campbell in ihrer Masterarbeit an der Uni Zürich.

Mit einer Online-Befragung von 1400 Frauen suchte sie nach empirischen Belegen für den Approche Sexocorporelle, ein sexualtherapeutisches Vorgehen, das stark auf körpertherapeutische Methoden setzt.  Bewegung bei der sexuellen Erregung, also bei Selbstbefriedigung und beim Verkehr – im Gegensatz zu forcierter mechanischer Stimulation hängt nicht nur mit häufigeren Orgasmen und größerer Befriedigung zusammen, sondern auch mit stärkerem sexuellen Begehren und einer stolzen Beziehung zur eigenen Weiblichkeit.

Eine schöne Abwechslung in der sexualtherapeutischen Landschaft, wenn nicht zum x-ten Mal betont wird, dass das „Sprechen“ so wichtig sei und der Körper primär oder ausschließlich als kommunikativer Bedeutungsträger verstanden wird. Also Bewegung, aber richtig. Shake it, baby!

Download der Studie:

http://www.ziss.ch/Studie/