101 Dinge, die ich gern gewusst hätte, als ich anfing, mit Hypnose zu arbeiten
Dabney M. Ewin

101 Dinge, die ich gern gewusst hätte, als ich anfing, mit Hypnose zu arbeiten

Aus d. en v. Theo Kierdorf
148 Seiten, Kt, 2. Aufl. 2014
17,95 € ISBN 978-3-89670-786-4 Thema: Hypnose und Hypnotherapie In jedem dicken Buch steckt ein dünnes, das heraus will, sagt man. Dieser schmale Band kann gleich mehrere umfangreiche Fachbücher ersetzen. Dabney M. Ewin hat sein Wissen und die... Weiterlesen

In jedem dicken Buch steckt ein dünnes, das heraus will, sagt man. Dieser schmale Band kann gleich mehrere umfangreiche Fachbücher ersetzen. Dabney M. Ewin hat sein Wissen und die Erfahrung aus seiner mehr als 30-jährigen Praxis als Mediziner und Hypnotherapeut zu kompakten Lektionen zusammengefasst. Herausgekommen ist eine Schatztruhe voller Goldstücke für Anfänger wie Fortgeschrittene und alte Hasen in der Hypnotherapie, bestechend formuliert und intuitiv verständlich.

Ewin gelingt das Kunststück, aus Inhalt und Form, aus vermitteltem Wissen und vermittelnder Sprache, nachhaltige Wirkung zu entfalten. Seine therapeutische Kunst offenbart sich bis in die Feinheiten der Betonung. Die behandelten Wörter, Bilder und Suggestionen verändern das Denken, Empfinden und Verhalten von Klienten in verschiedenen Symptom- und Anwendungsfeldern (z. B. chronische Schmerzen oder Nikotinsucht) und bringen eine heilend wirkende Resonanz zwischen Geist und Körper zustande.

Es gibt kein vergleichbares Fach- oder Lehrbuch, das die komplexesten therapeutischen Ideen auf so einfache Weise vermittelt.

Dabney Ewin schenkt uns mit diesem Buch seine reichhaltige Erfahrung mit Hypnose und den vielen Facetten unserer Arbeit mit Patienten. „Junge“ Hypnotherapeuten finden darin umfassende Tipps für ihren Praxis-Alltag. Und für "alte" Hypnohasen ein Buch, das sich immer wieder zu lesen lohnt. Wie gern hätte auch ich es früher gewusst...Eva Pollani


»Dies ist ein Buch, das jeder Hypnotherapeut in seiner Bibliothek haben sollte. Wenn man es mehrfach liest und ein wenig studiert, wird das eigentlich kleine Bändchen zu einem großen Buch.«

Bernhard Trenkle, Milton-Erickson-Institut Rottweil

„Ich empfehle jedem Leser dieses wunderbaren Buches, Dabney Ewins gesammelte Erfahrung eines ganzen Lebens zu beherzigen, sie in die eigene Praxis einzubeziehen und sie auch anderen zu vermitteln. Es sind Geheimnisse, Schlüssel und Antworten, die wirklich ihren Zweck erfüllen.“Peter B. Bloom, MD, klinischer Professor für Psychiatrie, School of Medicine der University of Pennsylvania

„Ich habe den erstaunlichen Dr. Dabney Ewin häufig selbst als einen Schatz bezeichnet. Mit seinem Buch 101 Dinge … hat er der Welt nun eine wahre Schatzkiste voller Kleinode und Perlen des Wissens über Hypnose geschenkt, die er im Laufe seiner jahrzehntelangen Arbeit im medizinischen Bereich gesammelt und geschliffen hat. Es vermittelt dem Neuling ebenso wie dem erfahrenen Kliniker, was zu sagen wann und wie am besten ist.“Linda Thomson, Ph. D.

„In diesem Buch reflektiert Dabney Ewin über eine große Zahl unterschiedlicher Themen, und er gewährt uns freigiebig Einblick in all das, was er im Laufe seiner erstaunlichen Karriere gelernt hat. 101 Dinge … erschließt uns die Weisheit des Autors und ermöglicht uns, von seinen Erkenntnissen zu lernen. Man sollte dieses Buch bedächtig lesen und darüber reflektieren, es Beobachtung für Beobachtung auf sich einwirken lassen.“Richard P. Kluft, MD, Ph. D.Präsident der Society for Clinical and Experimental Hypnosis

„Die Kürze dieses Buches sollte Sie nicht zu dem Irrtum verleiten, es sei deshalb weniger wichtig. Die 101 Dinge … zählen hinsichtlich ihrer Kürze, ihrer Weisheit und ihrer Inspirationskraft zu den besten Quellen der Weisheit, und ich empfehle sie jedem Therapeuten, der entweder einfach noch mehr lernen möchte oder der ein wenig inneres Feuer braucht, um seine Liebe zur Therapie neu anzufachen.“Tom Barber, M. A., Studienleiter am Contemporary College of Therapeutic Studies

„Dies ist eindeutig eine Pflichtlektüre für jeden, der im Rahmen seiner Arbeit Hypnose nutzt. Ob Psychotherapeuten, Ärzte, Sozialarbeiter, Lehrer oder Krankenpfleger, das Buch vermag zweifellos ihnen allen etwas zu bieten, so erfahren der Betreffende auch bereits sein mag.Dabney Ewin hat ein sehr praxisorientiertes, sachkundiges und „erdiges“ Buch geschrieben, dessen Inhalt auf seinen persönlichen Erfahrungen basiert und das einige echte Perlen der Weisheit vermittelt. Der Autor erläutert keine neue Theorie der Hypnose, sondern ermöglicht es seinen Lesern, selbst herauszufinden, wie sie die Perlen, die er ihnen offenbart, in ihrem persönlichen Bezugsrahmen nutzen können. Ob Sie ein „alter Hase“ oder ein blutiger Anfänger sein mögen, die 101 Dinge gehören in jedem Fall in ihre Bibliothek.“Terri Bodell, FNACHP, stellvertretende Vorsitzende der

National Association of Counsellors, Hypnotherapists and Psychotherapists

Wenn auf Worte fokussierte Aufmerksamkeit, die Benutzung von Metaphern sowie Bemühungen, Menschen von ihren Schmerzen und Leiden zu befreien, einander überlagern, befinden wir uns in der Welt der Hypnose. Außerhalb der Forschungslaboratorien und der Praxisräume der Kliniker lehren die Bewohner jener Welt einander, indem sie ihre Erfahrungen austauschen, Anekdoten und Geschichten erzählen und bei alldem ihre Weisheiten entwickeln. Dr. Ewin, der von seinen Freunden vertraulich Dabney genannt wird, hat in seiner viele Jahrzehnte umfassenden ärztlichen Praxis 101 Schätze hypnotischer Weisheit gesammelt. Er selbst würde sie wohl Perlen der Weisheit nennen, doch die Metapher reinen Goldes scheint mir sowohl ihrem Wert als auch der Mühe des Sammelns besser gerecht zu werden. Weil Weisheit das Resultat unseres Mutes, unserer Unwissenheit und manchmal auch unserer Hybris sowie fast immer unserer Fehler ist, ist sie schwer zu erlangen, insbesondere wenn wir uns zum Ziel gesetzt haben, anderen zu helfen. Woher wissen wir, welche psychologischen Ingredienzen für einen bestimmten Patienten die richtigen sind? Dabney erinnert uns daran, dass wir dies oft nicht wissen, dass aber das Unterbewusste unserer Klienten, sofern wir ihm vertrauen, uns dieses Wissen häufig offenbaren kann und dass wir ihnen mittels Hypnose helfen können, den Zugang zu dem, was sie heilen müssen, zu erschließen.Das Vorwort zu diesem Buch gibt den Ton vor, indem es Dabneys bodenständigen Stil und seine permanenten Bemühungen, den Gebrauch der hypnotischen Sprache und von Metaphern zu veranschaulichen, demonstriert. Er rät uns: „Lest das kleine Buch“, was nichts anderes als eine Suggestion ist, der zu folgen wir alle uns gezwungen fühlen werden. Mit enormer Kunstfertigkeit und subtilem Humor nutzt er das „KISS-Prinzip“ (Keep it simple, stupid). Mit ungewöhnlicher Offenheit und Wärme − auch dies ist Modeling − gelingt es ihm, durch das Vertrauen, das er dem Leser entgegenbringt, schnell Rapport aufzubauen. Wir fühlen uns geborgen, wenn wir seine 101 Ratschläge lesen. Für alle, die sich in der Hypnose auskennen, sind die beschriebenen Phänomene wohlbekannte „Stolpersteine“. Dabney beobachtet sie, ohne zu urteilen, und er fordert uns zu nichts anderem auf, als dazu, uns das Beschriebene zu Herzen zu nehmen. Mit jeder der Anekdoten, die sein gesammeltes Wissen veranschaulichen, können wir uns identifizieren. Wie viele von uns haben wohl in der Anfangszeit ihrer Hypnosepraxis die Skripts abgelesen, während ihre Patienten die Augen geschlossen hielten? Dabney wagt es, uns mitzuteilen, wie dieser Lernprozess bei ihm persönlich verlaufen ist, und auf diese Weise lädt er uns in die Gemeinschaft der Hypnose-Praktiker ein, in der Suggestionen gleichzeitig explizit und implizit sind. Er lässt sich bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Spätestens bei „Ding“ 54 glaubte ich ihn sagen zu hören: „Dieser Patient hat mir beigebracht...“ und mir wurde klar, dass die Essenz seiner Botschaft noch mehr als Enthusiasmus Ehrerbietung und Respekt seinen Patienten gegenüber ist. Er möchte bewirken, dass es ihnen besser geht, und was er uns in seinem Buch mitteilt, sind die Reflexionen eines ganzen Lebens, in dessen Verlauf er stets bemüht war, anderen Menschen durch Hypnose zu helfen. Wir alle können von diesen Reflexionen profitieren.

Dabney ist ein überragender Erzieher und ein Mensch, der sein ganzes Leben lang selbst dazugelernt hat. Beim Lesen seines Buches wird einem klar, dass es immer noch mehr Dinge gibt, die man dazulernen kann. Die Form des Buches ähnelt einer simplen Verordnung: Meditieren Sie jeden Tag über einen der 101 Artikel. Besondere Beachtung verdient Ding 38: Es erinnert uns daran, dass der Name eines Patienten mit Emotionen verbunden ist. In diesem Sinne und unter Berücksichtigung all des „sprachlichen Elastans“, das ich während meiner Hypnoseausbildung entwickelt habe, empfehle ich Ihnen dieses Buch von ganzem Herzen, und Sie können sicher sein: „Ein wenig Dabney wird auch Ihnen weiterhelfen.“JULIE H. LINDEN, PHDEhemalige Präsidentin der American Society of Clinical Hypnosisund Vizepräsidentin der International Society of Hypnosis

Dies Büchlein wird für alle Praktiker der Hypnotherapie und der Psychotherapie im allgemeinen zu einer Ressource von unschätzbarem Wert werden, da es von der langjährigen Erfahrung seines Autors sowie von der ausgezeichneten Beobachtungsgabe zehrt, die seiner langen Karriere offensichtlich sehr zugute gekommen ist. Das Buch enthält eine Fülle praktischer Ratschläge, die helfen, jene Fallen zu vermeiden, in die Psychotherapeuten (und Ärzte) so häufig tappen. Durch bloßes Vermeiden des Gebrauchs von Wörtern, die für Klienten oder Patienten mit negativen Konnotationen verbunden sind, und indem man sie durch Wörter ersetzt, die mit geringerer Wahrscheinlichkeit in einem pessimistischen Sinne verstanden werden, kann man den Erfolg einer Therapie deutlich verbessern, so dass ein gewünschtes Resultat schneller erreicht wird. Sogar die Art, wie bestimmte Wörter ausgesprochen werden, kann zu unvorhergesehenen Problemen führen. Der Autor berichtet über einen Fall, in dem er von einem Augenblick auf den anderen den Rapport zu einer englischen Klientin verlor, nur weil er zu einer Zeit, zu der in Großbritannien ständig und überall mit Bombenanschlägen der IRA zu rechnen war, die irische Aussprache ihres Namens (Kathleen) benutzte.Dr. Ewin glaubt fest an die Macht der Verbindung zwischen Geist und Körper, und er empfiehlt Therapeuten, möglichst viele hypnotische Techniken selbst zu erleben, weil man hinsichtlich der Wirksamkeit einer bestimmten Technik wesentlich sicherer wird, wenn man sie bereits selbst erfolgreich ausprobiert hat. Außerdem plädiert er für die Nutzung des Humors zum Zweck der Heilung − was viele angehende Therapeuten strikt ablehnen, weil sie glauben, wenn man anderen Menschen helfe, ihre Probleme zu lösen, müsse das eine „ernste“ Angelegenheit sein.Ich kann Dr. Ewin Ansatz aus ganzem Herzen befürworten, denn ich finde in seinem Buch rein gar nichts, worüber ich sagen könnte: „Oh, das würde ich aber nicht tun!“ Tatsächlich erinnert mich seine Methode sehr stark an den mittlerweile verstorbenen großen Duncan McColl, von dem viele Therapeuten in den USA im Laufe der letzten zwanzig Jahre so viel gelernt haben.Ich empfehle dieses Buch abschließend allen, die in sehr kurzer Zeit lernen möchten, was die meisten Therapeuten erst durch jahrelange Erfahrung lernen.PAT DOOHAN, Mitglied des National Council of Psychotherapists und des International Council of Psychotherapists (FNCP & FICP), Herausgeberin von Fidelity, der Hauszeitung des NCP/ICP

Dabney M. Ewin

Dabney M. Ewin, Dr., FACS, ist Professor für klinische Chirurgie und Psychiatrie an der medizinischen Fakultät der Tulane Universität in New Orleans, Louisiana. Als Lehrbeauftragter unterrichtet er seit 1970 Hypnose an der Tulane Universität. Ewin war lange Jahre Präsident der Amerikanischen Gesellschaft für klinische Hypnose und der Amerikanischen Vereinigung für medizinische Hypnose, Sekretär der Gesellschaft für klinische und experimentelle Hypnose sowie Mitglied des Amerikanischen Colleges für Chirurgen.

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  1. Einfach, aber genial. Mühelos kann der Leser in das weite Wirkspektrum der Hypnose eintauchen und die Neugier auf „Mehr” ist entfacht.
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