Paul Watzlawick, Peter Krieg, Ernst von Glasersfeld, Niklas Luhmann, Peter M. Hejl, Siegfried J. Schmidt, Fritz B. Simon, Helm Stierlin, Humberto Maturana

Das Auge des Betrachters

Beiträge zum Konstruktivismus

278 Seiten, 14 Farbabb., Kt, 2. Aufl. 2008 24,95 € ISBN 978-3-89670-635-5 Thema: Philosophie/Systemtheorie/Gesellschaft Reihe: Systemische Horizonte Der Psychologe Paul Watzlawick und der Dokumentarfilmer Peter Krieg haben unter dem Motto „Das Auge des Betrachters“ Wissenschaftler von Rang eingeladen, den Einfluss des radikalen... Weiterlesen

Der Psychologe Paul Watzlawick und der Dokumentarfilmer Peter Krieg haben unter dem Motto „Das Auge des Betrachters“ Wissenschaftler von Rang eingeladen, den Einfluss des radikalen Konstruktivismus Heinz von Foersters nachzuzeichnen. Dabei entstand ein faszinierender Einblick in den Stand konstruktivistischen Denkens in Soziologie, Biologie, Literaturwissenschaft und Psychologie bis hin zum Journalismus. Die Beiträge erhellen die Fruchtbarkeit der konstruktivistischen Erkenntnistheorie und das Geheimnis ihres Erfolges.

Paul Watzlawick

Paul Watzlawick (1921–2007), war seit 1960 Forschungsbeauftragter am Mental Research Institute in Palo Alto/Kalifornien. Ab 1967 Dozent im Fachbereich Psychiatrie an der Stanford University. Autor zahlreicher Sachbuch-Bestseller.

Peter Krieg

Peter Krieg (1947–2009), studierte zunächst Volks- und Betriebswirtschaft, bevor er an die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) wechselte. Seine Arbeit als Dokumentarfilmer, Produzent und Autor wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis. 1999 gründete er Pile Systems Inc., ein Unternehmen, das sich mit der Handhabung von komplexen Daten beschäftigte. Als Medienberater war Peter Krieg u. a. für die Weltausstellung Expo 2000 in Hannover sowie für diverse Ausstellungs- und Museumsprojekte tätig.

Ernst von Glasersfeld

Ernst von Glasersfeld, (1917–2010), als Österreicher in München geboren, arbeitete bis 1962 als Journalist in Italien. In den Jahren zwischen 1970 und 1987 wandte er sich als Professor für Kognitive Psychologie an der University of Georgia (USA) der Entwicklung der von Piaget begründeten konstruktiven Wissenstheorie zu. Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter „Wege des Wissens. Konstruktivistische Erkundungen durch unser Denken“.

Homepage
Niklas Luhmann

Niklas Luhmann (1927–1998) zählt zu den bedeutendsten Soziologen des 20. Jahrhunderts und überraschte immer wieder auch durch Stellungnahmen zu zeittypischen Phänomenen. Von 1968 bis 1992 hatte er den Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Bielefeld inne.

Peter M. Hejl

Peter M. Hejl, Dr. Soz.-Wiss. (Soziologie), Dipl.-Pol.; forscht und lehrt am Institut für empirische Literatur- und Medienforschung der Universität-GH Siegen. Arbeitschwerpunkte: systematische Grundlagen soziologischer Theoriebildung, insbesondere Wahrnehmungs- und Kommunikationssstheorie und ihre Zusammenführung zu einer konstruktivistischen Theorie sozialer Systeme

Homepage
Siegfried J. Schmidt

Siegfried J. Schmidt, Prof. em., Dr., geb. 1940 in Jülich, studierte Philosophie, Germanistik, Linguistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Freiburg, Göttingen und Münster. Ab 1979 Professor für Germanistik/ Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität-GH Siegen; ab 1984 Direktor des Instituts für Empirische Literatur- und Medienforschung (LUMIS) der Universität Siegen. Seit 1997 Professor für Kommunikationstheorie und Medienkultur an der Universität Münster; 1998-2002 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft. Ehrendoktor der Universität Klagenfurt

Homepage
Fritz B. Simon

Fritz B. Simon, Dr. med., Univ.-Prof.; Studium der Medizin und Soziologie; Psychiater und Psychoanalytiker, systemischer Therapeut und Organisationsberater. Forschungsschwerpunkt: Organisations- und Desorganisationsprozesse in psychischen und sozialen Systemen. Autor bzw. Herausgeber von ca. 300 wissenschaftlichen Fachartikeln und 30 Büchern, die in 15 Sprachen übersetzt sind, u. a.: Der Prozeß der Individuation (1984), Die Sprache der Familientherapie (1984), Lebende Systeme (1988), Unterschiede, die Unterschiede machen (1988), Meine Psychose, mein Fahrrad und ich (1990), Radikale Marktwirtschaft (1992), Die andere Seite der Gesundheit (1995), Die Kunst, nicht zu lernen (1997), Zirkuläres Fragen (1999), Tödliche Konflikte (2001), Die Familie des Familienunternehmens (2002), Gemeinsam sind wir blöd!? (2004), Mehr-Generationen-Familienunternehmen (2005), Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus (2006), Einführung in die systemische Organisationstheorie (2007), Einführung in die systemische Wirtschaftstheorie (2009), Vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Systemische Aspekte des Fußballs (2009), Einführung in die Systemtheorie des Konflikts (2010), „Zhong De Ban“ oder: Wie die Psychotherapie nach China kam (2011), Einführung in die Theorie des Familienunternehmens (2012), Wenn rechts links ist und links rechts (2013), Einführung in die (System-)Theorie der Beratung (2014).

Homepage
Helm Stierlin, © Milly Orthen
© Milly Orthen

Helm Stierlin, Prof. em., Dr. med. et phil., geb. 1926 in Mannheim, arbeitete zwischen 1955 und 1974 an verschiedenen psychiatrischen Kliniken und Forschungsinstituten, vor allem in den USA, wo er zum Psychoanalytiker ausgebildet wurde. Dazwischen nahm er Professuren und Gastdozenturen an verschiedenen amerikanischen Universitäten sowie in Neuseeland und Australien wahr. Von 1974 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1991 war er ärztlicher Direktor der Abteilung für Psychoanalytische Grundlagenforschung und Familientherapie der Universität Heidelberg. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: psychotische und psychosomatische Störungen, der Ablösungsprozess der Adoleszenz, systemische Familientherapie, psychohistorische Studien. 1985 erhielt er den renommierten Distinguished Professional Contribution to Family Therapy Award der American Association for Marriage and Family Therapy. Helm Stierlin war Mitbegründer und bis 1995 Mitherausgeber der Zeitschrift „Familiendynamik“. Daneben veröffentlichte er über 280 wissenschaftliche Arbeiten und dreizehn Bücher, die in zwölf Sprachen übersetzt wurden, darunter „Nietzsche, Hölderlin und das Verrückte“, „Krebsrisiken – Überlebenschancen“ und „Gerechtigkeit in nahen Beziehungen“.

Homepage
Humberto Maturana

Humberto Maturana, Jahrgang 1928, studierte Medizin, promovierte in Biologie und arbeitete danach am Massachusetts Institute of Technology (MIT). 1960 kehrte er an die Universität von Santiago zurück, wo er als Professor für Biologie wirkte und das von ihm gegründete Laboratorium für experimentelle Erkenntnistheorie und Biologie der Erkenntnis leitete. Als einer der führenden Vertreter des modernen Systemdenkens ist er Autor zahlreicher Bücher, darunter auch der gemeinsam mit Francisco J. Varela verfasste Bestseller „Der Baum der Erkenntnis“ und die Studie „Erkennen: Die Organisation und Verkörperung von Wirklichkeit“. Zuletzt veröffentlichte er eine Sammlung seiner wichtigsten Aufsätze unter dem Titel „Biologie der Realität“ und, zusammen mit Bernhard Pörksen, das Buch „Vom Sein zum Tun. Die Ursprünge der Biologie des Erkennens“.

Mit Klick auf den Button „Lesermeinung absenden“ erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten auf dieser Website einverstanden.
* Pflichtfelder, Datenschutzbestimmungen
Zu diesem Artikel wurde noch keine Lesermeinung abgegeben.
Wir würden uns freuen, wenn Sie die erste Lesermeinung zu diesem Artikel schreiben.
48 weitere Artikel von diesem Autor
96 weitere Artikel zum Thema Philosophie/Systemtheorie/Gesellschaft
36 weitere Artikel aus der Reihe Systemische Horizonte