Roddy Doyle

Ganz die Mutter

Mit Illustrationen von Freya Blackwood
Aus d. en v. Christel Rech-Simon
39 Seiten, Gb,
19,95 € ISBN 978-3-8497-0029-4 Thema: Kinder- und Jugendlichentherapie Reihe: Carl-Auer Kids Hanna ist noch sehr klein, als ihre Mutter stirbt. Sie lebt jetzt allein mit ihrem Vater, der den Verlust nicht verschmerzt, erstarrt und ihr deshalb nicht helfen kann, die Trauer... Weiterlesen

Hanna ist noch sehr klein, als ihre Mutter stirbt. Sie lebt jetzt allein mit ihrem Vater, der den Verlust nicht verschmerzt, erstarrt und ihr deshalb nicht helfen kann, die Trauer um die Mutter zu bewältigen. Trotzdem entwickelt sich Hanna zu einem „gut funktionierenden“ und scheinbar fröhlichen Mädchen. In ihrem Inneren aber sieht es ganz anders aus: Sie ist oft traurig und sie leidet darunter, dass sie sich nicht an das Gesicht ihrer Mutter erinnern kann.

Doch eine weise Frau zeigt ihr, wie sie die Erinnerung wiedergewinnen, die Traurigkeit zulassen und die Verbindung zur Mutter für sich und den Vater wieder herstellen kann.

Das Buch demonstriert die Phasen des Trauerprozesses, die notwendig sind, um die Persönlichkeit wachsen und reifen zu lassen. Und Hannas Geschichte eröffnet auch anderen Trauernden (Kindern wie Erwachsenen) einen Weg, diesen Prozess nachzuerleben. Es ist nie zu spät …

Das Buch ist auch auf Italienisch, Portugiesisch (Brasilien), Japanisch und Koreanisch erschienen.

„Das Buch ist keineswegs (…) nur als trostreiche Lektüre für trauernde Kinder geeignet, sondern lesenswert für ein viel größeres, erwachsenes Publikum: Menschen, die sich an einen lieben Menschen erinnern wollen.“Mirko Luis in der „Fuldaer Zeitung“, 18. Februar 2015

„(...) ein gelungenes und zauberhaft gestaltetes Kinderbuch, das natürlich auch problemlos ohne das Nachwort gewinnbringend gelesen werden kann.“Kay Niebank in „Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie“, 1/2015

„Das Buch demonstriert die Phasen des Trauerprozesses, die notwendig sind, um die Persönlichkeit wachsen und reifen zu lassen. Und Hanns Geschichte eröffnet auch anderen Trauernden (Kindern wie Erwachsenen) einen Weg, diesen Prozess nachzuerleben. Es ist nie zu spät …“Thema Jugend, 1/2017

Roddy Doyle, © Mark Nixon
© Mark Nixon

Roddy Doyle, geboren in Dublin, ist einer der bekanntesten und am meisten gefeierten irischen Autoren des späten 20. Jahrhunderts, der u. a. den Booker Prize für seinen Roman „Paddy Clark Ha Ha Ha“ erhielt. Drei seiner Romane wurden von Alan Parker und Stephen Frears verfilmt. Freya Blackwood wurde in Schottland in eine künstlerisch begabte Familie geboren und lebt heute in Orange, Neusüdwales, Australien. Für die „Herr der Ringe“-Filme arbeitete sie als Prothetik-Maskenbildnerin.

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