Systemische Therapie und Beratung – das große Lehrbuch

Dieses umfangreiche Lehrbuch bietet für Professionelle der unterschiedlichsten Berufsgruppen eine fundierte Einführung in die theoretischen und praktischen Grundlagen der systemischen Therapie und Beratung.

Es vermittelt nicht nur Basiswissen mit den zugehörigen methodischen und behandlungstechnischen Fertigkeiten, sondern behandelt auch ausführlich die Praxisfelder und institutionellen Kontexte therapeutischen und beraterischen Handelns.

Medizinisch-psychiatrische Diagnosesysteme werden in Problemkonstellationen übersetzt, die im Rahmen der systemischen Therapie und Beratung bearbeitet werden können. Beiträge zum Umgang mit kulturellen und ethischen Fragen, zur Aus- und Weiterbildung sowie zu den Perspektiven systemischer Forschung runden den Band ab.

Mit 90 Kapiteln von 76 Autoren, die in der Mehrzahl auch erfahrene Aus- und Weiterbilder sind, bietet das Lehrbuch einen repräsentativen Querschnitt durch alle relevanten Themen der systemischen Therapie und Beratung auf aktuellem Stand der Kunst.

Mit Beiträgen von: Corina Ahlers, Susanne Altmeyer, Eia Asen, Renate Blum-Maurice, Ulrike Borst, Wiltrud Brächter, Barbara Bräutigam, Michael B. Buchholz, Wolfgang Budde, Andrea Caby, Filip Caby, Luc Ciompi, Ulrich Clement, Klaus G. Deissler, Angelika Eck, Andreas Eickhorst, Günther Emlein, Dörte Foertsch, Peter Fraenkel, Thomas Friedrich-Hett, Frank Früchtel, Werner Geigges, Michael Grabbe, Peter Hain, Bengta Hansen-Magnusson, Ernst Hansen-Magnusson, Reinert Hanswille, Jürgen Hargens, Christian Hawellek, Thomas Hegemann, Bruno Hildenbrand, Joachim Hinsch, Katharina Hinsch, Wolfgang Jansen, Ingrid Kellermann, Sabine Kirschenhofer, Rudolf Klein, Andre Kleuter, Heiko Kleve, Jürgen Kriz, Friedebert Kröger, Rudolf Kronbichler, Matthias Lauterbach, Tom Levold, Jürg Liechti, Wolfgang Loth, Kurt Ludewig, Matthias Müller, Cornelia Oestereich, Matthias Ochs, Klaus Osthoff, Jürgen Pfitzner, Günter Reich, Kersten Reich, Rüdiger Retzlaff, Wolf Ritscher, Bernd Roedel, Dominik M. Rosenauer, Wilhelm Rotthaus, Gerhard Dieter Ruf, Günter Schiepek, Hans Schindler, Arist von Schlippe, Gunther Schmidt, Jochen Schweitzer, Rainer Schwing, Felix Tretter, Cornelia Tsirigotis, Manfred Vogt, Elisabeth Wagner, Renate Weihe-Scheidt, Jan Weinhold, Bettina Wilms, Michael Wirsching, Ferdinand Wolf, Lorraine Wright.

Der Sonderpreis gilt bis 31. Dezember 2016

„Das ‚große Lehrbuch’ öffnet eine riesige Schatzkiste, gefüllt mit Wissen und Erfahrung, und ist uneingeschränkt zu empfehlen.“Andreas Manteufel in der „Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung“, Jg. 32 (4), Oktober 2014

„Den Herausgebern ist ein großer Wurf gelungen. […] Beeindruckend die geballte Dosis an Expertise durch so viele Autoren, die sich in den Dienst dieses Projektes gestellt haben.“Andreas Wahlster auf systemagazin.com, 21.7.2014

„Wer noch viel mehr über das Konzept des systemischen Arbeitens erfahren will, ist mit diesem Lehrbuch ausgesprochen gut bedient. (...), wann hat es jemals so komprimierte und gleichzeitig gut lesbare Hintergrundinformationen zum systemischen Weltbild gegeben?“aus „wirtschaft + weiterbildung“, 07/08_2014

„Rundum gelungen und empfehlenswert!"Johannes Herwig-Lempp in „systhema“, 3/2014

„Aufs Ganze gesehen bietet das Lehrbuch einen wunderbaren Einblick für erste Auseinandersetzungen mit systemischem Denken aber auch für erfahrene Praktiker/innen viele Anregungen zum Weiterdenken und Weiterlesen."Petra Bauer in „Kontext“, 4/2014

„ein sehr lesenswertes Buch (...) Es sollte in jeder human- oder sozialwissenschaftlichen Fachbibliothek nicht nur als Präsenz-, sondern auch als Lehrbuch zur Ausleihe bereitstehen (...)"Prof. Dr. Peter Bündner auf socialnet, 26.01.2015http://www.socialnet.de/rezensionen/14036.php

„Was mir besonders gefallen hat: Levold und Wirsching bleiben einem Verständnis Systemischer Therapie und Beratung als transdisziplinärer und multiprofessioneller Ansatz verbunden und setzen sich damit bewusst von der (auch im überarbeiteten Lehrbuch von von Schlippe und Schweitzer vertretenen) berufsständisch motivierten Fokussierung auf eine systemische Richtlinienpsychotherapie ab.“Thomas Lindner in „systeme“, 2014, 28 (2)

„Mit dem neuen, großen Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung wird eine schmerzlich zu beklagende Lücke gefüllt. Es ist ein Viel-Autoren-Buch, herausgegeben von zwei Kollegen, die zu den erfahrensten im Feld zu rechnen sind. Jedes Thema ist von einem Spezialisten bearbeitet worden, das ganze Lehrbuch von einem multidisziplinären Team – wer immer Rang und Namen hat im Feld, ist an diesem Projekt beteiligt. Und trotzdem handelt es sich um ein konsistentes, gut lesbares Lehrbuch, weil die Herausgeber viel gedankliche Arbeit und konzeptionelles Geschick in die Integration der Beiträge investiert haben. Herausgekommen ist ein exzellentes Werk: der neue Standard, an dem sich in Zukunft jedes andere Lehrbuch wird messen lassen müssen.“Prof. Dr. med. Fritz B. Simon

„In fast 25 Jahren Beschäftigung mit systemischer Literatur hatte ich noch nie ein Buch in den Händen, in dem ich mich im gleichen Ausmaß ,wiedergefunden‘ habe wie auch bereichert werde. Dass ich schon bei den ersten Kapiteln nicht den Eindruck hatte, das ewig Gleiche zu lesen, hat mich wirklich beglückt. Danke an die Autoren für ihre differenzierten Überlegungen zu professionellem Handeln und zur Diagnostik in der Systemischen Therapie und für Ihre Forderung nach einem reflektierten Fallverständnis als Grundlage der Interventionswahl. Danke an Jürgen Kriz für sein wunderbares Beispiel der ‚Drapetomanie‘, danke für die Ausführungen von Rainer Schwing, der Anschlussfähigkeit mit schematheoretischen und neurobiologischen Modellen erzeugt, und danke an die vielen anderen KollegInnen, die in diesem Buch eine Theorie-Landschaft beschreiben und ein Therapieverständnis vermitteln, in dem ich mich ganz und gar heimisch fühle und auf das ich mich ohne Einschränkungen in meinen Ausbildungslehrgängen berufen kann. Dieses Lehrbuch ist wirklich ein Geschenk.“Elisabeth Wagner

Tom Levold, © Konrad Gös
© Konrad Gös

Tom Levold, Studium der Sozialwissenschaften, Psychologie und Völkerkunde; Lehrtherapeut, Lehrender Supervisor und Lehrender Coach (SG). Nach langjähriger Tätigkeit in Bereichen der Jugendhilfe seit 1989 in freier Praxis als Systemischer Therapeut, Supervisor, Coach und Organisationsberater tätig. Mitbegründer und Mitglied des Gründungsvorstands der Systemischen Gesellschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Theorie und Praxis Systemischer Therapie und Beratung. Mitherausgeber der Zeitschrift „Kontext“, Begründer und Herausgeber von „systemagazin – Online-Journal für systemische Entwicklungen“.

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Michael Wirsching, © Konrad Gös
© Konrad Gös

Michael Wirsching, Prof. Dr. med.; nach Habilitation bei Helm Stierlin in Heidelberg; Professur bei Horst-Eberhard Richter in Gießen. Seit 1989 Lehrstuhl für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universität Freiburg i. Br. Gründer und langjähriger Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Familientherapie (DAF, Vorläufer der DGSF). Gastprofessor an den Universitäten Shanghai, Peking, Hanoi, Hue und Isfahan. Mitherausgeber der Zeitschriften Family Process und Family Systems Medicine.

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Susanne Altmeyer

Susanne Altmeyer, Dr. med., Ärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ärztin für Neurologie; Oberärztin der Röher Parkklinik für Psychotherapeutische Medizin Eschweiler/Rheinland, Leitende Ärztin des Psychosomatischen Versorgungszentrums Köln-Lindenthal; Leiterin des Systemischen Instituts Euregio (SIE); Lehrende für Systemische Therapie und Systemische Beratung (DGSF); Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF); Dozentin an der Abteilung für Psychosoziale Weiterbildungen und Kontaktstudien der Universität Oldenburg; Lehrtherapeutin für Systemische Psychotherapie am Rhein-Eifel-Institut Andernach; EMDR-Therapeutin (EMDRIA).

Eia Asen

Eia Asen, Prof. Dr. med., FRC Psych., ist Kinder-, Erwachsenen- und Familienpsychiater. Er studierte Medizin in Berlin und lebt und arbeitet seit 40 Jahren in London. Bis 2013 war er Direktor des Marlborough Family Service, eines systemisch orientierten gemeindenahen ambulanten Psychiatrie- und Psychotherapiezentrums. Er arbeitet jetzt am Anna Freud Centre in London und hat auch eine Gastprofessur am University College London. Anfang der 1980er-Jahre absolvierte er eine Familientherapieausbildung bei Salvador Minuchin in Philadelphia, anschließend arbeitete er jahrzehntelang mit dem Mailänder Team, Luigi Boscolo und Gianfranco Cecchin, zusammen. Er unterrichtet in vielen Ländern Europas wie auch auf anderen Kontinenten, schrieb neun Bücher und viele Artikel und Buchkapitel. Als Wissenschaftler haben ihn mehrere große Forschungsprojekte bekannt gemacht, u. a. zur Paartherapie bei Depression, Multifamilientherapie bei Anorexia Nervosa und vehaltensgestörten Kindern sowie jüngst zur mentalisationsbasierten Therapie mit Familien (MBT-F). Veröffentlichung u. a.: „So gelingt Familie“.

Ulrike Borst

Ulrike Borst, Dr. rer. nat., Fachpsychologin für Psychotherapie und Klinische Psychologie (FSP), Lehrtherapeutin und Lehrende Supervisorin (SG). 1989–2007 in den Psychiatrischen Diensten Thurgau (Schweiz) als Psychotherapeutin, in Oberarztfunktion und als Organisationsentwicklerin beschäftigt. Seit 2006 Leiterin des Ausbildungsinstituts für systemische Therapie und Beratung in Meilen/Zürich. Eigene Praxis für Einzel-, Paar- und Familientherapie in Zürich. Mitherausgeberin der Zeitschrift Familiendynamik. Arbeitsschwerpunkte: systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie, Supervision, Team- und Organisationsentwicklung in der Psychiatrie und in anderen Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesens. Veröffentlichungen u. a. „Liebe und Gewalt in nahen Beziehungen“ (mit Andrea Lanfranchi, 2011).

Wiltrud Brächter

Wiltrud Brächter, Dipl.-Päd.; Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Systemische Therapeutin (SG), akkr. Supervisorin für Systemische Therapie mit Kindern und Jugendlichen. Weiterbildungen u. a. in gestalttherapeutischer Arbeit mit Kindern, psychoanalytisch-systemischer Therapie (APF), Kinderhypnotherapie (MEG); Spiel- und Familientherapeutin in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis, Weiterbildungstätigkeit im Bereich systemischer Kindertherapie. Arbeitsschwerpunkt: Verbindung von Sandspieltherapie und narrativen/hypnosystemischen Konzepten; Teilearbeit mit Kindern und Familien. Publikationen u. a.: Geschichten im Sand. Grundlagen und Praxis einer narrativen systemischen Spieltherapie (2. Aufl. 2016); Der singende Pantomime. Ego-State-Therapie und Teilearbeit mit Kindern und Jugendlichen (2. Aufl. 2017).

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Barbara Bräutigam

Barbara Bräutigam, Prof. Dr. phil. habil, Dipl. psych., psychologische Psychotherapeutin, systemische Familien- und integrative Kinder- und Jugendlichentherapeutin. Professorin für Psychologie und Jugendarbeit an der Hochschule Neubrandenburg.

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Luc Ciompi

Luc Ciompi, Prof. em.; Studium der Medizin, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie; psychoanalytische und systemisch-familientherapeutische Ausbildung; 1977–1994 Ordentlicher Professor an der medizinischen Fakultät der Universität Bern, Mit-Vorsteher des Departements der Universität Bern und ärztlicher Direktor der Sozialpsychiatrischen Universitätsklinik Bern; 1984–1998 Begründer und erster ärztlicher Leiter der therapeutischen Wohngemeinschaft „Soteria Bern“; seit 1995 freier wissenschaftlicher Buchautor und Publizist; psychotherapeutische Beratungs- und Supervisionstätigkeit, Computerforschung zum Konzept der Affektlogik.

Ulrich Clement

Ulrich Clement, Prof. Dr. phil., Dipl.-Psych.; apl. Professor für Medizinische Psychologie an der Universität Heidelberg; Psychologischer Psychotherapeut; Leiter des Instituts für Sexualtherapie Heidelberg; Dozent und Lehrtherapeut der Internationalen Gesellschaft für systemische Therapie (IGST) e.V.; bekannt sind sein monatliches Interview auf ZEITonline („Wir müssen reden“) und sein Blog „Clements Verkehrsnachrichten“.

Angelika Eck

Angelika Eck, Dr. sc. hum., Diplom-Psychologin; Systemische Therapeutin und Beraterin (SG), Einzel-, Sexual- und Paartherapeutin (IGST) in eigener Praxis; Dozentin an verschiedenen systemischen und anderen Weiterbildungsinstitutionen. Arbeitsschwerpunkte: Sexualtherapie, sexuelles Begehren von Frauen und Männern, Paartherapie. Kontakt: kontakt@angelikaeck.de

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Andreas Eickhorst

Andreas Eickhorst, Dr. rer. nat., Dipl.-Psychologe; Promotion über Vatererleben; wiss. Refe­rent beim Nationalen Zentrum Frü­he Hilfen am Deutschen Jugendins­titut in München; zuvor Koordinator des Frühe-Hilfen-Pro­jektes „Keiner fällt durchs Netz“ am Universitätsklinikum Heidelberg; Mitglied im Väter-Experten-Netz Deutschland sowie im Münchner Informationszentrum für Männer; Vorsitzender im Augsburger Väterverein Papagen.

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Thomas Friedrich-Hett

Thomas Friedrich-Hett, Diplom-Psychologe und Krankenpfleger; Lehrtherapeut für systemische Therapie und Beratung (viisa, SG); Lehrtätigkeit für viisa Marburg sowie Tätigkeiten in Supervison, Jugend- und Familienhilfe und in freier Privatpraxis in Essen.

Frank Früchtel

Frank Früchtel, Prof. Dr., Dipl.-Sozialarbeiter und Dipl.-Soziologe; Professor für Soziale Arbeit an der Fachhochschule Potsdam, Professor für Ethik, Theorie- und Praxisentwicklung Sozialer Arbeit an der Universität Bamberg. Tätigkeitsfelder: Suchtberatungsstelle, BASIS-Institut für soziale Planung, Sozialwissenschaftliche Forschungsstelle, Universität Bamberg, Social Worker im Bukit Ho Swee Social Service Centre, Singapur, Jugendhilfeplaner bei der Stadt Stuttgart, Geschäftsführer des Kapiti Welcome Trust, Wellington, New Zealand, Jugendhilfeplaner beim National Youth Council, Singapore.

Peter Hain

Peter Hain, Dr., Jahrgang 1955, studierte klinische Psychologie und Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters. Ausbildungen in Gesprächspsychotherapie, Hypnosetherapie und systemischer Paar- und Familientherapie. Er ist Gründungsmitglied und Präsident der Gesellschaft für klinische Hypnose Schweiz (GHypS) und Präsident von HumorCare, Gesellschaft zur Förderung von Humor in der Therapie, Pflege und Beratung. Peter Hain arbeitet in freier Praxis in Zürich und Bremgarten.

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Reinert Hanswille

Reinert Hanswille, Diplom-Pädagoge, ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Traumatherapeut, Paar- und Familientherapeut, Supervisor, Lehrtherapeut und Lehrsupervisor u. a. bei der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) und EMDR-Therapeut (EMDRIA). Er arbeitet in der Aus- und Weiterbildung von Familien- und Traumatherapeuten und leitet seit 1998 das Institut für Familientherapie, Systemische Supervision und Organisationsentwicklung (ifs) in Essen. Außerdem ist er Ausbildungsleiter der ersten staatlich anerkannten Ausbildungsstätte und des Ausbildungsgangs „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie im Vertiefungsgebiet Systemische Therapie“. Daneben ist er in eigener Praxis für Traumatherapie und Systemtherapie tätig. Berufspolitisch engagiert er sich in unterschiedlichen Verbänden und Gremien mit dem Ziel der sozialrechtlichen Anerkennung der systemischen Therapie. Zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themen Systemische Traumatherapie, Familien- und Sexualtherapie.

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Jürgen Hargens

Jürgen Hargens, Dipl.-Psych., Psychotherapeut; nach Tätigkeiten in Erziehungsheimen und Schulen seit 1979 in eigener Praxis tätig. 1983 gründete er die Zeitschrift für systemische Therapie, deren Herausgeber er bis 1992 war. Seit 1996 ist er Lektor an der Sigmund Freud PrivatUniversität, Wien und seit Jahren auch Gesellschafter des Flensburger Instituts für systemisches Arbeiten (FISA).

Thomas Hegemann

Thomas Hegemann, Dr.; Gründer und Leiter des ich schaffs-Instituts in München; Lehrender Coach und Supervisor (SG); Leiter von InterCultura München; aktueller Arbeitsschwerpunkt: lösungsfokussierte Personalentwicklungsprogramme für öffentliche Dienstleister.

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Bruno Hildenbrand

Bruno Hildenbrand, Prof. i. R. Dr.; war bis zum Eintritt in den Ruhestand 2015 Professor für Sozialisationstheorie und Mikrosoziologie am Institut für Soziologie der Friedrich Schiller Universität Jena und bearbeitet jetzt als Gastwissenschaftler an der Universität Kassel ein Projekt über die Bewältigung von Krisen im Umgang mit Kindeswohlgefährdungen in sozialen Diensten. Bis 2015 war er Dozent und Supervisor am Ausbildungsinstitut für systemische Therapie und Beratung Meilen in Zürich. Er lebt in Marburg. Veröffentlichungen u. a.: Einführung in die Genogrammarbeit (4. Aufl. 2015), Unkonventionelle Familien in Beratung und Therapie (zus. mit Dorett Funcke, 2009); gemeinsam mit Rosmarie Welter-Enderlin u. a. Herausgeber von Resilienz – Gedeihen trotz widriger Umstände (5. Aufl. 2016), Gefühle und Systeme. Die emotionale Rahmung beraterischer und therapeutischer Prozesse (2. Aufl. 2011), Rituale – Vielfalt in Alltag und Therapie (3. Aufl. 2011); mit Ulrike Borst Herausgeber von Zeit essen Seele auf. Der Faktor Zeit in Therapie und Beratung (2012).

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Joachim Hinsch, © Katharina Hinsch
© Katharina Hinsch

Joachim Hinsch, Dr. phil., Psychologe, systemischer Psychotherapeut, Lehrtherapeut und Obmann der ÖAS, Leiter des Instituts für Ehe- und Familientherapie (Wien).

Rudolf Klein

Rudolf Klein Dr. phil., Studium der Sozialpädagogik; Tätigkeit als Gruppentherapeut in einer Klinik für Alkohol- und Medikamentenabhängige; Mitarbeiter einer ambulanten psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle mit dem Schwerpunkt Sucht; Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut; seit 2004 in freier Praxis tätig; Lehrtherapeut und Lehrender Supervisor der Saarländischen Gesellschaft für Systemische Therapie (SGST) und der Systemischen Gesellschaft (SG); Lehrtherapeut des Wieslocher Instituts für systemische Lösungen (wisl); Gastdozenturen in Luxemburg, Österreich, Polen, Russland, Schweiz, Ukraine.

Heiko Kleve

Kleve, Prof. Dr., Sozialarbeiter/Sozialpädagoge und Soziologe sowie systemischer Berater (DGSF), Supervisor (DGSv)/systemischer Supervisor (SG), Konflikt-Mediator und Case Manager/Case Management-Ausbilder (DGCC). Professor für soziologische und sozialpsychologische Grundlagen sowie Fachwissenschaft Sozialer Arbeit an der Fachhochschule Potsdam. Aktuelle Schwerpunkte in Lehre und Forschung: systemisch-konstruktivistisch und postmodern orientierte Theorien und Methoden Sozialer Arbeit. Autor mehrerer Fachbücher und zahlreicher Artikel, u. a. „Aufgestellte Unterschiede“ (2011), „Systemisches Case Management. Falleinschätzung und Hilfeplanung in der Sozialen Arbeit“ (4. Aufl. 2015), „Ambivalenz, System und Erfolg“ (2007).

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Matthias Lauterbach, © Heiko Preller
© Heiko Preller

Matthias Lauterbach, Dr. med., ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin und als Coach in unterschiedlichen Branchen tätig. Mitinitiator des 1999 gegründeten Kompetenznetzwerks Gesundheitscoaching. Autor u. a. von Gesundheitscoaching. Strategien und Methoden für Fitness und Lebensbalance im Beruf (4. Aufl. 2018) sowie So bleibe ich gesund. Was Sie für Ihre Gesundheit, Lebensenergie und Lebensbalance tun können. Ein Programm in 10 Etappen (2. Aufl. 2008).

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Jürg Liechti, © Konrad Gös
© Konrad Gös

Jürg Liechti, Dr. med.; Studium der Humanmedizin, Experimentellen Medizin, Biologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Systemtherapie. Seit 1985 freiberufliche Praxis in Bern. Lehrbeauftragter für systemische Therapie an den Universitäten Bern, Zürich, Basel. Supervisor in verschiedenen Kliniken. Gründungsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für systemische Therapie und Beratung (systemis.ch). 1995–2012 Ko-Geschäftsleitung des Zentrums für Systemische Therapie und Beratung (ZSB) Bern, das er mitbegründet hat. Veröffentlichungen u. a.: „Magersucht in Therapie“ (2008), „Dann komm ich halt, sag aber nichts“ (3., unveränd. Aufl. 2013). Verheiratet, Vater von drei erwachsenen Kindern.

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Kurt Ludewig, © V. Khaptinskiy
© V. Khaptinskiy

Kurt Ludewig, Dr. phil., Diplom-Psychologe; systemischer Therapeut und Supervisor. 1974–2004 klinische Tätigkeit an den Unikliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hamburg und Münster. Seit 2008 selbstständige Tätigkeit als Supervisor und Lehrer. Gründungsvorsitzender des Instituts für systemische Studien Hamburg (1984-1996) und der deutschen Systemischen Gesellschaft (1993-1999). 2001–2005 Vorstandsmitglied der Kammer der Nationalen Organisationen an der European Family Therapy Association (EFTA). Publikationen u. a.: „Einführung in die theoretischen Grundlagen der Systemischen Therapie“ (2., akt. Aufl. 2009) und „Entwicklungen systemischer Therapie“ (2013). Schwerpunkte: Systemische Therapie, Beratung und Supervision mit Einzelnen, Paaren und Familien.

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Matthias Müller

Matthias Müller, Prof. Dr., Diplom-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge, Soziologe (Dr. phil.), Case Manager/Case-Management-Ausbilder (DGCC), Dialogischer Qualitätsentwickler (KK). Professor für Pädagogik, Sozialpädagogik und Hilfen zur Erziehung an der Hochschule Neubrandenburg. Autor bzw. Koautor mehrerer Bücher, darunter: Systemisches Case Management (2. Aufl. 2008) sowie Polyglotte Kommunikation (2008).

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Cornelia Oestereich

Cornelia Oestereich Dr. med., Psychiaterin, Psychotherapeutin, Familientherapeutin. Ärztliche Leiterin einer psychiatrischen Klinik mit Fachabteilungen für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie, Suchterkrankungen, Gerontopsychiatrie sowie Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und -psychotherapie. Lehrtherapeutin (SG) und Lehrende Supervisorin (SG) am Niedersächsischen Institut für Systemische Therapie und Beratung Hannover e. V.; Vorsitzende der Systemischen Gesellschaft (SG) Deutscher Verband für Systemische Forschung, Therapie, Supervision und Beratung e. V. Bis 2007 Vorstandsmitglied des Ethnomedizinischen Zentrums Hannover e. V. Arbeitsschwerpunkte: Entwicklung und Etablierung interkultureller (systemischer) Behandlungskonzepte in der stationären wie ambulanten Psychiatrie. Systemische interkulturelle Familientherapie mit Dolmetschern. Entwicklung systemischer Behandlungskonzepte in der stationären Akutpsychiatrie (SYMPA). Etablierung systemischer, ambulanter Therapiekonzepte für schwertraumatisierte Menschen, auch aus anderen Kulturen.

Matthias Ochs, © Konrad Gös
© Konrad Gös

Matthias Ochs, Dr. sc. hum., ist Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut und Systemischer Familientherapeut. Er ist seit vielen Jahren im klinischen und beraterischen Kontext mit dem Schwerpunkt auf Therapie und Diagnostik von Kindern- und Jugendlichen sowie Eltern- und Familienberatung tätig. Darüber hinaus verfügt er über langjährige Erfahrung in der Paar- und Familientherapie. Von 2000 bis 2004 war er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Fachzeitschrift „Psychotherapie im Dialog“ und hat neben zahlreichen Fachartikeln zwei Familienratgeber geschrieben. Neben seiner therapeutischen Tätigkeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Heidelberg.

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Rüdiger Retzlaff, © Konrad Gös
© Konrad Gös

Rüdiger Retzlaff, Dr. sc. hum., Dipl.-Psych., Psychotherapeut, Kinder- und Jugendtherapeut. Lehrtherapeut für systemische Therapie mit Erwachsenen und mit Kindern und Jugendlichen, Lehrender Coach und Lehrender Supervisor. Langjährige Praxistätigkeit an Beratungsstellen (Schulpsychologie Erziehungsberatung, Familienbehandlungsstelle Stuttgart-Sonnenberg) und Kliniken (Psychiatrisches Zentrum Nordbaden, Psychosomatische Universitätsklinik Heidelberg). Eigene Praxis seit 1991. Ehrenmitglied der Systemischen Gesellschaft. Schwerpunkte: kreative Methoden in der systemischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Resilienz und Familie, Multifamilientherapie, Wirksamkeitsforschung zur systemischen Therapie.

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Wolf Ritscher

Wolf Ritscher, Dr. phil., M. A., Diplom-Psychologe. Professor für Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie, Familientherapie und Familiensozialarbeit an der Hochschule für Sozialwesen Esslingen; Familien-, Paar-, Gruppentherapeut und Supervisor.

Wilhelm Rotthaus, © Foto Heers | Bergheim
© Foto Heers | Bergheim

Wilhelm Rotthaus, Dr. med., hat neben dem Studium der Medizin in Freiburg, Paris und Bonn und dem der Musik in Köln Ausbildungen in klientenzentrierter Gesprächstherapie, klientenzentrierter Spieltherapie und Systemtherapie absolviert. Von 1983 bis 2003 war er Ärztlicher Leiter des Fachbereichs Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Rheinischen Kliniken Viersen. Buchveröffentlichungen u. a.: „Wozu erziehen“ (7. Aufl. 2010), „Systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“ (4. Aufl. 2013), „Ängste von Kindern und Jugendlichen“ (2015) und „Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen“ (2017).

Gerhard Dieter Ruf, © Iris Bach
© Iris Bach

Gerhard Dieter Ruf, Dr. med., Studium der Medizin in Tübingen, Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie in den Kliniken Ludwigsburg und Weinsberg, Oberarzttätigkeit in Weinsberg, Leitung einer Abteilung der Rhein-Haardt-Klinik Bad Dürkheim, Fachklinik für Suchterkrankungen. Seit 1991 eigene Praxis in Asperg. Systemischer Therapeut (IGST, SG, DGSF), Lehrender (DGSF) am Bodensee-Institut für Systemische Therapie und Beratung. Schwerpunkte: systemische Psychiatrie, systemische Therapie bei psychischen Störungen, Psychotherapie bei Psychosen.

Arist von Schlippe

Arist von Schlippe, Prof. Dr. phil., Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut. Inhaber des Lehrstuhls „Führung und Dynamik von Familienunternehmen“ an der Privaten Universität Witten-Herdecke, davor 23 Jahre im Fachgebiet Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Osnabrück tätig. Lehrtrainer am Institut für Familientherapie Weinheim, Ausbildung und Entwicklung e.V.; 1999-2005 Vorsitzender der Systemischen Gesellschaft (Berlin). Autor zahlreicher Fachbücher.

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Gunther Schmidt, © Guy Jallay
© Guy Jallay

Gunther Schmidt, Dr. med., Dipl. rer. pol.; Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie; Mitbegründer des Heidelberger Instituts für systemische Forschung und Beratung, der Internationalen Gesellschaft für Systemische Therapie (IGST), des Helm-Stierlin-Instituts in Heidelberg und des Deutschen Bundesverbands Coaching (DBVC). Gunther Schmidt ist Ärztlicher Direktor der sysTelios Privatklinik für Psychotherapie und psychosomatische Gesundheitsentwicklung sowie Leiter des Milton-Erickson-Instituts Heidelberg. 2011 erhielt er den Life Achievement Award der Weiterbildungsbranche.

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Jochen Schweitzer

Jochen Schweitzer, Prof. Dr. rer. soc., Dipl.-Psych.; Professor für Medizinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg; Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Schwerpunkte: Kreative Therapiemethoden, Dialog mit anderen Therapieschulen, Familientherapie in Jugendhilfe, Psychiatrie und Psychosomatik, Organisationsentwicklung im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen.

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Cornelia Tsirigotis

Cornelia Tsirigotis, systemische Familientherapeutin und Supervisorin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Redakteurin der familientherapeutischen Zeitschrift Systhema.

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Elisabeth Wagner

Elisabeth Wagner, Dr. med., Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin; Lehrtherapeutin für Systemische Familientherapie, Supervisorin.

Jan Weinhold

Jan Weinhold, Dr., Diplom-Psychologe; 2002 bis 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medizinische Psychologie und im Sonderforschungsbereich 619 „Ritualdynamik“, Universität Heidelberg. Arbeitsgebiete: systemische Therapie/Beratung und Organisationsberatung. Forschungsschwerpunkte: Psychotherapie- und Beratungsforschung, Organisationsforschung, Gesundheitspsychologie/Suchtprävention, Ritual Studies.

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  1. Ein interessant geschriebenes Lehrbuch, das alle wichtigen Aspekte enthält. Pflichtlektüre!
  2. Nach fast 25 Jahren Beschäftigung mit systemischer Literatur hatte ich noch nie ein Buch in den Händen, in dem ich mich im gleichen Ausmaß ,wiedergefunden‘ habe wie auch bereichert werde. Dass ich schon bei den ersten Kapiteln nicht den Eindruck hatte, das ewig Gleiche zu lesen, hat mich wirklich beglückt.

    Danke für Ihre differenzierten Überlegungen zu professionellem Handeln und zur Diagnostik in der Systemischen Therapie und für Ihre Forderung nach einem reflektierten Fallverständnis als Grundlage der Interventionswahl. Danke an Jürgen Kriz für sein wunderbares Beispiel der "Drapetomanie“, danke für die Ausführungen von Rainer Schwing, der Anschlussfähigkeit mit schematheoretischen und neurobiologischen Modellen erzeugt und danke an die vielen anderen KollegInnen, die in diesem Buch eine Theorie-Landschaft beschreiben und ein Therapieverständnis vermitteln, in dem ich mich ganz und gar heimisch fühle und auf das ich mich ohne Einschränkungen in meinen Ausbildungs-lehrgängen berufen kann.

    Dieses Lehrbuch ist wirklich ein Geschenk.
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