James G. March

Zwei Seiten der Erfahrung

Wie Organisationen intelligenter werden können

eBook (Epub) 23,99 € ISBN 978-3-8497-8043-2 Thema: Management/Organisationsberatung Auch als Buch erhältlich Wird man aus Erfahrung klug? Das ist die scheinbar einfache Frage, mit der sich dieses Buch befasst. Der Autor geht der Frage nach, welche Rolle die Erfahrung bei der Schaffung von... Weiterlesen eBook erhältlich bei:

Wird man aus Erfahrung klug? Das ist die scheinbar einfache Frage, mit der sich dieses Buch befasst. Der Autor geht der Frage nach, welche Rolle die Erfahrung bei der Schaffung von „Intelligenz“, insbesondere in Organisationen, spielt oder spielen sollte.

Organisationen und Einzelne streben nach Intelligenz, die definiert wird als das Bemühen um eine bessere Anpassung an die Umwelt und um Sinnstiftung. Trotz der allgemeinen Begeisterung für die „lernende Organisation“ ist die Nachweislage nicht eindeutig: Der Autor erörtert die Mechanismen, die Möglichkeiten und die Grenzen des Erfahrungslernens. March sieht die Vorteile dieser Form des Lernens, zeigt aber auch, warum die Folgerungen, die Organisationen und Einzelne aus ihren Erfahrungsdaten ziehen, häufig irreführend sind. Darauf aufbauend legt March dar, in welchem Verhältnis das Erfahrungslernen zur Generierung von Neuem steht und entwickelt Elemente einer Innovationstheorie.

„James March ist für die Organisationstheorie das, was Miles Davis für den Jazz ist.“ John Padgett, University of Chicago (zitiert nach SPIEGEL ONLINE, 2.2.2007)

„James March gilt in der Wirtschaftsliteratur als Guru der Gurus.“ Harvard Business Review

„James March ist ein Guru der Gurus in der Wirtschaftsliteratur.“ Harvard Business Review

„Erfahrung macht klug. Das stimmt schon – auch für Organisationen. Allerdings muss man Erfahrungen intelligent auswerten, und wie man das macht, dazu vermittelt Jim March, einer der brillantesten Managementforscher unserer Zeit, in diesem Buch wertvolle Anregungen. March verbindet drei Forschungsstränge: Zunächst die Organisationsforschung, in der sich Beiträge verschiedener Wissenschaften zu einem klugen Umgang mit Erfahrungen finden lassen: Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Politikwissenschaft, Managementwissenschaft, Soziologie und die Erforschung der künstlichen Intelligenz. Dann die Wissenschaft des Geschichtenerzählens und der Mythologie, die die Kunst der Interpretation und Sinndeutung beisteuert. Und schließlich Ergebnisse der Erforschung adaptiver Prozesse, die sich vor allem auf evolutionäre Biologie und psychologische Prozesse des menschlichen Lernens stützen. Auf der Basis dieses Wissens zeigt March auf, wie Organisationen ihre Erfahrungen auf eine Weise verarbeiten können, die ihrem Überleben förderlich ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Autoren von Managementbüchern vermittelt March keine Rezepte (der Glaube an solche Rezepte gefährdet seiner Meinung nach das Überleben von Unternehmen in höchstem Maße), er unternimmt nicht den Versuch, dem Wissen erfolgreicher Manager auf die Spur zu kommen. Erfolgreich sind seiner Meinung nach Manager, die wissenschaftliche Erkenntnisse auf fantasievolle Weise miteinander kombinieren können, um überraschende Lösungen zu generieren. Ein solches Denken ist nicht nur produktiv, es macht auch Spaß – und das auf eine Weise, die sich in Teams als höchst ansteckend erweist.“Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. mult. Alfred Kieser, Universität Mannheim

„James G. March gehört ohne Zweifel zu den Riesen, auf deren Schultern heutige Organisationstheoretiker und Managementdenker stehen. Wie kaum ein Zweiter hat er die Theorie des Entscheidens geprägt und dadurch nicht nur die heutige Organisationstheorie maßgeblich beeinflusst, sondern auch beständig kreative Anstöße für Management- und Beratungsansätze geliefert. Nicht zufällig gehört James March neben Peter Drucker zu den meistgenannten Inspirationsquellen aktueller Management-Bestsellerautoren.Der vorliegende Band ist eine Essenz seines sechs Jahrzehnte währenden Wirkens. Nicht etwa als eingedampftes Konzentrat aller seiner Ideen rund um das Entscheiden in Organisationen, sondern reduziert auf eine Frage, die womöglich die Überlebensfrage aller Unternehmen ist: Wie können wir intelligente Entscheidungen treffen?Die Antwort ergibt sich, wenn man weiterfragt: Wie können wir aus Erfahrungen lernen? Und: Wie gehen wir auf intelligente Weise mit dem Dilemma um, dass Lernen sowohl überlebensnotwendig wie auch riskant sein kann.“Torsten Groth, Herausgeber der Reihe Management/Organisationsberatung

James G. March, © Simon Rodan
© Simon Rodan

James G. March ist Professor Emeritus der Stanford University (USA) und dort seit 1970 tätig. Heute ist er vor allem an der Graduate School of Business und der Graduate School of Education sowie an den Fakultäten für Politikwissenschaft und Soziologie aktiv. Zuletzt konzentrierte er sich in seiner Forschung auf das Verstehen der Phänomene Risikobereitschaft, Entscheidungsfindung, Lernen und Führung in Organisationen wie Wirtschaftsunternehmen, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen. Im deutschsprachigen Raum trat er mit seinem Buch „Organisation und Individuum. Menschliches Verhalten in Organisationen“ (1976) erstmals in Erscheinung.

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