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Systemische Pädagogik 3

Ausgabe 1/13

ISBN 978-3-88888-003-2 Erscheinungsdatum 30.05.2013
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Zeitschrift
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Dieses Buch ist Teil des Themas Systemische Pädagogik

Buchbeschreibung

Heft 3 (Ausgabe 1/2013) widmet sich u. a. folgenden Themen: Henriette Schildberg beschäftigt sich in ihrem Beitrag „Systemisch-lösungsorientierte Beratung als Schlüsselqualifikation von Schulleiterinnen und Schulleitern?“ mit der Frage, wie unterschiedliche Wirklichkeitskonstruktionen so koordiniert werden können, dass in gemeinsamen Verhandlungsprozessen Lösungen erarbeitet werden können. Günter Engel erläutert in seinem „Erfahrungsbericht aus dem Schulleiterbüro“, wie er lernte, „Konflikte begrüßen zu lernen“. Ausgehend von den klassischen Konflikt- und Konfliktmanagement-Theorien zeigt er eine Sicht auf, die es ermöglicht, einen Konflikt als „Kampf unterschiedlicher Wirklichkeitskonstruktionen“ zu verstehen. Zirkuläre Kommunikationsmuster, transparente Metaloge und ressourcenorientierte Fragen können einen Ansatz liefern für eine andere Art der Gesprächsführung. Christa Hubrig widmet sich in ihrem Beitrag der Frage nach dem Zusammenhang von Hirnforschung und Unterrichtspraxis. Hierbei fragt sie, wie Aufmerksamkeit im Gehirn und im Unterricht erreicht werden kann und welche Rolle Motivation und Lernen im Unterricht spielen. Stefanie Neubrand berichtet aus ihrer Promotion, dass wir uns in der über hundertjährigen Geschichte der Empathie-Forschung mit der Bedeutung der Empathie als Grundstein unserer zwischenmenschlichen Interaktion und unseres gesellschaftlichen Miteinanders beschäftigt haben, dass so der Blick aber immer nach außen, auf ein Gegenüber gerichtet war. Ihre Frage ist, ob sich Empathie nicht ebenso auf ein Selbst beziehen kann, es also eine Ich-bezogene Empathie – eine Impathie – gibt. Sandra Aßmann berichtet aus ihrer Promotion, wie schulisches und außerschulisches Medienhandeln systemisch betrachtet werden kann. Beiträge aus dem Verein zum Kongress 2012 „Keiner hat das Recht zu gehorchen“, Berichte aus der systemischen Ausbildung und Buchbesprechungen schließen das Heft ab. Für die Kunst im Heft verantwortlich ist Judit Hölzle-Kuhn, eine junge Künstlerin aus Karlsruhe, die sich in vielfältiger Weise mit Systemen, Ordnungstrukturen, Perspektivwechseln, äußeren und inneren Ordnungen auseinandersetzt und versucht, diese in Bildern, Fotos, Bildmontagen und Plastiken ins Werk zu setzen.
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