Stefan Braun
Von Welt anzunehmen, sie sei so gebaut, dass inmitten ihres Tatsächlichseins dessen Negation in sie selbst mit hineinkonstruiert ist, dass sie also selbst – in paradoxer Weise – das inkludiert, was sie eben nicht ist --- das ist, bei Lichte betrachtet, eine steile Hypothese! In Welt selbst eine Öffnung über sie hinaus zu sehen, die nicht in ihren eigenen Bestand gehört: eine an sich unwahrscheinliche und widervernünftige Variante, auf sie zu blicken.
Und doch sind wir uns ziemlich sicher, dass das so ist, und dass zusätzlich zu all dem, was es gibt, innerhalb dessen auch das Tor zu demjenigen offen ist, was es nicht gibt. Der Moment, wo wir in uns selbst bewusst und ausdrücklich auf diese im Wortsinn verrückende Annahme stoßen, mag einhergehen mit dem Erlebnis elektrisierender Begeisterung.
Aber ja! --- So ist es: Welt ist offen – über sie selbst hinaus!
Erleben lässt sich dies an einem konkreten Ort mitten in Frankreich. Beim Blick nach oben. Dem Blick in die Dachlandschaft