

Christine Erlach und Michael Müller
In Aktanz gehen: Störnarrative erkennen und verändern
Viele Menschen erleben ihren Arbeitsalltag als Schwere: nichts fühlt sich leicht an, die spielerische Lust an der Tätigkeit und damit auch die Kreativität fehlt uns dann.
Eine der häufigsten Ursachen für diese Schwere sind sogenannte „Störnarrative“, also Glaubenssätze, die wir tief in uns verinnerlicht haben und die uns daran hindern, leicht, offen, spielerisch und kreativ auf die Herausforderungen unseres beruflichen Alltags zu reagieren.
Leichtigkeit beginnt sich dagegen einzustellen, wenn wir beginnen, mit diesen Störnarrativen zu arbeiten. Ein erster Schritt dafür ist es, diese Störnarrative erst einmal zu erkennen und sie dann schrittweise aufzuweichen, zu verändern oder sie mit „leichteren“ Glaubenssätzen zu ersetzen.
Störnarrative hindern Einzelne, aber auch ganze Organisationen oft daran, in die Veränderung zu gehen, Ballast abzuwerfen und die Energie auf das zu bündeln, was wirklich wichtig ist. Beispiele für solche Glaubenssätze können zum Beispiel die in der Führungskultur verankerte Überzeugung sein, Menschen würden nur unter Druck gut arbeiten, oder auf individueller Ebene der Selbstzweifel, eine bestimmte Aufgabe bewältigen zu können, oder ein übertriebener Perfektionismus, der alles kompliziert macht.
Die Arbeit mit Störnarrativen ist ein Kern-Bestandteil des Beratungs-Konzepts „In Aktanz gehen“ (vgl. Müller/Erlach (2024): In Aktanz gehen. Wie man hinderliche Geschichten loswird. Heidelberg. Carl-Auer).
Die Inhalte im Einzelnen:
- Was bedeutet „In Aktanz gehen“?
- Was sind Störnarrative?
- Mit der A-T-E Analyse hinderliche und hilfreiche Narrative erkennen
- Kartographie der Glaubenssätze
- Das narrative Tetralemma und der Schieberegler
- Streichkonzert: Was man alles weglassen kann
- Hilfreiches sichtbar machen
- Der Nebelfänger: Ideen aus der Luft greifen
- Sich neu erzählen
Alle Methoden, die wir dabei anwenden, können die Teilnehmenden im Anschluss sofort bei ihren beauftragenden Unternehmen oder im Coaching anwenden.
Dauer: 2–3 Tage
Format
- Präsenzseminar
- inhouse
- oder offenes Seminar
Zielgruppe
- Berater:innen
- Coaches
- Organisationsentwickler:innen
- Führungskräfte
Jacob Hochrein
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Carl-Auer Verlag GmbH
Vangerowstr. 14
69115 Heidelberg
E hochrein@carl-auer.de
T +49 6221 6438-17