Durch das Corona-Virus erleben wir, wie schnell und massiv sich die Welt verändern kann. Und wie wichtig es ist, zwei unterschiedliche Dinge gleichzeitig zu können - veränderungsfähig und dynamisch sein mit der einen Hand und für Stabilität zu sorgen mit der anderen Hand. Beidhändig sein. Übersetzt in die Welt der Unternehmen heißt das, gerade in Krisenzeiten sowohl das bestehende Geschäft „auszuschöpfen“ als auch im Blick auf die Zukunft neue Möglichkeiten zu explorieren und vor allem zu realisieren.
Jenseits von Corona: Konzeptionell ist der Bedarf für Unternehmen, im disruptiven und komplexen Umfeld beidhändig zu handeln, überzeugend dargestellt. Siehe die Forschung von March und O´Reilly / Tushman oder die Anwendung bei Google, IBM, oder Bosch. Was ist der Nutzen und wie können Manager und Unternehmer diesen realisieren? Wie stellen sich die Herausforderungen von Ambidextrie auf operativer Ebene dar - und was unterscheidet die erfolgreicheren Versuche von den weniger erfolgreichen?