Während in Deutschland die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ihre Tour de France-Berichterstattung reduzieren, ist im amerikanischen Fernsehen von einem anderen, allerdings toten Sportler die Rede. Es handelt sich um einen Wrestler (das heißt, einen professionellen Freistil-Catcher; das sind die mit den unglaubwürdigen Körpern). Er hat gerade sich selbst umgebracht, nachdem er vorher noch seine Frau und seinen Sohn alle gemacht hat.
Er selbst hatte einen abenteuerlichen Testosteron-Wert, wie sich bei der Autopsie herausgestellte. Außerdem fand sich in seinem Körper noch ein bunter Cocktail anderer Substanzen. Bei seinen Opfern auch, das ist das merkwürdige. Familiendoping?
Ein früherer Kollege von ihm berichtet, er könne mindestens 50 Personen (Wrestler) benennen, die allesamt infolge ihres Drogengebrauchs ums Leben gekommen seien (schien glaubhaft).
Es ist offenbar auch gefährlich für andere, wenn gedopt wird. Wie beim Rauchen, Passivdoping.
Aber, so fragt man sich natürlich, ist es nicht auch ein Form von Doping, wenn einem großen Prozentsatz von Kindern, Drogen verabreicht werden, damit sie in der Schule ruhig sitzen und die erwarteten Leistungen erbringen? Sollten sich hier nicht auch die staatlichen Organe aus dem Sponsoring zurückziehen (wie ARD und ZDF)? Es gibt nur noch Geld für drogenfreie Schulen?
Oder glaubt wirklich irgendjemand, diese Kinder seien alle krank. Die meisen Spitzensportler haben ja bekanntlich Asthma und müssen deswegen Medikamente nehmen, die eigentlich verboten sind.