
Claudia A. Reinicke
Klopfen mit Kindern und Jugendlichen und deren Umgebung
Wer macht alles mit?
Das Klopfen von Punkten auf Händen, Gesicht und Oberkörper aktiviert die Selbstwirksamkeit und kann daher sehr gut mit anderen psychotherapeutischen Methoden kombiniert werden. Die Dozentin stellt im Seminar vor, wie diese Technik aus systemischem Blickwinkel mit Leichtigkeit in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren Umfeld eingesetzt werden kann.
Die Klopftechniken zählt zu den bifokal-multisensorischen Interventionstechniken (wie PEP, EMDR, EMI, Brainspotting, OEI, etc.) Immer mehr PsychotherapeutInnen erfahren diese Techniken als eine wertvolle Bereicherung ihrer therapeutischen Handlungsmöglichkeiten, zumal empirische Untersuchungen die Wirksamkeit dieser Methoden belegen. Sie erhalten ein tieferes Verständnis dafür, wann und wie Sie die Klopftechnik in den therapeutischen Prozess mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern integrieren können. Die Leichtigkeit und der Nutzen dieser Zusatztechnik wird mit Hilfe verschiedener Übungen erfahrbar gemacht, um sie anschließend in der therapeutischen Arbeit wirkungsvoll einsetzen zu können.
Wesentliche Inhalte:
- Der KIKOS Kompass: Was hat Klopfen (nach PEP) mit Hypnose, Impact, Ressourcenorientierung, Embodiment und Prozess- und Lösungsorientierung zu tun?
- Klopftechnik zur Stressreduktion
- Selbstwert- und Fremdakzeptanzübungen
- Big Five
- Klopfen als Bindeglied zwischen den Systemen des Kindes
Nutzen und Mehrwert:
Im Seminar erhalten Sie einen umfassenden Einblick in das Klopfen und die Selbstwertstärkung, die von der Dozentin weiterentwickelt wurden. Die Vorgehensweise wird anhand klassischer Herausforderungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, wie Angst, ADHS, Autismus, Impuls- und Identifikationsprobleme beschrieben, demonstriert und geübt. Das Erlernte kann in Kleingruppen vor dem Hintergrund eigener Fälle trainiert und gefestigt werden.
Wissenswertes:
Das Seminar gibt eine Einführung in den von der Dozentin entwickelten Ansatz KIKOS: Kompass zur Integration komplexer Systeme, in seiner Anwendung auf den Umgang mit verschiedenen kinder- und jugendpsychiatrischen Störungsbildern in der Praxis.
Dauer: 3 Tage
Format
Online oder live nach Bedarf
Zielgruppe
- Psycholog:innen
- Kinder- und Jugendpsychotherapeut:innen
- Psychologische Psychotherapeut:innen
- Psychotherapeut:innen in Ausbildung
- Ärzt:innen
- Ärztliche Psychotherapeut:innen
- Klinisches Arbeitsfeld
- Psychosoziales Arbeitsfeld
- Pädagogen mit besonderer Beratungsausbildung
Jacob Hochrein
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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