
Anika Roßmann
Prävention, Sofortmaßnahmen und langfristige Lösungen
Wer macht alles mit?
Mobbing stellt eine der größten Herausforderungen im schulischen Alltag dar und führt häufig zu Unsicherheit im pädagogischen Handeln. Aus Sorge, die Situation zu verschlimmern, wird nicht immer konsequent eingegriffen – wodurch sich belastende Dynamiken weiter verfestigen können.
Das Seminar betrachtet Mobbing aus systemischer Perspektive und richtet den Blick auf Gruppenprozesse, Rollen und schulische Rahmenbedingungen, die Mobbing begünstigen oder verändern können. Ziel ist es, Handlungssicherheit im Umgang mit akuten Situationen zu gewinnen und nachhaltige Präventionsansätze zu entwickeln.
Zentrale Inhalte sind unter anderem:
- Unterscheidung zwischen Konflikt und Mobbing
- Erkennen von Mobbingprozessen und beteiligten Rollen
- Formen, Ursachen und Dynamiken von Mobbing
- Handlungsmöglichkeiten im Akutfall
- Unterstützungsangebote und rechtliche Orientierung
Für pädagogische Fachkräfte werden zudem Interventionsansätze wie der No Blame Approach und die Farsta-Methode vorgestellt und reflektiert. Je nach Zielgruppe sind auch Präventionsworkshops für Schüler*innen möglich.
Dauer: Flexibel gestaltbar: zwischen dreistündigem Format und zweitägiger Veranstaltung
Format
Workshop oder Seminar (auch Inhouse)
Zielgruppe
- Lehrkräfte
- pädagogische Fachkräfte
- Schulsozialarbeit
- Schulleitungen sowie Schüler:innen (präventive Formate)
Jacob Hochrein
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Carl-Auer Verlag GmbH
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