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Anika Roßmann

Scham und Würde in der Schule

Scham ist ein zentrales, zugleich häufig übersehenes Gefühl im schulischen Alltag. Sie entsteht in Beziehungen und wirkt auf Beziehungen zurück. Im Kontext von Schule zeigt sie sich unter anderem in Rückzug, Widerstand, Anpassung, Perfektionismus oder Konflikten. Wird Scham nicht wahrgenommen oder verstanden, kann sie Lernprozesse erschweren, Zugehörigkeit infrage stellen und pädagogische Handlungsspielräume verengen.

Das Seminar lädt dazu ein, schulische Situationen aus einer systemischen Perspektive zu betrachten: Wie entstehen beschämende Dynamiken im Zusammenspiel von Erwartungen, Bewertungen, Rollen und institutionellen Rahmenbedingungen? Welche Funktion kann Scham in sozialen Systemen erfüllen? Und wie lassen sich Bedingungen gestalten, die Würde, Sicherheit und Beteiligung fördern?

Anhand von Beispielen aus dem schulischen Alltag werden Themen wie Mobbing, Ausgrenzung, Gruppendruck und Leistungsanforderungen gemeinsam reflektiert. Ziel ist es, Handlungsmöglichkeiten zu erweitern und einen achtsamen, würdevollen Umgang mit herausfordernden Situationen im pädagogischen Kontext zu stärken.

Dauer: Zwischen dreistündigem Format oder eintägiger Veranstaltung


Format

Workshop oder Seminar (auch Inhouse)

Zielgruppe

  • Lehrkräfte
  • pädagogische Fachkräfte
  • Schulsozialarbeit
  • Schulleitungen
Porträt

Jacob Hochrein

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Carl-Auer Verlag GmbH
Vangerowstr. 14
69115 Heidelberg

E hochrein@carl-auer.de
T +49 6221 6438-17

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